Der letzte Beitrag

Seit der Einführung der DSGVO habe ich immer wieder überlegt, meinen Blog zu schließen.

Da ich keine monatliche Gebühr für diesen Blog ausgeben möchte (mein Hobby kostet schon so genug), musste ich einige Funktionen ausschalten. Aber so ganz ohne Kommentare, feste Follower, etc. habe ich das Gefühl ins Leere zu schreiben.

Die letzten Wochen habe ich gemerkt, dass ich einfach keine Lust mehr dazu habe Blogbeiträge zu verfassen. Die Freude daran ist mir verloren gegangen. Einige Wochen habe ich abgewartet, ob die Freude wieder kommt, aber das ist sie nicht.

Also ist es für mich an der Zeit, diesen Blog zu schließen. Der Entschluss ist mir echt schwer gefallen, aber ich merke gerade beim Schreiben dieses Textes, dass es genau richtig so ist.

Natürlich werde ich weiterhin nähen, plotten und dekorieren. Auch werde ich weiterhin darüber berichten, aber nicht mehr auf diesem Blog.

Ich werde meine Seite auf Facebook (www.facebook.de/pomadesign) behalten und freue mich natürlich, wenn du mir dort weiter oder vielleicht neu folgen wirst.

Dort werden dann auch bald die Links zu meinen Plotterdateien und Anleitungen zu finden sein.

Bevor ich mich nun verabschiede, möchte ich dir noch DANKE sagen, dafür dass du meinem Blog bis hierhin gelesen hast! Es war eine schöne Zeit!

Da es mich und auch PoMa design weiterhin geben wird, sage ich jetzt nicht Tschüß, sondern AUF WIEDERSEHEN! Macht es gut! Bis hoffentlich bald!

Eure Maren

 

 

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Adventskalender DIY

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Nicht mehr ganz zwei Monate und der erste Dezember ist da. Als Kind habe ich mich immer sehr auf diesen Tag gefreut, wenn ich das erste Türchen oder Päckchen meines Adventskalenders öffnen durfte.

Die letzten Jahre hat mein Sohn den gleichen Adventskalender bekommen.

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Dieses Jahr wollte ich aber mal einen selber basteln. Die schönen Wichtel und Häuser von kleine göhr.e Design boten sich dazu einfach an.

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Hierfür habe ich:

  1. Klopapierrollen gesammelt und mit buntem Papier rundherum beklebt.
  2. Auf einer Seite der Rolle die Seiten zur Mitte geknickt, so dass die Rolle oben zu ist.
  3. Die ausgedruckten und ausgeplotteten Figuren und Häuser vorne auf die Rolle geklebt.
  4. Die Zahlen angebracht.

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Mit dem Plotter war dies relativ schnell gemacht. Ich hoffe mein Sohn freut sich.

Verlinkt bei: Dienstagsdinge, creadienstag

Die erste Weihnachtsdeko

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Wie ätzend finde ich es normalerweise, wenn ab dem 1. September schon Spekulatius, Dominosteine und co in den Läden zu finden sind. Der Sommer ist noch nicht ganz vorbei und schon geht es mit dem Weihnachtskram los.

Dieses Jahr kam ich aber nicht drum herum, ich musste auf den frühen Weihnachtszug aufspringen. Denn die neue Plotterdatei von kleine göhr.e Design (ab dem 05.10. erhältlich) ist einfach soooooo wunderschön und es kribbelte mich in den Fingern.

Also hab ich mal wieder meine Farben rausgekramt, meinen Mann an die Säge beordert und kleine Wichtel gestaltet.

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Die Wichtel sind aus Mdf-Platten gesägt und mit Acrylfarben bemalt. Die „Flecken“ habe ich mit einem Schwamm und Stempelfarbe gemacht damit die Wichtel ein bisschen alt aussehen.

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Ich weiß gar nicht, welchen von den 6 Wichteln ich am Schönsten finde. Ich finde sie alle einfach total niedlich.

Mal schauen ob ich noch ein paar weitere Wichtel zum Verschenken bis Weihnachten fertig bekomme.

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Eigener Modegeschmack

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Wenn mir Freunde bisher berichtet haben, dass ihre Kinder einen sehr eigenen Modegeschmack haben, konnte ich da nicht wirklich mitreden.

