Surfer Oberteil

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Vor zwei Jahren habe ich meinem Sohn ein T-Shirt genäht und mit Surfbrettern von kleine göhr.e verziert. Dieses Motiv hat mein Sohn so geliebt, dass es ihm super schwer gefallen ist, das Shirt auszusortieren.

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Er hat es getragen, bis er fast bauchfrei rumlief. Und auch dann wurde es nur mit der Bedingung aussortiert, dass es in die Erinnerungskiste wandert und ich ihm ein neues mit dem gleichen Motiv nähe.

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Und da eh neue Shirts für den Sommer anstanden, hab ich ihm natürlich den Wunsch erfüllt.

Genäht habe ich mal wieder das Raglanshirt Leo von Pattydoo aus einem sehr schlichten Streifenstoff. Wo ich den her habe, das weiß ich allerdings nicht mehr.

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Das Motiv habe ich farblich dann auch den Streifen angepasst. Ich mag dieses Motiv echt gerne, auch wenn es viele einzelne Teile zum entgittern sind.

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Und da ich heute nicht viel mehr zu erzählen habe, verlinke ich diesen Beitrag noch bei Dienstagsdinge und Creadienstag.

 

 

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Cargohose for men

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Vor unserem Urlaub (deswegen gab es hier zwei Wochen nichts neues) habe ich im Stoffladen einen schönen karierten Baumwollstoff entdeckt.

Schon länger wollte ich für meinen Mann mal etwas anderes als T-Shirts nähen und für 6 Euro der Meter bot sich dieser Stoff direkt an zu einer Hose vernäht zu werden.

Ab da gab es Nähzimmer-Verbot, denn ich wollte nicht, dass er sieht, was ich ihm nähe. Man war ich nervös, ob die Hose sitzt, gefällt und er sie auch im Alltag anziehen würde. So aufgeregt war ich schon länger nicht bei einem Näh-Vorhaben.

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Genäht habe ich die Cargohose von Rotbart mit aufgesetzten Po-Taschen und natürlich auch mit den Seitentaschen. Zum Verschließen der Taschen habe ich Klettband gewählt. Bei Druckknöpfen hatte ich Angst, dass sie mit der Zeit ausreißen.

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Außerdem habe ich die Hose verlängert damit sie bis übers Knie geht, denn so trägt mein Mann seine Hosen am liebsten. Dafür habe ich bei dieser Hose einfach noch ein Stück angenäht. Die Idee habe ich von einer gekauften Hose abgeguckt.

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Meine Sorgen waren unbegründet, denn mein Mann war total begeistert und zieht die Hose sehr gerne an.

Er hat sich sogar kurz danach noch einen Stoff ausgesucht, aus dem ich ihm noch eine Cargohose nähen sollte. Das ist Lob genug finde ich!

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Aus dem kleinen Reststoff ist noch eine Eoin von MoiraLita für meinen Sohn entstanden. Diesmal ohne Taschen und Schnickschnack, denn dafür reichte der Stoff nicht mehr.

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Noch findet er es cool die gleiche Hose zu haben wie der Papa. Aber ich denke, dass wird nicht mehr ganz so lang sein.

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Der Bär im Sommer

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Man sollte nicht zu viel Stoff im Voraus kaufen, zumindest nicht für Kinder. Das habe ich bei diesem schönen Streifen-Jersey von Mamasliebchen gemerkt.

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Gekauft habe ich den Stoff bestimmt schon vor mindestens einem Jahr. Oder sogar noch eher? Ich weiß es gar nicht mehr.

Wie oft wollte ich schon was daraus nähen, aber irgendwie dann doch wieder nicht.

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Jetzt wo mein Sohn dringend Sommertops benötigte, kam dann die Ernüchtern: Es fehlen 7 cm!  Als ich den Stoff gekauft habe, hätte er super gereicht, aber ich wollte ihn ja auch eigentlich nicht so lange im Schrank liegen haben.

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Mit ein bisschen Improvisation habe ich dann den Saumabschluss als Bündchen aus den Resten genäht. So geht es auch.

Das Oberteil habe ich nach meinem Tutorial „Ärmelloses Shirt“ genäht. Natürlich treffen die Streifen an den Seiten genau aufeinander. Wie das geht, kannst du in meinem Tutorial „Streifen richtig zuschneiden“ nachlesen.

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Die Plotterdatei ist von Fusselfreies. Der junge Herr wollte gerne einen Bären.

