Anooorak Nelchen

Wusstest du, dass das Wort „Anorak“ aus der westgrönländischen Inuit-Sprache kommt und „etwas gegen den Wind“ bedeutet?

Ne? Ich auch nicht, bevor ich nicht ein Online-Lexikon befragt habe ;-), aber es hat mich irgendwie interessiert, wo das Wort herkommt und was es bedeutet.

Laut dem Lexikon ist ein Anorak eine wetterfeste Jacke mit Kapuze und wird üblicherweise als Schlupfjacke gefertigt.

Na dann überprüfen wir diese Beschreibung doch mal anhand meinem genähten Anooorak Nelchen.

Wetterfeste Jacke? Naja, eigentlich sollte die Jacke aus Softshell oder solchem Material genäht werden, ich habe mir aber für Sweat entschieden, da der kleine Mann schon eine gute Softshelljacke besitzt.

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Kapuze? Das Schnittmuster beinhaltet eine Kapuze. Da Kapuzen aber bekanntlich beim Schultonistertragen stören habe ich mich für einen Kragen entschieden. Da dieser nicht im Schnittmuster enthalten ist, musste ich ihn selbst entwerfen.

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Schlupfjacke? Ja, eine Schlupfajcke ist es allerdings. Man kann zwischen einer überstehenden Knopfleiste oder einer geraden Knopfleiste entscheiden. Ich habe mich für die gerade entschieden.

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Ansonsten ist der Anooorak noch mit einer schönen Bauchtasche und Umschlägen an den Ärmeln versehen und kann sogar als Wendejacke genäht werden.

Mein Fazit aus diesem Probenähen? Das Schnittmuster ist insgesamt schön. Für Jungs finde ich es persönlich etwas zu weit ausgestellt, was ich bei meinem Werk auch geändert habe.

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Ansonsten ist es gut erklärt und eine schön bebilderte Anleitung ist auch dabei. Bevor du deinem Kind auch so einen Anooorak nähst, schau dir auf jeden Fall die Zusatzanleitung an, wie der Anooorak ohne sichtbare Naht (also als Wendejacke) genäht werden kann, denn das finde ich persönlich deutlich schöner, wenn man schon Außen- und Innenjacke hat.

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*** ZUSAMMENFASSUNG ***

Love, Liebe, Kleinigkeit

Zwischen den Tagen (so heißt bei uns die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr) haben wir uns entschieden, den Hobbyraum und damit auch mein Nähzimmer neu zu gestalten. Bilder hiervon werde ich euch auch noch zeigen, aber heute geht es um meine Kiste Stoffreste.

Beim Wiedereinsortieren meiner ganzen Sachen ist mir aufgefallen, wie voll meine Kiste mit Baumwollresten eigentlich ist. Viel zu schade den ganzen Stoff ungenutzt rumliegen zu lassen, oder?

Also habe ich mir bei Pinterest mal ein paar Ideen zu genähten Kleinigkeiten angeschaut und die ersten zwei direkt umgesetzt.

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Schön erklärt findet ihr die Idee mit dem Bilderrahmen als Notizhalter bei Pech und Schwefel.

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Die Herzschablone für das Dekoherz habe ich selbst angefertigt. Ein Herz zeichnen, dass bekomm ich auch noch hin ;-).

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Die Plotterdateien habe ich für Frau Scheiner schneidert getestet und gerade das „Love rulez“ finde ich super schön. Die Schriftart ist toll.

Wenn ich in den  nächsten Wochen nochmal zum Schweden gekommen bin, dann zeig ich euch auch mal mein neues Nähreich. Denn ein paar Klenigkeiten fehlen noch.

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*** Zusammenfassung ***

Pottwal auf Streifen

Kennst du Stoffe, die du immer wieder anfassen musst, weil sie sich einfach so herlich anfühlen?

Genauso ging es mir bei diesem Streifenstoff, den ich geschickt bekommen habe, um daraus ein Knopfleistenshirt für den kleinen Mann zu nähen. Dieser Jersey ist so weich und fühlt sich richtig glatt und schön an.

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Testen durfte ich das Knopfleistenshirt Winnie von Zierstoff. Nach der Tasche und dem Oberteil für meine Schwägerin ist es das dritte Schnittmuster, welches ich für Zierstoff ausprobieren durfte.

Das Schnittmuster ist ein einfaches Oberteil mit normalen Ärmeln. Die Besonderheit ist die Knopfleiste und wer möchte Teilungen im Vorderteil und an den Ärmeln. Ich habe mich wegen dem Stoff auf die Knopfleiste beschränkt.

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Damit das Shirt dem kleinen Mann passt, musste ich das Vorder- und Rückenteil jeweils um 2 cm schmaler machen, was ich insgesamt schon recht viel finde.

Für kräftigere Kindern ist das Schnittmuster dagegen ideal.

Ich werde weiterhin doch eher auf mein gut sitzendes Schnittmuster aus einer Nähzeitschrift zurückgreifen, denn das passt ohne Änderungen.

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Was wieder der Hit ist, ist die Videoanleitung der Knopfleiste. Die geschriebene Anleitung fand ich an manchen Stellen verwirrend, aber das Video hat sehr gut erklärt, wie man eine Knopfleiste ganz einfach selber machen kann, mit gewünschter Länge und Breite.

Bei mir unter Tutorials findet ihr meine Anleitung zur Knopfleiste, die aber einen anderen oberen Abschluss als bei Zierstoff erklärt. Beides gefällt mir gut.