Mein Sohn hat bisher selten voll daneben getroffen. Eine zeit lang war es ihm wichtig, dass alles in einer Farbe war, aber das ist auch schon länger vorbei. Ansonsten waren die Jeans, die ich genäht habe so in Ordnung und die Pullis gefielen ihm auch immer gut.

Jetzt ist aber die Zeit gekommen, dass er einen eigenen Geschmack entwickelt. Er hat genaue Vorstellungen, welchen Stoff er gut findet, welchen nicht. Auch was auf ein Oberteil geplottet wird, dass muss genau seinen Vorstellungen entsprechen.

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Ein paar Mal musste ich ihm da schon deutlich sagen, dass ich zwar nähen, aber nicht zaubern kann. Und manche Sachen fallen mir dann doch schwer zu nähen, wenn ich es so nie gemacht hätte.

Bei den Hosen geht es ihm dann aber nicht mehr nach gefallen, sondern nur noch nach bequem oder nicht bequem.

Da ist es ihm auch völlig egal, dass die Kuschelhose ein kleines bisschen nach Schlafi aussieht. Sie ist bequem, also wird sie angezogen. Egal was andere sagen. Sie werden sich schon dran gewöhnen, dass er so rumläuft.

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Geordert hat er dann natürlich noch ein paar mehr solcher Hosen. Da ihm die Stoffwahl da dann recht egal ist, wird die nächste auf jeden Fall aus Sweat genäht. Das hat dann mehr Jogginghosen-Charakter und das ist ja im Moment modern.

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Und wenn du wissen willst, welche Schnittmuster ich verwendet haben:

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DIY Stühle polstern – Easy

Wisst ihr, was mich an Stühlen total nervt? Kissen, die einfach ob drauf liegen.

Auch wenn sie mit einer Schleife oder Klett an den hinteren Stuhlbeinen festgemacht sind, rutschen sie ständig hin und her. Und mal ganz ehrlich, wie schnell reißen diese blöden Befestigungen immer ab.

Aber ich habe eine recht einfache Lösung gefunden. Kein rutschen mehr, kein reißen der Befestigung und man kann das Design mit recht wenig Aufwand ändern.

(Meine Anleitung funktioniert natürlich nur bei gerader Sitzfläche und ohne Gewähr)

Das brauchst du dafür:

  • Sperrholzplatte in der Größe deiner Sitzfläche
  • Schaumstoffplatte in der gleichen Größe (meine ist 2 cm dick, dicker geht natürlich auch)
  • gewünschter Stoff z.B.: Baumwollstoff oder beschichtete Baumwolle (keinen zu steifen Stoff nehmen)
  • Optional kannst du noch dünnes Vlies nutzen, ist aber nicht zwingend erforderlich
  • Tacker
  • Befestigungsband
  • Anti-Rutsch-Matte (die für in Schubladen)
  • Doppelseitiges Klebeband

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1) Lege zuerst den Stoff (großzügig zugeschnitten), dann das Vlies, dann den Schaumstoff und als letztes die Sperrholzplatte aufeinander. Achte darauf, dass der Stoff glatt liegt.

Du kannst auch den Schaumstoff vorher mit Sprühkleber an der Platte fixieren, damit nichts mehr verrutscht. Bei mir hat es ohne geklappt.

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2) Fange an einer Seite an den Stoff auf die Holzplatte zu legen und festzutackern (die Ecken erstmal auslassen). Danach die gegenüberliegende Seite. Hierbei den Stoff leicht auf Spannung bringen damit du hinterher keine Beulen auf der Sitzfläche hast.

Dann fang mit einer Ecke an. Hier gut ziehen und oben auf der Holzplatte in Falten legen und mit mehreren Tackern fixieren. Dann die nächste Seite und die nächste Ecke.

Wenn du alles fest hast, dann schneide den übrigen Stoff ab und tacker evtl. an ein paar Stellen nach.

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3) Nimm eine Kordel oder ein schönes Band und tackere diese an zwei Ecken an. Hast du eine geschlossene Stuhllehne brauchst du nur zwei Bänder. Willst du das Kissen jeweils an den Stuhlbeinen fest machen, benötigst du auf jeder Seite 2 Bänder.

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4) Schneide dir die Anti-Rutsch-Matte zurecht und klebe diese mit doppelseitigem Klebeband auf die Holzplatte.

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Fertig ist dein Sitzpolster.