Im Moment muss ich mich an seinen Wünschen orientieren, sonst zieht er es nicht an. Also muss ich auch mal Sachen nähen, die ich so nicht ausgesucht hätte, aber es ist ja sein Geschmack.

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Verlinkt habe ich alles bei dienstagsdinge und creadienstag.

Zero Waste

Ist dir schon mal aufgefallen wenn du einkaufen gehst, wie viel Plastik du mit nach Hause bringst?

Jedes Obst oder Gemüse steckt man im Geschäft in eine dünne Plastiktüte. Flüssigseife, Duschgel, Shampoo, Zahnpasta, alles ist in Plastik verpackt. Wurst / Käse, Joghurt, etc. es gibt eigentlich kaum ein Produkt, was nicht mit Plastik mit nach Hause kommt.

Als drei Personen Haushalt kommen wir auf einen nicht ganz vollen gelben Sack Plastikmüll pro Woche. Und dann kommt natürlich auch noch eine halbe Tonne Restmüll dazu. Für einige ist das wenig, für mich ist es zu viel unnützer Müll.

Ich bin keine Umweltaktivistin und lebe auch nicht vegan, aber ein bisschen was möchte ich verändern, einfach nur um mit dieser Welt, die Gott uns geschenkt hat, besser umzugehen.

Ein Schritt ist die Bewegung „Zero Waste“ (Null Abfall). Zuerst dachte ich, das geht doch gar nicht, aber ich habe bei verschiedenen Menschen gesehen, das es geht. Und das mit recht wenig Aufwand, nur etwas umdenken.

Wenn ich von 0 auf 100 oder besser hier von 100 auf 0 mein Leben umändern soll, dann mach ich es nicht. Das ist mir zu viel. Also fange ich in kleinen Schritte an.

Der erste Schritt ist für mich der Obst und Gemüsekauf. Um diese Plastik-Einmaltüten loszuwerden habe ich mir Beutel genäht, die ich zukünftig mit zum Einkaufen nehme und mein Obst / Gemüse dort hineinlege. Mit dieser recht einfachen Sache spare ich mind. 3 kleine Plastiktüten pro Woche. Das ist ein kleiner Anfang.

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Genäht habe ich diese Tüten aus Tüll.

Ja, ich weiß, Tüll ist auch zum Teil aus Polyester hergestellt, aber etwas vergleichbares, was sehr leicht (denn es wird ja an der Kasse mitgewogen), durchsichtig und günstig ist, habe ich aus Baumwolle nicht gefunden. Und ich werde sie ja auch einige Zeit immer und immer wieder nutzen.

Den Tüll habe ich aus dem örtlichen Stoffladen für 2,50 Euro/m gekauft. Dazu noch ein bisschen Satinband und schon waren die Beutel fast fertig.

Ich habe mir verschieden große Streifen Tüll zugeschnitten, so dass ich den Beutel an der Unterkante im Bruch habe. Dann eine Seite komplett zunähen und an der anderen Seite eine Lücke für das Band lassen. Ca. 3 cm vom oberen Rand weg und so breit wie das Band (bei mir 1 cm).

Wenden, den oberen Rand nach innen umklappen (2,5 cm) und rundrum annähen. Band durch das Loch ziehen, beide Enden miteinander verknoten und schon ist die neue Tüte fertig.

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Verlinkt bei „Du für dich am Donnerstag“

Falscher Musterverlauf

Wenn ich es nicht sagen würde, dann würde mein Fehler bestimmt kaum jemandem auffallen.

Aber ich möchte zu meinen Fehlern stehen und dir hiermit raten, bevor du zuschneidest genau aufs Muster deines Stoffes zu achten. Und nicht nur grob zu schauen, sondern genau hin zu schauen. Denn darin lag mein Fehler.

Ich hab mir den Stoff angeschaut und gedacht „Alles klar, die Blumen sind die Mitte“. Und schon ging das Zuschneiden los.

Beim Zuschneiden hab ich natürlich schön drauf geachtet, dass die Blumen im oberen Teil und im gerafften unteren Teil nach der Raffung gleich verlaufen.

Auch beim Nähen habe ich mir noch nichts gedacht und war richtig stolz, dass die Blumen genau in einer Linie verlaufen wie gedacht.

Als ich dann vor dem Spiegel mein Werk begutachtete war irgendwas komisch. Und dann fiehl es mir auf: die Blumen sind gar nicht die Mitte… die Mitte des Musters ist genau zwischen zwei Blumen.

