20 Minuten Shirt trifft Vintage Folie

Heute dreht sich bei mir alles um das Thema Plotten. Meine Werke verziere ich ja mittlerweile jedes zweite mit schönen Plottereien. Diesmal durfte ich eine besondere Folie testen und will euch von meinen Erfahrungen berichten.

An alle die keinen Plotter haben: Schaut euch die Bilder an, der Text ist für euch dann diesmal eher uninteressant.
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Vintage-Folie von HappyFabric – so heißt die Folie, die ich testen durfte.

Zuerst konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, was an dieser Folie so besonders sein soll. Als ich aber dann ein Video zu dieser Folie gesehen habe, war ich sehr erstaunt was man alles damit machen kann.

Die Folie kann auf zwei Arten gepresst werden. Deckend, wie andere Folien auch oder im Vintage-Druck. Ich habe beides ausprobiert. Hier mein Ergebnis:

Deckend

Zuerst dachte ich, dass es im deckenden Druck keinen Unterschied zu anderer Flexfolie gibt. Ich musste aber einsehen, dass das nicht so ganz stimmt.

Sie wird zwar genauso heiß und lang wie normale Flexfolien gepresst, aber diese Folie ist im Ergebnis viel weicher.

BeNice

Sie fühlt sich nicht so starr an. Man hat im ersten Moment nicht den Eindruck, dass es Folie ist.

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Gerade auch bei mehrfarbigen Plotts ist das ganze Bild nicht mehr so steif. Wirklich ein schönes Tragegefühl.

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Ausprobiert habe ich den normalen Druck auf meinem neuen 20 Minuten Shirt  von muckelie. Die wunderschöne Plotterdatei, die ihr hier seht ist von Rebekah Ginda Design und ich habe sie für dieses Folientesten von Rebekah zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank dafür!

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Vintage

Bei der Vintage-Variante wird die Folie auf 200°C gepresst, also viel heißer als normal und direkt heiß abgezogen. Dabei bleibt der Hauptteil der Folie auf der Trägerfolie hängen und nur ein Abdruck auf dem Stoff. Es sieht ein bisschen aus wie gestempelt.

Dieser Druck ist für mich das absolute Highlight der Folie. Das Motiv sieht aus wie aufgedruckt und man merkt keinerlei Folie oder Erhebung auf dem Stoff.

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Man kann die Folie auch mehrmals hintereinander im Vintage-Druck pressen. Dass Motiv wird dann immer heller. Wie wenn man mit einem Stempel mehrmals stempelt.

Bei manchen Folien kann man gut 2 oder sogar dreimal pressen, bei anderen sieht nur der erste Druck wirklich gut aus. Das hängt aber von der Folien / Stoff Kombination ab. Diese Variante sollte man immer erstmal an einem Probestoff testen!

Mit Transferpresse erzielt man mit der Vintage-Variante in der Regel super schöne Ergebnisse. Fürs Bügeleisen ist die Folie allerdings leider nichts. In der Probegruppe haben wir festgestellt, dass mit dem Bügeleisen einfach keine garantiert schönen Ergebnisse erzielt wurden.

Hier zeige ich euch nur eine kleine Vorschau. Mehr Bilder von diesem Shirt bekommt ihr in den nächsten Wochen.

FAZIT

Ich finde die Folie super genial und werde mir bestimmt öfter davon welche kaufen.

Wer allerdings keine Transferpresse hat sondern mit der Bügelpresse oder dem Bügeleisen arbeitet, sollte die Folie lieber nicht kaufen.

Generell würde ich immer einen Test machen, denn die Ergebnisse varieren sehr. Je nachdem welche Stoff / Folien (Farbe) Kombination man nimmt.

 

Verlinkt bei RUMS und Plotterliebe

 

 

Schiff ahoi!

Von meinem Cardigan, welchen ich euch vor ein paar Wochen gezeigt habe, blieb noch recht viel Stoff übrig. Da der kleine Mann für den Urlaub sowieso noch eine leichte Strickjacke benötigte, konnte ich den Rest des tollen Strickjerseys direkt dafür verwenden.

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Genau richtig kamen dann auch das Probenähen der Strickjacke Sky für mialuna und das Probeplotten für Fusselfreies hinzu.

So brauchte ich gar nicht lange überlegen, welches Schnittmuster ich nehmen sollte. Genauso wie bei meiner ersten Jacke für das Probenähen, habe ich mich auch diesmal für die innen liegenden Taschen und den Kragen entschieden.

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Das Buddelschiff von Fusselfreies hatte es mir bei dem Aufruf zum Probeplotten schon total angetan. Umso mehr hab ich mich gefreut, dass ich es wirklich testen durfte.

SkySchiff

Sehr filigran und mit vielen kleinen Teilen hat es mich ein paar Nerven gekostet, aber es hat alles geklappt so wie ich es gehofft hatte.