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Verschönert habe ich das Shirt mit einem schlichten Pottwal, den ich exklusiv von kleine göhr.e bekommen habe. Der kleine Mann wollte zwar lieber einen Dino oder Löwen, aber die kommen auf die nächsten beiden (schon zugeschnittenen) Shirts.

*** ZUSAMMENFASSUNG ***

 

 

Immer dabei

Schon wieder eine Tasche. Das könnte man denken, wenn man die letzten vier Beiträge von mir sieht.

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Keine Sorge, ich bleibe mir weiterhin treu und nähe lieber Kleidungsstücke, aber diese Tasche muss ich euch einfach zeigen.

Meine Mama durfte für mich an einem Probenähen für die „Immer dabei“-Tasche teilnehmen und hat sogar dafür den Stoff bekommen. Da näht man doch wirklich noch lieber!

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Auch wenn das Schnittmuster und der Stoff gesponsort sind, möchte ich euch trotzdem ein ehrliches Feedback geben, denn sonst wäre das hier nur ein Werbepost und das möchte ich auf keinen Fall.

Die Tasche kann in zwei Größen genäht werden. Wir haben uns für die größere Variante entschieden, die recht groß ist mit ihren 30 x 45 cm. Da passt wirklich alles rein, was Frau so braucht. Wer es nicht ganz so groß mag, sollte lieber die kleinere Tasche nähen.

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Das Schnittmuster und die Anleitung sind wirklich gut erklärt und auch hier gibt es wieder ein Video, was ich persönlich mir lieber anschaue, als eine Anleitung durchzulesen.

Meine Mama, die viele Taschen näht, meinte, dass man diese Tasche auch einfacher nähen kann indem man erst Innen- und Außentasche an den Reißverschluss näht und dann die Seiten zusammensetzt. Diese Variante ist auch für Anfänger einfacher zu nähen.

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Das Feedback habe ich natürlich an den Schnitthersteller weitergeben und sie werden die Tasche direkt mal in unserer Variante nähen und ausprobieren. Das finde ich mal wirklich gut!

Also alles in allem gefällt mir die Tasche sehr gut und ich finde sie ist meiner Mama richtig gut gelungen.

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Eigentlich für mich

Eigentlich hatte ich mich direkt in diesen wunderschönen türkisfarbenen Stoff verliebt.

Eigentlich war ich mir gar nicht so sicher ob ich ihn wirklich mit braun kombinieren soll.

Eigentlich war ich mir sicher, dass braun mir so nicht steht.

Eigentlich hätte ich lieber auf mein Gefühl hören sollen.

Denn eigentlich war das Oberteil für mich gedacht.

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Wie ihr aus den vielen „eigentlich“ oben lesen könnt, sollte dieses Oberteil für mich sein. Ein neuer Stoff, neues Schnittmuster – für mich. Aber es steht mir leider nicht. Mein Gefühl hatte recht. Braun ist nicht meine Farbe.

Dafür erfreut sich jetzt meine Schwägerin an diesem Oberteil, denn das war mir sofort klar, als es fertig war – an ihr würde es gut aussehen.

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Klar bin ich ein wenig traurig, weil mein schöner Stoff für mich dahin ist, aber ich freue mich auch, dass das Oberteil nicht ein Leben im hintersten Winkel des Schrankes verbringen muss. Dafür wäre die Arbeit umsonst gewesen.

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Da ich ein neues Schnittmuster ausprobiert habe, möchte ich euch dazu ein paar Worte sagen:

Das Schnittmuster ist Sue von Zierstoff. Ein recht einfach geschnittenes Oberteil mit U-Boot-Ausschnitt und Unterteilungen am Vorderteil und den Ärmeln.

Der Schnitt ist, wie viele Schnitte von Zierstoff, einfach und schnell genäht. Ein schönes Basicteil, was durch die Unterteilung, die ich noch farblich abgesetzt habe, einen besonderen Touch bekommt.

Wer es nicht ganz so tailliert mag, für den ist das Schnittmuster auch genau richtig. Ich würde das nächste Mal das Oberteil etwas mehr taillieren, ansonsten ist es so wie es ist sehr gut.

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Fremde Federn

Heute muss ich mich ein ganz klein wenig mit fremden Federn schmücken.

Aber nur ein ganz kleines bisschen, denn das was ich euch heute zeige bleibt innerhalb von PoMa-design. Nur nicht ich habe es genäht, sondern meine Mama (der andere Teil von PoMa).

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Aber diese Tasche ist soooo schön geworden, dass ich sie euch einfach zeigen muss. Und was ist das Beste an der Tasche? Die tollen Farben, der Stoff oder die Paspeln? Nein, sie gehört MIR, das ist das Allerbeste!

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Eine fast ähnliche Tasche hat sich meine Mama vor einiger Zeit selbst genäht und jedes Mal, wenn ich zu Besuch kam musste ich einmal diese Tasche tragen und bestaunen. Ach, wie neidisch war ich auf diese Tasche.

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Zuerst hab ich es gar nicht geschnallt, als meine Mama mir ihren neuen Stoff zeigte und meinte sie würde daraus nochmal so eine Tasche nähen, wie die für sich. Manchmal dauert es bei mir etwas länger, bis ich den Wink mit dem Zaunpfahl auch verstehe, aber umso mehr habe ich mich gefreut als dann endlich der Groschen fiel.

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DANKE MAMA!

Die Tasche ist einfach ein Traum!

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