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Du kannst bestimmt nachfühlen wie ich mich geärgert habe. Das erste Mal einen teuren Lillestoff verarbeitet und dann sowas. Echt ärgerlich.

Nach dem anfänglichen Ärger hab ich mir dann gedacht, es wird niemandem auffallen. Und so ist es auch. Bisher ist es noch keinem aufgefallen und ich trage das Oberteil unheimlich gerne.

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Das Grundschnittmuster ist die Liv von Pattydoo, jedoch etwas abgewandelt, so wie ich es hier erklärt habe.

Der Stoff ist auch wieder Modal. Für den Sommer der ideale weiche und doch leichte Stoff. Ich bin bisher auch echt zufrieden mit der Qualität.

Tja, Fehler passieren beim Nähen leider öfter. Vor allem, wenn man „mal eben“ was nähen will. Aber wie sagt man so schön: „Aus Fehlern lernt man“. Beim nächsten Stoff mit Muster werde ich auf jeden Fall sehr viel genauer hinschauen.

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Kimono Tee No. 1

Woran erkennt man, dass man eindeutig nähsüchtig ist?

Wenn man beruflich oder auch privat in einer fremden Stadt unterwegs ist und erst einmal nachschaut, ob es dort auch einen netten Stoffladen gibt und das noch vor den Sehenswürdigkeiten.

So ist es mir vor ein paar Wochen passiert. Über Pfingsten war ich beruflich in Erfurt. Erfurt ist eine wirklich wunderschöne Stadt mit vielen alten Bauwerken und einem riesigen Dom im Zentrum. Diese Sehenswürdigkeiten haben mich schon interessiert, aber noch bevor ich mich mit diesen etwas näher beschäftigt habe, war ich schon auf der Suche nach einem schönen Stoffladen.

Die Sehenswürdigkeiten habe ich mir natürlich auch ein bisschen angeschaut (viel Zeit hatte ich leider insgesamt nicht), aber der kleine Stoffladen in der Innenstadt hatte die höhere Priorität.

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Auf der Suche nach keinem bestimmten Stoff, bin ich dann bei diesem mintfarbenen Blümchenstoff hängen geblieben. Ich wusste sofort, aus diesem Stoff möchte ich mein erstes Kimono Tee von Maria Denmark nähen.

Ohne Änderungen, ohne Schnickschnack präsentiere ich dir damit heute mein Kimono Tee. Es wird bestimmt nicht mein letztes sein. Das Schnittmuster passte auf Anhieb und sitzt genau richtig. Ein Schnitt der nur auf eine Wiederholung wartet.

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ZUSAMMENFASSUNG

Stoffmalfarbe die 1. + Bastelidee

Heute zeige ich dir meinen ersten Versuch mit Stoffmalfarbe. Es gibt so schöne Beispiele im Internet mit Stoffmalfarbe, dass ich das doch auch unbedingt mal ausprobieren wollte.

Der Dinosaurierstoff, den ich auf der Creativa gekauft habe, bot sich dafür direkt an. Von dem passenden türkisfarbenen Jersey hatte ich noch so viel, dass ich ohne Sorge meinen „Flecken“ austesten konnte.

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Im Internet gibt es viele Anleitungen, wie man mit Stoffmalfarbe Stoffe verschönert, deswegen möchte ich hier nicht näher darauf eingehen. Ich habe versucht mit Schwamm und Pinsel zu arbeiten, bin aber letztendlich beim Pinsel hängen geblieben.

Mit weißer Farbe habe ich dann versucht noch ein paar Highlights auf den „Flecken“ zu bekommen. Das nächste Mal würde ich die aber dann doch weglassen (wobei der Joghurtflecken dadurch nicht auffällt *g*).

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Nach dem Fixieren der Farbe habe ich einen Flugsaurier aus Flexfolie auf den „Flecken“ gepresst. Zuerst war ich skeptisch ob das wirklich hält, aber doch das klappt gut. Auch nach mehrfachem Waschen.

Genäht habe ich ein Oberteil aus der Ottobre. Die Teilung habe ich selbst gemacht. In meinem Tutorial „Schnittmuster verändern – Stoffe kombinieren“ erkläre ich dir, wie du so eine Unterteilung ganz leicht selber machen kannst ohne ein neues Schnittmuster kaufen zu müssen.

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Und jetzt noch zur BASTELIDEE.

Beim Fotografieren kam mir die Idee dir zu zeigen woran mein Sohn da im Garten rumspielt.