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Der kleine Mann fände das Schiff zwar ohne Flasche viel schöner, aber er trägt die Jacke zum Glück trotzdem gerne, weil sie so weich und dünn ist.

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Pakke

Ich nähe überhaupt nicht gerne Taschen und Rucksäcke. Meine Strandtasche, die ich mir im letzten Jahr für den Urlaub genäht habe, war da eine große Ausnahme.

Leider bekomme ich in letzter Zeit recht schnell Nackenschmerzen, wenn ich länger mit meiner Handtasche unterwegs bin. (Ich glaube ich sollte mal mehr Sport machen…) Also wollte ich gerne auf einen Rucksack umsteigen.

Aber nicht irgendein 0 – 8 – 15 Rucksack sondern einer der auch noch ein bisschen was her macht.

Da kam die Blogkooperationsanfrage von Kreativlabor Berlin genau richtig, denn in ihrem Schnittmusterrepertoire befindet sich ein wirklich schöner Rucksack: Pakke.

 

Pakke

Aber ich und Rucksack nähen? Ne, das geht nicht. Gut dass ich da meine liebe Mama habe, die gerne Taschen näht. Und wie ich finde auch wirklich sehr gut (im Nähen sind wir beide Prefektionisten).

Julia von Kreativlabor Berlin hatte auch nichts dagegen, dass ich den Rucksack nicht selber nähe sondern meine Mama, da das Label PoMa-design eigentlich für uns beide steht, auch wenn ich diejenige bin, die bloggt.

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Und so ist mein wunderschöner neue Rucksack entstanden. Aus recht steifem Jeansstoff und braunen Walk für den Boden. Damit der Rucksack noch ein bisschen mehr hermacht, habe ich mich für die süße Blumenstickerei entschieden.

Die Idee mit der Paspel kam von meiner Mama und ich finde ohne würde dem Rucksack etwas fehlen. Innen hat sie noch zwei Taschen eingenäht, damit ich nicht immer meine Sachen suchen muss.

Pakke3

Ein paar Tage vor unserem Urlaub hat sie mich dann mit dem Rucksack überrascht. Eigentlich glaubte sie nicht, dass er vorher noch fertig wird. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich mich gefreut habe.

(Auch weil ich die Fotos dann in den Dünen machen konnte)

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  • Schnittmuster: Rucksack Pakke von Kreativlabor Berlin
  • Stickdatei: Rock Queen
  • Stoff: Jeans und Walk
  • Verlinkt bei: RUMS

Tüten & Utensilos

Immer wieder gibt es Menschen, die mich auf neue Ideen bringen. Diesmal war es die liebe Claudia von Claudias Kreativstube.

Claudia und ich sind im gleichen Plotterteam und von Claudia kommen immer ganz viele wunderschöne Utensilos und Geschenktüten.

Als sie dann vor ein paar Wochen auf unser langes Drängeln hin, endlich mal ein Tüten-Tutorial veröffentlicht hat, musste ich die Anleitung direkt auch mal ausprobieren.

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Für meinen Papa zum Geburtstag und für die Erzieherinnen zum Abschied gabs das Geschenk in selbstgemachten Tüten. Da ich nicht gerne mit Papier werkel habe ich sie recht schlicht und einfach gehalten.

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Schaut aber mal auf Claudias Facebookseite vorbei, da könnt ihr noch viele richtig aufwändig gestaltete Tüten sehen.

Ein Utensilo nähen war für mich jetzt nicht wirklich neu, aber Claudia hat mich mal wieder auf den Geschmack gebracht. Also hab ich mir ein Utensilo fürs Auto genäht.

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Fürs Auto? Ja, fürs Auto. Bei uns fliegt aller Müll wie Parktickets oder Bonbonpapier. immer auf dem Boden oder in den Türenfächern rum. Meistens so lange, bis sich irgendeiner erbarmt. Das kann aber schon echt lange dauern.

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Dafür gibts jetzt mein Müll-Utensilo. Mit einem Band an der Seite wird es am Schaltknüppel befestigt.

Zur Zeit hege ich noch die Hoffnung, dass es auch wirklich gelehrt wird wenn es voll ist. Auf der Fahrt in den Urlaub und wieder zurück hat es seinen Dienst schon gut erfüllt und wurde sogar geleert. Ich hoffe das geht so weiter.

Fernweh

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Perfekte Strandjacke

Was ist euer absolutes Traumurlaubsziel? Malediven, Kanaren, Amerika oder lieber Frankreich?

Es gibt viele Orte auf dieser Welt, wo ich gerne mal hinreisen würde. Nordamerika, Hawai, Island, Afrika und sogar Israel würde ich gerne mal bereisen. Urlaubswünsche, die zur Zeit nicht realisierbar sind.

Aber es gibt ja auch andere Ziele, die näher und deutlich günstiger zu bereisen sind und trotzdem schön.

Dänemark ist für mich so ein Ziel. Ich finde Dänemark super schön. Als Kind sind wir jedes Jahr nach Dänemark gefahren. Am liebsten an die Nordsee. Und am liebsten in die Region um Lökken herum.

