Besonderes Shirt

Zu Weihnachten haben wir mit den Plottermädels vom kleine göhr.e Team gewichtelt. Mein Wichtel war die liebe Ingrid von Just Tili und sie hat mir wirklich wunderschöne  und besondere Sachen geschenkt.

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Eine Kulturtasche in genau meinen Lieblingsfarben, Nähgewichte (die ich schon lange haben wollte), einen süßen Engel und einen Meter ganz ganz besonderen Stoff. Eine Eigenproduktion von ihr, der in dieser Farbe nicht produziert wurde und wovon es nur diesen einen Meter gab und den habe ich bekommen.

(Andere, auch sehr schöne Farben gibt es aber noch zu kaufen)

Für diesen besonderen Stoff musste auch ein besonderes Shirt her. Diesmal wollte ich mal wieder etwas Neues probieren.

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Als Grundschnittmuster habe ich die Liv von Pattydoo mit normalen Rundhalsausschnitt genommen und wieder etwas mit dem Schnittmuster gespielt.

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Ich habe das Vorderteilschnittmuster wie auf dem Bild auseinander geschnitten und den Schulterbereich an das Rückenteil geklebt.

Beim Zuschneiden des Vorderteils habe ich das Schnittmuster an der Schneidelinie schräg auseinander gezogen.

Damit das Vorderteil wieder an das Rückenteil passt habe ich es gerafft und erst dann angenäht.

 

Ein professioneller Schneider würde sowas wahrscheinlich anders nähen, aber ich finde es ist so ganz gut gelungen. Mir gefällt es.

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Verlinkt bei: RUMS

 

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PopUp-Würfel

Dieser Beitrag entstand in Zusammenhang mit kleine göhr.e Design. Die Plotterdatei, mit dem ich die Würfel verschönert habe, habe ich kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

Die Reaktionen auf meinen letzten Blogeintrag haben mich nicht wirklich erstaunt. Gerade auf Facebook haben mir viele Frauen bestätigt, dass es nicht nur mir so schwer fällt das Schöne an sich selbst zu sehen.

Dort hatte ich gebeten, drei Dinge zu nennen, die einem an sich selbst gefallen. Manchen fiel das gar nicht so leicht.

Ich wünsche mir, dass wir uns irgendwann so sehen, wie unsere Liebsten uns sehen!

Heute möchte ich dir ein kleines Geschenk für meine älteste Nichte zeigen. Sie hat ein starkes Selbstvertrauen und ich hoffe, dass dies auch so bleibt und sie nicht irgendwann auch vor dem Spiegel steht und nur die vermeintlich hässlichen Dinge sieht.

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Sie ist gerade durch einen Schüleraustausch in Frankreich und hat ihren 15. Geburtstag dort gefeiert. Ein großes Geschenk bekommt sie von uns nicht, aber einen kleinen Geburtstagsgruß wollte ich ihr dann doch schicken.

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Also habe ich ihr PopUp-Würfel gebastelt. Im Silhouette Store findet man diese Würfel unter „insta-cube card“.

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Auf einer Seite jeweils mit einem Buchstaben ihres Namens und auf den anderen Seiten schöne Sprüche oder einfach nur schöne Designs.

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Die Würfel werden flach gefaltet und durch ein Gummi im Inneren poppen sie auseinander wenn man sie loslässt.

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Ich habe die Würfel einfach in einen Umschlag gelegt und die Anweisung gegeben den Umschlag mit dem Kopf nach unten zu öffnen. So fielen die Würfel direkt aus dem Umschlage raus.

Eine witzige Idee zum Verschenken finde ich.

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Ehrliche Worte

Die Bilder für diesen Blogbeitrag haben mich dazu angeregt, diesen Text hier zu schreiben, aber bevor ich mit meinen ehrlichen Worten anfange, muss ich noch kurz mitteilen, dass mein Werk in Zusammenarbeit mit Abgenäht.de entstanden ist, da ich den Stoff kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Jetzt geht es aber los mit meinen ehrlichen Worten. Ehrliche Worte an uns Frauen.

