Eigener Modegeschmack

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Wenn mir Freunde bisher berichtet haben, dass ihre Kinder einen sehr eigenen Modegeschmack haben, konnte ich da nicht wirklich mitreden.

Mein Sohn hat bisher selten voll daneben getroffen. Eine zeit lang war es ihm wichtig, dass alles in einer Farbe war, aber das ist auch schon länger vorbei. Ansonsten waren die Jeans, die ich genäht habe so in Ordnung und die Pullis gefielen ihm auch immer gut.

Jetzt ist aber die Zeit gekommen, dass er einen eigenen Geschmack entwickelt. Er hat genaue Vorstellungen, welchen Stoff er gut findet, welchen nicht. Auch was auf ein Oberteil geplottet wird, dass muss genau seinen Vorstellungen entsprechen.

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Ein paar Mal musste ich ihm da schon deutlich sagen, dass ich zwar nähen, aber nicht zaubern kann. Und manche Sachen fallen mir dann doch schwer zu nähen, wenn ich es so nie gemacht hätte.

Bei den Hosen geht es ihm dann aber nicht mehr nach gefallen, sondern nur noch nach bequem oder nicht bequem.

Da ist es ihm auch völlig egal, dass die Kuschelhose ein kleines bisschen nach Schlafi aussieht. Sie ist bequem, also wird sie angezogen. Egal was andere sagen. Sie werden sich schon dran gewöhnen, dass er so rumläuft.

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Geordert hat er dann natürlich noch ein paar mehr solcher Hosen. Da ihm die Stoffwahl da dann recht egal ist, wird die nächste auf jeden Fall aus Sweat genäht. Das hat dann mehr Jogginghosen-Charakter und das ist ja im Moment modern.

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Und wenn du wissen willst, welche Schnittmuster ich verwendet haben:

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DIY Stühle polstern – Easy

Wisst ihr, was mich an Stühlen total nervt? Kissen, die einfach ob drauf liegen.

Auch wenn sie mit einer Schleife oder Klett an den hinteren Stuhlbeinen festgemacht sind, rutschen sie ständig hin und her. Und mal ganz ehrlich, wie schnell reißen diese blöden Befestigungen immer ab.

Aber ich habe eine recht einfache Lösung gefunden. Kein rutschen mehr, kein reißen der Befestigung und man kann das Design mit recht wenig Aufwand ändern.

(Meine Anleitung funktioniert natürlich nur bei gerader Sitzfläche und ohne Gewähr)

Das brauchst du dafür:

  • Sperrholzplatte in der Größe deiner Sitzfläche
  • Schaumstoffplatte in der gleichen Größe (meine ist 2 cm dick, dicker geht natürlich auch)
  • gewünschter Stoff z.B.: Baumwollstoff oder beschichtete Baumwolle (keinen zu steifen Stoff nehmen)
  • Optional kannst du noch dünnes Vlies nutzen, ist aber nicht zwingend erforderlich
  • Tacker
  • Befestigungsband
  • Anti-Rutsch-Matte (die für in Schubladen)
  • Doppelseitiges Klebeband

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1) Lege zuerst den Stoff (großzügig zugeschnitten), dann das Vlies, dann den Schaumstoff und als letztes die Sperrholzplatte aufeinander. Achte darauf, dass der Stoff glatt liegt.

Du kannst auch den Schaumstoff vorher mit Sprühkleber an der Platte fixieren, damit nichts mehr verrutscht. Bei mir hat es ohne geklappt.

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2) Fange an einer Seite an den Stoff auf die Holzplatte zu legen und festzutackern (die Ecken erstmal auslassen). Danach die gegenüberliegende Seite. Hierbei den Stoff leicht auf Spannung bringen damit du hinterher keine Beulen auf der Sitzfläche hast.

Dann fang mit einer Ecke an. Hier gut ziehen und oben auf der Holzplatte in Falten legen und mit mehreren Tackern fixieren. Dann die nächste Seite und die nächste Ecke.