Das Sitzpolster in der Anleitung lies sich nicht so schön fotografieren, aber für meinen Sohn habe ich noch eins für seinen höheren Stuhl gemacht. Hierfür habe ich abwaschbare Baumwolle und jeweils pro Ecke zwei Bänder genommen.

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Seit dem sitzt mein Sohn lieber auf seinem Stuhl.

Ich hoffe, meine Anleitung ist verständlich. Viel Spaß beim nachmachen!

Verlinkt bei: Du für dich am Donnerstag

Cargohose No. 2

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Das größte Lob meines Mannes bei der ersten für ihn genähten Cargohose von Rotbart war, dass er direkt noch eine zweite wollte.

Also hab ich mich vor dem Urlaub noch dran gesetzt und eine zweite Hose genäht.

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Die Seitentaschen gehören für mich zu einer Cargohose auf jeden Fall dazu. Bei den Po-Taschen habe ich dieses Mal auch Klappen angenäht. Das gefällt mir persönlich besser.

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Beim nächsten Mal werde ich den Tipp meiner Mama noch umsetzen, dass man die Taschen bei karierten Hosen schräg zuschneidet. Das heißt, dass das Stoffmuster dann diagonal verläuft. So fällt ein Versatz im Muster auch nicht auf. Danke Mama für den Tipp!

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Da ich noch viel Stoff übrig hatte, hat auch mein Sohn wieder eine Hose bekommen.

Dieses Mal habe ich die Eoin von Moira Lita verlängert (nach unten schmal zulaufend damit sie nicht zu breit wird) und ähnliche Seitentaschen wie beim Papa angenäht.

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Ich finde meine Jungs sehen sehr cool aus mit ihren beiden Hosen!

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Kimono Tee aus Musselin

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Ein Kimono Tee von Maria Denmark aus nicht dehnbarem Stoff. Geht das? Ja es funktioniert. Sogar besser als am Anfang gedacht.

Nach meinem ersten Shirt aus diesem mega einfachen Schnittmuster, wollte ich es doch einmal ausprobieren ein Kimono Tee aus Musselin zu nähen. Musselin ist im Sommer luftig leicht, aber leider so gar nicht dehnbar.

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Zuerst wollte ich das Kimono Tee einfach eine Nummer Größer nähen, aber dann wären die Ärmel auch größer geworden und das wollte ich nicht.

Also hab ich das Schnittmuster in der Mitte verbreitert. Dafür legst du das Schnittmuster nicht direkt an den Stoffbruch sondern z.B. 1 cm davon weg. So kannst du ganz leicht einen Schnitt verbreitern.

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Wichtig dabei ist aber, dass dann natürlich der Ausschnitt größer wird. Zuerst dachte ich, dass das ja kein Problem sei, jedoch fiel der Ausschnitt mit dem nicht dehnbaren Musselin so nicht gut.

Also hab ich den Ausschnitt vorne etwas gerafft. Der Ausschnitt fällt dadurch besser und auch am Busen sitzt es so deutlich schöner.

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Den Ausschnitt und die Ärmel habe ich mit einem schmalen Beleg versäubert. Zuerst wollte ich Schrägband aus dem Musselin formen, aber bei Musselin ist das nicht ganz so einfach.

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Insgesamt ist es mein zweites Shirt aus Musselin und anscheinend gibt es auch da deutliche Stoffunterschiede. Denn bei diesem Oberteil hier muss man bei den Nähten sehr aufpassen. Der Musselin ist sehr grob gewebt und die Nähte können schnell ausreißen.

Einen Musselinstoff habe ich hier noch liegen, aber ein Fan dieses Stoffes werde ich glaub ich nicht mehr. Da trage ich im Sommer lieber Modal oder Viskosejersey.

Und da heute Donnerstag ist, verlinke ich mein Oberteil noch bei Du für dich am Donnerstag.

Surfer Oberteil

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Vor zwei Jahren habe ich meinem Sohn ein T-Shirt genäht und mit Surfbrettern von kleine göhr.e verziert. Dieses Motiv hat mein Sohn so geliebt, dass es ihm super schwer gefallen ist, das Shirt auszusortieren.

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Er hat es getragen, bis er fast bauchfrei rumlief. Und auch dann wurde es nur mit der Bedingung aussortiert, dass es in die Erinnerungskiste wandert und ich ihm ein neues mit dem gleichen Motiv nähe.