Als mein Mann das Kleid und die fertigen Bilder gesehen hat, fand er beides sehr schön. Er meinte „Ich hab eine hübsche Frau!“

Vor ein paar Tagen bin ich jemandem begegnet, die mich das letzte Mal mit ca. 12 Jahren gesehen hat. Sie meinte „Du bist aber eine hübsche junge Frau geworden!“

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Sehr schöne Komplimente, aber warum kommen mir völlig andere Gedanken, wenn ich die Bilder von mir sehe?

Ich sehe 5 kg zu viel, die ich loswerden möchte. Ich sehe die strubbeligen Haare, die nicht schön liegen und dringend zum Friseur müssen. Ich sehe die Pickel, die mich seit Wochen stören, …

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Dir geht es bestimmt ähnlich, wenn du in den Spiegel oder auf Bilder von dir schaust (Wenn nicht, dann verrate mir bitte dein Geheimnis).

Du bist kritisch mit dir selber, siehst deine vermeintlichen Makel und denkst, die springen doch jedem direkt ins Auge und fühlst dich eher durchschnittlich als hübsch.

Aber warum? Warum denken wir Frauen so negativ von uns selber? Warum können wir uns nicht so sehen, wie unsere Männer oder andere uns sehen?

Ich will dagegen ankämpfen. Hast du Lust mitzumachen?

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Lasst uns diese Woche in den Spiegel schauen und an das denken, was uns gut gefällt an uns. Und wenn es noch so kleine Sachen sind. Mir gefallen meine Augen, meine Grüppchen und mein Mund. Das ist doch schon mal ein Anfang.

Was gefällt dir an dir? Sag es dir immer wieder vor, damit sich unser Blickwinkel ändert und wir uns irgendwann so richtig wohl in unserer Haut fühlen. Das wünsche ich mir sehr!

Und damit mein Genähtes nicht ganz zu kurz kommt, hier diesmal aber nur kurz die Fakten:

  • Schnittmuster: Joana von Farbenmix als Shirt mit einem breiten Bündchen (aus Jersey) als Rock angenäht
  • Stoff: Abgenäht.de (bis zum 27.04.18 gibt es dort noch 20 % auf alles)
  • Verlinkt bei: RUMS

 

 

Neues Shirt für den Mann

Für meinen Mann Shirts zu nähen ist schwieriger als gedacht. Ein gut sitzendes Schnittmuster ist schnell gefunden, aber dann wirds schwierig.

Gemusterter Stoff gefällt uns beiden für ihn nicht wirklich und so ein Shirt ganz in einfarbig ist dann doch zu langweilig.

Gut, ich habe einen Plotter, aber was soll drauf? Meine Kreativität war nach den letzten beiden männertauglichen Freebies erschöpft.

*** Jetzt kommt Werbung, denn ich habe die Plotterdatei umsonst bekommen ***

Der Aufruf zum Testen der neuen College Numbers von Shhhout kam da genau richtig. Denn ich finde die Datei ist eindeutig männertauglich und bietet verschiedene Varianten zur Gestaltung.

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Ich habe mich für die Worte und Zahlen „Since 80 best year“ entschieden, aber es sind viele andere Kombinationen möglich.

Genäht habe ich wieder den Tom von Pattydoo. Er sitzt meinem Mann einfach richtig gut. Der Stoff ist ein ganz leichter weicher Jersey.

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Ich könnte ihm noch ein paar mehr Shirts aus diesem Stoff nähen, aber da wäre wieder das Problem mit der richtigen Plotterdatei. Wenn du nen Tipp hast, immer her damit.

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Ferien sind anstrengend

*** Dieser Beitrag enthält Werbung, weil ich das Schnittmuster umsonst bekommen habe ***

 

Ich sitze hier vor meinem PC und mein Kopf ist leer. Mir fällt einfach so gar nichts ein, was ich als Aufhänger zu meinem neuen Pullover erzählen soll. Wahrscheinlich liegt das an den Ferien.