Wenn du alles fest hast, dann schneide den übrigen Stoff ab und tacker evtl. an ein paar Stellen nach.

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3) Nimm eine Kordel oder ein schönes Band und tackere diese an zwei Ecken an. Hast du eine geschlossene Stuhllehne brauchst du nur zwei Bänder. Willst du das Kissen jeweils an den Stuhlbeinen fest machen, benötigst du auf jeder Seite 2 Bänder.

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4) Schneide dir die Anti-Rutsch-Matte zurecht und klebe diese mit doppelseitigem Klebeband auf die Holzplatte.

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Fertig ist dein Sitzpolster.

Das Sitzpolster in der Anleitung lies sich nicht so schön fotografieren, aber für meinen Sohn habe ich noch eins für seinen höheren Stuhl gemacht. Hierfür habe ich abwaschbare Baumwolle und jeweils pro Ecke zwei Bänder genommen.

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Seit dem sitzt mein Sohn lieber auf seinem Stuhl.

Ich hoffe, meine Anleitung ist verständlich. Viel Spaß beim nachmachen!

Verlinkt bei: Du für dich am Donnerstag

Cargohose No. 2

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Das größte Lob meines Mannes bei der ersten für ihn genähten Cargohose von Rotbart war, dass er direkt noch eine zweite wollte.

Also hab ich mich vor dem Urlaub noch dran gesetzt und eine zweite Hose genäht.

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Die Seitentaschen gehören für mich zu einer Cargohose auf jeden Fall dazu. Bei den Po-Taschen habe ich dieses Mal auch Klappen angenäht. Das gefällt mir persönlich besser.

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Beim nächsten Mal werde ich den Tipp meiner Mama noch umsetzen, dass man die Taschen bei karierten Hosen schräg zuschneidet. Das heißt, dass das Stoffmuster dann diagonal verläuft. So fällt ein Versatz im Muster auch nicht auf. Danke Mama für den Tipp!

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Da ich noch viel Stoff übrig hatte, hat auch mein Sohn wieder eine Hose bekommen.

Dieses Mal habe ich die Eoin von Moira Lita verlängert (nach unten schmal zulaufend damit sie nicht zu breit wird) und ähnliche Seitentaschen wie beim Papa angenäht.

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Ich finde meine Jungs sehen sehr cool aus mit ihren beiden Hosen!

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Kimono Tee aus Musselin

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Ein Kimono Tee von Maria Denmark aus nicht dehnbarem Stoff. Geht das? Ja es funktioniert. Sogar besser als am Anfang gedacht.

Nach meinem ersten Shirt aus diesem mega einfachen Schnittmuster, wollte ich es doch einmal ausprobieren ein Kimono Tee aus Musselin zu nähen. Musselin ist im Sommer luftig leicht, aber leider so gar nicht dehnbar.

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Zuerst wollte ich das Kimono Tee einfach eine Nummer Größer nähen, aber dann wären die Ärmel auch größer geworden und das wollte ich nicht.

Also hab ich das Schnittmuster in der Mitte verbreitert. Dafür legst du das Schnittmuster nicht direkt an den Stoffbruch sondern z.B. 1 cm davon weg. So kannst du ganz leicht einen Schnitt verbreitern.

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Wichtig dabei ist aber, dass dann natürlich der Ausschnitt größer wird. Zuerst dachte ich, dass das ja kein Problem sei, jedoch fiel der Ausschnitt mit dem nicht dehnbaren Musselin so nicht gut.

Also hab ich den Ausschnitt vorne etwas gerafft. Der Ausschnitt fällt dadurch besser und auch am Busen sitzt es so deutlich schöner.

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Den Ausschnitt und die Ärmel habe ich mit einem schmalen Beleg versäubert. Zuerst wollte ich Schrägband aus dem Musselin formen, aber bei Musselin ist das nicht ganz so einfach.