Und auch dieses Mal habe ich mich wahnsinnig gefreut nach fünf Jahren endlich mal wieder die wunderschönen Dünen, langen Sandstrände und die raue Nordsee zu sehen.

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Wer das Klima in Dänemark kennt, der weiß dass hier oft ein starker Wind weht. Und man muss auch im Sommer mit Temperaturen um die 20 Grad (oder weniger) rechnen.

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Aus diesem Grund brauchte ich dringend eine richtig schöne Sweatjacke. Zuerst wollte ich mir eine kaufen, aber nachdem ich einen recht günstigen Sweat gefunden hatte, habe ich mich entschieden meine Jacke doch selber zu nähen.

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Wichtig war mir der hohe Kragen an der Kapuze den ich zusätzlich noch mit Vlies von innen verstärkt habe. Gerade am Nacken wird es mir schnell zu kalt.

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Mit ganz viel SnapPap und einer dicken Kordel aufgehübscht, hat die Jacke mir im Urlaub wirklich gute Dienste geleistet!

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Geocaching

Wie bekommt man ein Kind dazu im Wald spazieren zu gehen? Richtig, Fernglas vor die Augen, Handy in die Hand und ab gehts auf Schnitzeljagd.

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Das erste Mal Geocaching. Wir haben direkt mit einer Schatzsuche mit mehreren Rätseln und Station angefangen. Wir waren 2 1/2 Stunden im Wald und diesmal fast ohne Gemecker und Genöle.

Insgesamt hat dem kleinen Mann der Spaziergang viel mehr Spaß gemacht als sonst und gerade als wir dann endlich das Ziel erreicht hatten, war die Stimmung super.

Und drei Greifvögel haben wir auf dem Weg auch noch gesehen. Solche Erlebnisse heben die Stimmung beim kleinen Mann auch ungemein. Ich denke es wird nicht der letzte Spaziergang mit Geocaching sein.

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Ich habe unsere Schatzsuche dazu genutzt, um die neue Jacke des kleinen Mannes zu fotografieren.

Für mialuna durfte ich einen wirklich tollen Schnitt testen. Eine Jacke für Frauen, Männer und Kinder. Man kann zwischen zwei Taschenvarianten wählen und ob mit Kapuze oder Kragen.

Ich habe mich für die innenliegenden Taschen und den Kragen entschieden. Jacken mit Kapuzen haben wir genug. Was ich besonders an der Jacke finde ist, dass sie mit Beleg und Kinnschutz genäht wird. Bisher musste ich mir dies immer selber dazu ausdenken. Hier ist alles mit dabei.

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Damit die Jacke nicht ganz so langweilig daher kommt, habe ich auf den Rücken einen Rochen aus der linken Stoffseite appliziert. Ohne wollte der kleine Mann die Jacke nicht anziehen. War ihm zu langweilig…

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Und da das Schnittmuster auch für Erwachsene wirklich toll ist, habe ich mir auch direkt eine genäht. Die zeige ich euch aber ein anderes Mal.

Noch ist das Schnittmuster nicht auf dem Markt, aber es dauert nur noch ein paar Tage, dann ist es endlich soweit. Haltet die Augen nach dem Schnittmuster SKY auf.

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Babygirl

Im letzten Jahr hab ich gedacht, dass jetzt im Bekannten- und Freundeskreis die letzten Babys angekommen sind und es in diesem Jahr ruhiger wird. Falsch gedacht.

Auch in diesem Jahr geht es munter weiter. Das erste Babygirl ist angekommen und weitere 4 ! Babys sind unterwegs. Ich finde das richtig gut, hatte ich schon Sorge, was ich sonst mit meinen Stoffresten machen soll. Denn aus vielen Jerseyresten lassen sich wunderschöne Sachen für die Kleinen gestalten.

Letzten Donnerstag habe ich euch mein neues Shirt gezeigt. Natürlich blieb auch von diesem Stoff wieder ein bisschen übrig und so konnte ich direkt für das erste kleine Mädchen eine schöne Jacke nähen.

Dreckspatz

Diese Erstlingsjacke habe ich zum ersten Mal genäht. Sie ist schnell und einfach genäht, beim nächsten Mal würde ich aber zwei Sachen anders machen:

Zum einen würde ich für die innere Einschlageseite mit ner Schlaufe oder nem Druckknopf auch eine Befestigung annähen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Seite beim Tragen des Babys öfter mal runter rutscht.

Das zweite was ich ändern würde ist der Rand. Entweder würde ich diesen direkt mit einem Jerseyschrägband nähen oder das Bündchen doppelt geklappt annähen und dann die Nahtzugabe nach innen festnähen. Das wird einfacher sein und genauso gut aussehen.

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Bis ich was für das nächste Baby nähen kann, dauert es noch ein bisschen. Anfang September müsste es soweit sein. Mal sehen, was es wird.

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