Ferien sind für Kinder ja etwas Schönes, aber ich finde diese irgendwie nur anstrengend. Gerade die Abende an denen ich meine Ruhe habe und nähen kann fehlen mir, weil unser Sohn natürlich in den Ferien länger aufbleiben darf. Er muss sich zwar abends weitestgehend selber beschäftigen, aber durch das ins Bett bringen wird man doch immer wieder aus der Ruhe rausgerissen.

Wie gehst du damit um? Was für eine Ferienregelung gibt es bei euch?

Trotzdem mein Kopf leer ist, möchte ich dir meinen neuen Pullover zeigen. Genäht habe ich das neue Schnittmuster Ella vom Kreativlabor Berlin aus einem Sommersweat von Micha´s Stoffecke.

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Das Schnittmuster Ella ist ein einfacher taillierter Pulloverschnitt. Ganz schlicht und schnell genäht.

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Ändern musste ich nur die Länge, aber das muss ich aufgrund meiner Größe bei den meisten Oberteilen. Dafür teile ich das Schnittmuster an der Taille und nehme mir da meistens 5 cm weg.

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Im Schnittmuster wird eigentlich ein Halsbündchen genäht. Ich fand aber einen Beleg schöner. Hierfür habe ich mir vom Vorder- und Rückenteil am Halsausschnitt 3 cm vom Schnittmuster abgeschnitten und diesen nochmal aus dem gleichen Stoff zugeschnitten und an den Halsausschnitt genäht. Damit der Beleg da bleibt, wo er hin soll habe ich den Beleg noch mit einem Abstand von 2,5 cm am Halsausschnitt fixiert.

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Den Ärmelabschluss und den Saum habe ich nicht versäubert damit der Stoff sich rollt. Um den Effekt zu verstärken habe ich den Stoff an den Nähten zweimal nach außen umgeschlagen und fixiert. Dadurch rollt sich der restliche Stoff auf jeden Fall.

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Schlichtes Shirt und recycelte Jeans

Fast 4 Monate ist es her, dass ich was für meinen Sohn genäht habe. Der Kleiderschrank war einfach voll und ich hatte Lust auf anderes.

Nun hat mein Sohn einen Schuss gemacht und nachdem wir schon 4 ! paar neue Schuhe kaufen mussten (Warum sind Kinderschuhe so teuer???), braucht er dringend neue Shirts und ein paar Hosen.

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Schon seit der Handmade Bochum lag dieser blaue Adlerjersey bei mir im Stoffschrank. Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich noch irgend etwas auf das Shirt plotten soll, aber ich finde dieser Stoff ist ohne alles einfach viel schöner.

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Genäht habe ich also ein ganz normales T-Shirt aus der Ottobre. Ohne Verzierungen ohne Schnickschnack.

Die Hose habe ich aus einer alten Jeans recycelt. Das Schnittmuster ist aus einer kaputten gekauften Hose meines Sohnes abgenommen. Eine ähnliche Hose findest du aber bei Made for Motti und bei Sandy´s Nähkästchen.

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Das Wetter war dieses Wochenende schon richtig frühlingshaft und so konnte ich meinen Sohn beim Einsäen von ein paar Sommerblumen fotografieren. Er kann das warme Wetter schon nicht mehr abwarten und würde am liebsten beim kleinsten Sonnenstrahl barfuß und mit kurzer Hose in den Garten.

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  • Schnittmuster Oberteil: Ottobre 1/2016
  • Stoff Oberteil: Adlerjersey von der Handmade Bochum, gibt es aber auch hier
  • Schnittmuster Hose: Selbstgemacht
  • Verlinkt bei: DienstagsdingeCreadienstag 

 

 

Basic-Cardigan Adele

Schon wieder ein Basic-Teil. Schon wieder in blau!

Ja, auch mein heutiges Werk ist wieder blau und auch zukünftig werde ich dieser Farbe treu bleiben. Denn ich habe sie zu meiner Grundfarbe bestimmt.

Vor einigen Monaten durfte ich an einem kostenlosen Online-Stil-Coaching von Frau Meier teilnehmen. Sie empfiehlt, dass man sich auf eine Grundfarbe reduzieren soll und diese dann mit 2-3 anderen Farben kombinieren soll. So hat man unendlich viele Kombinationen im Schrank, die alle zueinander passen und man bzw. Frau sieht immer gut gekleidet aus.