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Insgesamt ist es mein zweites Shirt aus Musselin und anscheinend gibt es auch da deutliche Stoffunterschiede. Denn bei diesem Oberteil hier muss man bei den Nähten sehr aufpassen. Der Musselin ist sehr grob gewebt und die Nähte können schnell ausreißen.

Einen Musselinstoff habe ich hier noch liegen, aber ein Fan dieses Stoffes werde ich glaub ich nicht mehr. Da trage ich im Sommer lieber Modal oder Viskosejersey.

Und da heute Donnerstag ist, verlinke ich mein Oberteil noch bei Du für dich am Donnerstag.

Surfer Oberteil

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Vor zwei Jahren habe ich meinem Sohn ein T-Shirt genäht und mit Surfbrettern von kleine göhr.e verziert. Dieses Motiv hat mein Sohn so geliebt, dass es ihm super schwer gefallen ist, das Shirt auszusortieren.

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Er hat es getragen, bis er fast bauchfrei rumlief. Und auch dann wurde es nur mit der Bedingung aussortiert, dass es in die Erinnerungskiste wandert und ich ihm ein neues mit dem gleichen Motiv nähe.

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Und da eh neue Shirts für den Sommer anstanden, hab ich ihm natürlich den Wunsch erfüllt.

Genäht habe ich mal wieder das Raglanshirt Leo von Pattydoo aus einem sehr schlichten Streifenstoff. Wo ich den her habe, das weiß ich allerdings nicht mehr.

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Das Motiv habe ich farblich dann auch den Streifen angepasst. Ich mag dieses Motiv echt gerne, auch wenn es viele einzelne Teile zum entgittern sind.

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Und da ich heute nicht viel mehr zu erzählen habe, verlinke ich diesen Beitrag noch bei Dienstagsdinge und Creadienstag.

 

 

Cargohose for men

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Vor unserem Urlaub (deswegen gab es hier zwei Wochen nichts neues) habe ich im Stoffladen einen schönen karierten Baumwollstoff entdeckt.

Schon länger wollte ich für meinen Mann mal etwas anderes als T-Shirts nähen und für 6 Euro der Meter bot sich dieser Stoff direkt an zu einer Hose vernäht zu werden.

Ab da gab es Nähzimmer-Verbot, denn ich wollte nicht, dass er sieht, was ich ihm nähe. Man war ich nervös, ob die Hose sitzt, gefällt und er sie auch im Alltag anziehen würde. So aufgeregt war ich schon länger nicht bei einem Näh-Vorhaben.

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Genäht habe ich die Cargohose von Rotbart mit aufgesetzten Po-Taschen und natürlich auch mit den Seitentaschen. Zum Verschließen der Taschen habe ich Klettband gewählt. Bei Druckknöpfen hatte ich Angst, dass sie mit der Zeit ausreißen.

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Außerdem habe ich die Hose verlängert damit sie bis übers Knie geht, denn so trägt mein Mann seine Hosen am liebsten. Dafür habe ich bei dieser Hose einfach noch ein Stück angenäht. Die Idee habe ich von einer gekauften Hose abgeguckt.

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Meine Sorgen waren unbegründet, denn mein Mann war total begeistert und zieht die Hose sehr gerne an.

Er hat sich sogar kurz danach noch einen Stoff ausgesucht, aus dem ich ihm noch eine Cargohose nähen sollte. Das ist Lob genug finde ich!

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Aus dem kleinen Reststoff ist noch eine Eoin von MoiraLita für meinen Sohn entstanden. Diesmal ohne Taschen und Schnickschnack, denn dafür reichte der Stoff nicht mehr.

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Noch findet er es cool die gleiche Hose zu haben wie der Papa. Aber ich denke, dass wird nicht mehr ganz so lang sein.

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Der Bär im Sommer

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Man sollte nicht zu viel Stoff im Voraus kaufen, zumindest nicht für Kinder. Das habe ich bei diesem schönen Streifen-Jersey von Mamasliebchen gemerkt.

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Gekauft habe ich den Stoff bestimmt schon vor mindestens einem Jahr. Oder sogar noch eher? Ich weiß es gar nicht mehr.