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Und da eh neue Shirts für den Sommer anstanden, hab ich ihm natürlich den Wunsch erfüllt.

Genäht habe ich mal wieder das Raglanshirt Leo von Pattydoo aus einem sehr schlichten Streifenstoff. Wo ich den her habe, das weiß ich allerdings nicht mehr.

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Das Motiv habe ich farblich dann auch den Streifen angepasst. Ich mag dieses Motiv echt gerne, auch wenn es viele einzelne Teile zum entgittern sind.

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Und da ich heute nicht viel mehr zu erzählen habe, verlinke ich diesen Beitrag noch bei Dienstagsdinge und Creadienstag.

 

 

Cargohose for men

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Vor unserem Urlaub (deswegen gab es hier zwei Wochen nichts neues) habe ich im Stoffladen einen schönen karierten Baumwollstoff entdeckt.

Schon länger wollte ich für meinen Mann mal etwas anderes als T-Shirts nähen und für 6 Euro der Meter bot sich dieser Stoff direkt an zu einer Hose vernäht zu werden.

Ab da gab es Nähzimmer-Verbot, denn ich wollte nicht, dass er sieht, was ich ihm nähe. Man war ich nervös, ob die Hose sitzt, gefällt und er sie auch im Alltag anziehen würde. So aufgeregt war ich schon länger nicht bei einem Näh-Vorhaben.

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Genäht habe ich die Cargohose von Rotbart mit aufgesetzten Po-Taschen und natürlich auch mit den Seitentaschen. Zum Verschließen der Taschen habe ich Klettband gewählt. Bei Druckknöpfen hatte ich Angst, dass sie mit der Zeit ausreißen.

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Außerdem habe ich die Hose verlängert damit sie bis übers Knie geht, denn so trägt mein Mann seine Hosen am liebsten. Dafür habe ich bei dieser Hose einfach noch ein Stück angenäht. Die Idee habe ich von einer gekauften Hose abgeguckt.

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Meine Sorgen waren unbegründet, denn mein Mann war total begeistert und zieht die Hose sehr gerne an.

Er hat sich sogar kurz danach noch einen Stoff ausgesucht, aus dem ich ihm noch eine Cargohose nähen sollte. Das ist Lob genug finde ich!

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Aus dem kleinen Reststoff ist noch eine Eoin von MoiraLita für meinen Sohn entstanden. Diesmal ohne Taschen und Schnickschnack, denn dafür reichte der Stoff nicht mehr.

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Noch findet er es cool die gleiche Hose zu haben wie der Papa. Aber ich denke, dass wird nicht mehr ganz so lang sein.

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*** ZUSAMMENFASSUNG ***

 

Der Bär im Sommer

*** Unbeauftragte Werbung ***

Man sollte nicht zu viel Stoff im Voraus kaufen, zumindest nicht für Kinder. Das habe ich bei diesem schönen Streifen-Jersey von Mamasliebchen gemerkt.

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Gekauft habe ich den Stoff bestimmt schon vor mindestens einem Jahr. Oder sogar noch eher? Ich weiß es gar nicht mehr.

Wie oft wollte ich schon was daraus nähen, aber irgendwie dann doch wieder nicht.

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Jetzt wo mein Sohn dringend Sommertops benötigte, kam dann die Ernüchtern: Es fehlen 7 cm!  Als ich den Stoff gekauft habe, hätte er super gereicht, aber ich wollte ihn ja auch eigentlich nicht so lange im Schrank liegen haben.

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Mit ein bisschen Improvisation habe ich dann den Saumabschluss als Bündchen aus den Resten genäht. So geht es auch.

Das Oberteil habe ich nach meinem Tutorial „Ärmelloses Shirt“ genäht. Natürlich treffen die Streifen an den Seiten genau aufeinander. Wie das geht, kannst du in meinem Tutorial „Streifen richtig zuschneiden“ nachlesen.

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Die Plotterdatei ist von Fusselfreies. Der junge Herr wollte gerne einen Bären.

Im Moment muss ich mich an seinen Wünschen orientieren, sonst zieht er es nicht an. Also muss ich auch mal Sachen nähen, die ich so nicht ausgesucht hätte, aber es ist ja sein Geschmack.

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Verlinkt habe ich alles bei dienstagsdinge und creadienstag.