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Das meine Grundfarbe blau ist, das war mit einem Blick in meinem Kleiderschrank klar. Mit den Kombifarben habe ich mich etwas schwerer getan, aber zwei haben sich herauskristallisiert: Mint und Rosa.

Also werden diese drei Farben in nächster Zeit meinen Blog beherrschen, zumindest was die Kleidung für mich betrifft. Aber keine Sorge, es wird trotzdem nicht langweilig werden!

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Heute zeige ich euch meinen neuen Cardigan Adele, der im Probenähen für Konfettipatterns entstanden ist.

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Solche Jäckchen selber zu nähen finde ich oft schwierig, denn sie fallen nie so schön, wie Gekaufte. Auch dieser Cardigan fällt nur mit dem richtigen Stoff gut.

Ich habe mich für einen sehr weichen Jersey entschieden, den ich nicht versäubern musste. Modal oder Viscose fallen wahrscheinlich auch sehr gut. Bei dickerem Jersey oder Sweat wird vorne der Schalkragen nicht gut fallen und bei Stoffen, die du vorne versäubern musst auch nicht.

Adele ist ein wirklich schönes Schnittmuster. Mit nur einem oder zwei Schals, evtl. auch in verschiedenen Farben sieht der Cardigan direkt anders aus. Mir gefällt vor allem die Taillierung, die durch zwei Abnäher im Rücken hervorgerufen wird.

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Da ich meine Adele weder am Saum, noch am Schal versäubert habe, rollt sich der Stoff an ein paar Stellen ein. Um zu zeigen, dass das beabsichtigt ist, habe ich auch die Ärmel nicht versäubert. Damit sich der Stoff hier aber auch schön rollt, habe ich den Stoff nach außen gerollt und dann an der Naht einmal fixiert.

Den Cardigan gibt es in zwei verschiedenen Längen. Ich wollte gerne ein kurzes Jäckchen und habe deswegen meine eigene Länge gewählt. Hierbei solltest du beachten, dass der Schnitt hinten länger als vorne ist, also lieber nach der gewünschten Vorderlänge schauen und dann kürzen (das wäre bei mir nämlich fast daneben gegangen).

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Sky trifft PowPowJuna

Es war Liebe auf den ersten Blick!
Direkt am Eingang meines Lieblingsstoffladens lag er und ich konne nicht wiederstehen. Nur noch ein Reststück, aber für meine Zwecke genau passend. Der Preis völlig egal. Genau meine Farben. Der Grundton in einem schönen dunkelblau und die Blätter in rosa und mint. Mehrmals an diesem Vormittag musste ich diesen Stoff gegen flinke Hände verteidigen, aber es hat sich gelohnt und ich konnte ihn mit nach Hause nehmen.

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Für diesen besonderen Stoff musste auch ein besonderes Schnittmuster her. Da ich nicht 100 % ig fündig geworden bin, habe ich zwei Schnittmuster miteinander kombiniert.

Der Grundschnitt ist die Jacke Sky von mialuna. Die Kapuze habe ich allerdings so geändert, dass ich die Jacke bis hoch zum Kinn zumachen kann.

Außerdem habe ich die schönen Paspeltaschen der PowPowJuna von muckelie ergänzt.  Zuerst hatte ich etwas bammel ob ich mir den Stoff versaue, aber mit ganz viel Geduld und ein bisschen trennen sind sie mir ganz gut gelungen.

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Bei der Sky störte mich bisher, dass das Bauchbündchen direkt an den Reißverschluss genäht wird. Oft verzieht es sich dann beim Tragen. Auch hier habe ich auf das Schnittmuster der PowPowJuna zurückgegriffen und noch ein zusätzliches Rechteck angefügt. Die Jacke wird dann an dieser Stelle natürlich etwas anders genäht, aber das wird sehr gut im Ebook von muckelie beschrieben.