Wie oft wollte ich schon was daraus nähen, aber irgendwie dann doch wieder nicht.

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Jetzt wo mein Sohn dringend Sommertops benötigte, kam dann die Ernüchtern: Es fehlen 7 cm!  Als ich den Stoff gekauft habe, hätte er super gereicht, aber ich wollte ihn ja auch eigentlich nicht so lange im Schrank liegen haben.

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Mit ein bisschen Improvisation habe ich dann den Saumabschluss als Bündchen aus den Resten genäht. So geht es auch.

Das Oberteil habe ich nach meinem Tutorial „Ärmelloses Shirt“ genäht. Natürlich treffen die Streifen an den Seiten genau aufeinander. Wie das geht, kannst du in meinem Tutorial „Streifen richtig zuschneiden“ nachlesen.

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Die Plotterdatei ist von Fusselfreies. Der junge Herr wollte gerne einen Bären.

Im Moment muss ich mich an seinen Wünschen orientieren, sonst zieht er es nicht an. Also muss ich auch mal Sachen nähen, die ich so nicht ausgesucht hätte, aber es ist ja sein Geschmack.

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Verlinkt habe ich alles bei dienstagsdinge und creadienstag.

Zero Waste

Ist dir schon mal aufgefallen wenn du einkaufen gehst, wie viel Plastik du mit nach Hause bringst?

Jedes Obst oder Gemüse steckt man im Geschäft in eine dünne Plastiktüte. Flüssigseife, Duschgel, Shampoo, Zahnpasta, alles ist in Plastik verpackt. Wurst / Käse, Joghurt, etc. es gibt eigentlich kaum ein Produkt, was nicht mit Plastik mit nach Hause kommt.

Als drei Personen Haushalt kommen wir auf einen nicht ganz vollen gelben Sack Plastikmüll pro Woche. Und dann kommt natürlich auch noch eine halbe Tonne Restmüll dazu. Für einige ist das wenig, für mich ist es zu viel unnützer Müll.

Ich bin keine Umweltaktivistin und lebe auch nicht vegan, aber ein bisschen was möchte ich verändern, einfach nur um mit dieser Welt, die Gott uns geschenkt hat, besser umzugehen.

Ein Schritt ist die Bewegung „Zero Waste“ (Null Abfall). Zuerst dachte ich, das geht doch gar nicht, aber ich habe bei verschiedenen Menschen gesehen, das es geht. Und das mit recht wenig Aufwand, nur etwas umdenken.

Wenn ich von 0 auf 100 oder besser hier von 100 auf 0 mein Leben umändern soll, dann mach ich es nicht. Das ist mir zu viel. Also fange ich in kleinen Schritte an.

Der erste Schritt ist für mich der Obst und Gemüsekauf. Um diese Plastik-Einmaltüten loszuwerden habe ich mir Beutel genäht, die ich zukünftig mit zum Einkaufen nehme und mein Obst / Gemüse dort hineinlege. Mit dieser recht einfachen Sache spare ich mind. 3 kleine Plastiktüten pro Woche. Das ist ein kleiner Anfang.

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Genäht habe ich diese Tüten aus Tüll.

Ja, ich weiß, Tüll ist auch zum Teil aus Polyester hergestellt, aber etwas vergleichbares, was sehr leicht (denn es wird ja an der Kasse mitgewogen), durchsichtig und günstig ist, habe ich aus Baumwolle nicht gefunden. Und ich werde sie ja auch einige Zeit immer und immer wieder nutzen.

Den Tüll habe ich aus dem örtlichen Stoffladen für 2,50 Euro/m gekauft. Dazu noch ein bisschen Satinband und schon waren die Beutel fast fertig.

Ich habe mir verschieden große Streifen Tüll zugeschnitten, so dass ich den Beutel an der Unterkante im Bruch habe. Dann eine Seite komplett zunähen und an der anderen Seite eine Lücke für das Band lassen. Ca. 3 cm vom oberen Rand weg und so breit wie das Band (bei mir 1 cm).

Wenden, den oberen Rand nach innen umklappen (2,5 cm) und rundrum annähen. Band durch das Loch ziehen, beide Enden miteinander verknoten und schon ist die neue Tüte fertig.

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Verlinkt bei „Du für dich am Donnerstag“

Falscher Musterverlauf

Wenn ich es nicht sagen würde, dann würde mein Fehler bestimmt kaum jemandem auffallen.

Aber ich möchte zu meinen Fehlern stehen und dir hiermit raten, bevor du zuschneidest genau aufs Muster deines Stoffes zu achten. Und nicht nur grob zu schauen, sondern genau hin zu schauen. Denn darin lag mein Fehler.

Ich hab mir den Stoff angeschaut und gedacht „Alles klar, die Blumen sind die Mitte“. Und schon ging das Zuschneiden los.

Beim Zuschneiden hab ich natürlich schön drauf geachtet, dass die Blumen im oberen Teil und im gerafften unteren Teil nach der Raffung gleich verlaufen.

Auch beim Nähen habe ich mir noch nichts gedacht und war richtig stolz, dass die Blumen genau in einer Linie verlaufen wie gedacht.

Als ich dann vor dem Spiegel mein Werk begutachtete war irgendwas komisch. Und dann fiehl es mir auf: die Blumen sind gar nicht die Mitte… die Mitte des Musters ist genau zwischen zwei Blumen.

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Du kannst bestimmt nachfühlen wie ich mich geärgert habe. Das erste Mal einen teuren Lillestoff verarbeitet und dann sowas. Echt ärgerlich.

Nach dem anfänglichen Ärger hab ich mir dann gedacht, es wird niemandem auffallen. Und so ist es auch. Bisher ist es noch keinem aufgefallen und ich trage das Oberteil unheimlich gerne.

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Das Grundschnittmuster ist die Liv von Pattydoo, jedoch etwas abgewandelt, so wie ich es hier erklärt habe.

Der Stoff ist auch wieder Modal. Für den Sommer der ideale weiche und doch leichte Stoff. Ich bin bisher auch echt zufrieden mit der Qualität.

Tja, Fehler passieren beim Nähen leider öfter. Vor allem, wenn man „mal eben“ was nähen will. Aber wie sagt man so schön: „Aus Fehlern lernt man“. Beim nächsten Stoff mit Muster werde ich auf jeden Fall sehr viel genauer hinschauen.

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Kimono Tee No. 1

Woran erkennt man, dass man eindeutig nähsüchtig ist?

Wenn man beruflich oder auch privat in einer fremden Stadt unterwegs ist und erst einmal nachschaut, ob es dort auch einen netten Stoffladen gibt und das noch vor den Sehenswürdigkeiten.

So ist es mir vor ein paar Wochen passiert. Über Pfingsten war ich beruflich in Erfurt. Erfurt ist eine wirklich wunderschöne Stadt mit vielen alten Bauwerken und einem riesigen Dom im Zentrum. Diese Sehenswürdigkeiten haben mich schon interessiert, aber noch bevor ich mich mit diesen etwas näher beschäftigt habe, war ich schon auf der Suche nach einem schönen Stoffladen.

Die Sehenswürdigkeiten habe ich mir natürlich auch ein bisschen angeschaut (viel Zeit hatte ich leider insgesamt nicht), aber der kleine Stoffladen in der Innenstadt hatte die höhere Priorität.

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Auf der Suche nach keinem bestimmten Stoff, bin ich dann bei diesem mintfarbenen Blümchenstoff hängen geblieben. Ich wusste sofort, aus diesem Stoff möchte ich mein erstes Kimono Tee von Maria Denmark nähen.

Ohne Änderungen, ohne Schnickschnack präsentiere ich dir damit heute mein Kimono Tee. Es wird bestimmt nicht mein letztes sein. Das Schnittmuster passte auf Anhieb und sitzt genau richtig. Ein Schnitt der nur auf eine Wiederholung wartet.

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