Gerne hätte ich dir noch ein paar Detailbilder meiner Jacke gezeigt, denn auf der Rückseite habe ich noch ein Kunstleder-Schild angebracht und die Kordel schaut oben in der Mitte der Kapuze 7 cm raus, aber mein Sohn war, wie du sehen kannst anderer Meinung.

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Plotterfreebie Hippo

Wie man auf meinem Blog unschwer erkennen kann, liebe ich die Plotterdateien von kleine göhr.e. Ich mag Evas Design einfach unheimlich gern.

Für das Baby einer Freundin brauchte ich dringend einen süßen Hippo. Leider hat kleine göhr.e diesen nicht im Sortiment und so musste ich einen selber gestalten.

Ja, er hat ziemliche Ähnlichkeiten mit den Tierchen von kleine göhr.e, aber keine Sorge, ich hab die Erlaubnis dazu. Eva war sogar so lieb und hat ein Miniset mit passenden Papieren gestaltet, den du mit dem Gutscheincode „Hippo“ günstiger bekommst.

Und meinen Hippo bekommst du sogar gratis. Auf meiner Seite mit den Freebies kannst du ihn dir runterladen.

Ein paar liebe Mädels waren so nett und haben die Datei schonmal getestet. Schaut mal was sie so gemacht haben. Es sind tolle Sachen entstanden!

 

Verlinkt bei: Dienstagsdinge, creadienstag

Basic-Shirt mit Spitze

Mein Basic-Shirt von vor ein paar Wochen ist ja wirklich mega angekommen bei euch. So viele Likes und Kommentare hatte ich auf meiner Facebookseite noch nie.

Das bestärkt mich darin, dass gerade auch schlichte, alltagstaugliche Kleidung gefragt ist und nicht nur die bunten Teile, die sofort „selbstgenäht“ schreien.

Also kommt hier mein zweites Basic-Shirt, diesmal mit Spitze (ist es dann überhaupt noch Basic?).

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Wie du das ganz einfach nachmachen kannst, das erkläre ich dir gerne:

Die Grundlage ist ein Oberteilschnitt mit integrierten Ärmeln. Ich habe dafür die Joana von Farbenmix gewählt.

Das Vorder- und auch das Rückenteil wird auf dem Schnittmuster im rechten Winkel zum Stoffbruch geteilt. Hier solltest du an dir selber ausmessen, wo du die Teilung haben möchtest. Beachte, dass der Achselpunkt dort liegt, wo ungefähr die Mitte deines Busens ist.

Beim ersten Mal habe ich nicht aufgepasst und genau an dieser Stelle geteilt. Ganz doof, denn so schaut der BH raus. Beim zweiten Versuch bin von der Achsellinie aus ungefähr 7 cm nach oben gegangen und habe dort mein Rücken- und Vorderteil geteilt.

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Den oberen Teil schneidest du dir aus Spitze zu und den unteren aus Jersey.

Als erstes nähst du dann die Spitze und den Jersey an der geteilten Linie zusammen, damit du wieder ein komplettes Rücken- und Vorderteil bekommst. Die Naht habe ich nach unten geklappt und dort festgenäht.

Jetzt kannst du dein Oberteil normal zusammennähen. Ich habe die Ausschnitte mit Jerseyschrägband eingefasst statt sie umzunähen. Das mag ich bei Spitze lieber.

Beim Ausschnitt habe ich hierfür nur eine Schulternaht geschlossen und dann das Schrägband rundherum angenäht (siehe Bild). Danach habe ich dann erst die zweite Schulternaht geschlossen und damit gleichzeitig das Schrägband zusammengenäht.

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An den Ärmeln habe ich das Schrägband auch erst an den Armausschnitt genäht bevor ich die Seitennähte gemacht habe. So wurde bei dieser Naht direkt das Schrägband aneinander genäht und ich brauchte es nur noch umschlagen und dann falten und festnähen.

Den Saum habe ich einfach umgenäht. Hierbei solltest du immer mind. 2 cm umschlagen, sonst dreht sich der Saum wieder nach außen beim Tragen. Vor dem Nähen gut bügeln. Ich habe das am Anfang auch nicht gemacht, aber es macht doch wirklich was aus beim Nähen!

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