Aus gesammelten Muscheln, Kordel und einem Stock haben wir im letzten Sommer ein Mobile gebaut.

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Mit dem Akkubohrschrauber mit Steinbohrer haben wir Löcher in die Muscheln gebohrt (das hat meinem Sohn am meisten Spaß gemacht) und die Muscheln dann mit Kordeln zu Reihen geknotet. An einen schönen Ast knoten und in einen Baum hängen.

Eine kleine nette Bastelidee mit Kindern.

(Das Geschenkband hat mein Sohn angebracht, damit er das Mobile zum Schwingen bringen kann. Ist zwar nicht so ganz umweltfreundlich, aber erfüllt seinen Zweck.)

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Besonderes Shirt

Zu Weihnachten haben wir mit den Plottermädels vom kleine göhr.e Team gewichtelt. Mein Wichtel war die liebe Ingrid von Just Tili und sie hat mir wirklich wunderschöne  und besondere Sachen geschenkt.

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Eine Kulturtasche in genau meinen Lieblingsfarben, Nähgewichte (die ich schon lange haben wollte), einen süßen Engel und einen Meter ganz ganz besonderen Stoff. Eine Eigenproduktion von ihr, der in dieser Farbe nicht produziert wurde und wovon es nur diesen einen Meter gab und den habe ich bekommen.

(Andere, auch sehr schöne Farben gibt es aber noch zu kaufen)

Für diesen besonderen Stoff musste auch ein besonderes Shirt her. Diesmal wollte ich mal wieder etwas Neues probieren.

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Als Grundschnittmuster habe ich die Liv von Pattydoo mit normalen Rundhalsausschnitt genommen und wieder etwas mit dem Schnittmuster gespielt.

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Ich habe das Vorderteilschnittmuster wie auf dem Bild auseinander geschnitten und den Schulterbereich an das Rückenteil geklebt.

Beim Zuschneiden des Vorderteils habe ich das Schnittmuster an der Schneidelinie schräg auseinander gezogen.

Damit das Vorderteil wieder an das Rückenteil passt habe ich es gerafft und erst dann angenäht.

 

Ein professioneller Schneider würde sowas wahrscheinlich anders nähen, aber ich finde es ist so ganz gut gelungen. Mir gefällt es.

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Verlinkt bei: RUMS

 

PopUp-Würfel

Dieser Beitrag entstand in Zusammenhang mit kleine göhr.e Design. Die Plotterdatei, mit dem ich die Würfel verschönert habe, habe ich kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

Die Reaktionen auf meinen letzten Blogeintrag haben mich nicht wirklich erstaunt. Gerade auf Facebook haben mir viele Frauen bestätigt, dass es nicht nur mir so schwer fällt das Schöne an sich selbst zu sehen.

Dort hatte ich gebeten, drei Dinge zu nennen, die einem an sich selbst gefallen. Manchen fiel das gar nicht so leicht.

Ich wünsche mir, dass wir uns irgendwann so sehen, wie unsere Liebsten uns sehen!

Heute möchte ich dir ein kleines Geschenk für meine älteste Nichte zeigen. Sie hat ein starkes Selbstvertrauen und ich hoffe, dass dies auch so bleibt und sie nicht irgendwann auch vor dem Spiegel steht und nur die vermeintlich hässlichen Dinge sieht.

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Sie ist gerade durch einen Schüleraustausch in Frankreich und hat ihren 15. Geburtstag dort gefeiert. Ein großes Geschenk bekommt sie von uns nicht, aber einen kleinen Geburtstagsgruß wollte ich ihr dann doch schicken.

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Also habe ich ihr PopUp-Würfel gebastelt. Im Silhouette Store findet man diese Würfel unter „insta-cube card“.

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Auf einer Seite jeweils mit einem Buchstaben ihres Namens und auf den anderen Seiten schöne Sprüche oder einfach nur schöne Designs.

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Die Würfel werden flach gefaltet und durch ein Gummi im Inneren poppen sie auseinander wenn man sie loslässt.

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Ich habe die Würfel einfach in einen Umschlag gelegt und die Anweisung gegeben den Umschlag mit dem Kopf nach unten zu öffnen. So fielen die Würfel direkt aus dem Umschlage raus.

Eine witzige Idee zum Verschenken finde ich.

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Ehrliche Worte

Die Bilder für diesen Blogbeitrag haben mich dazu angeregt, diesen Text hier zu schreiben, aber bevor ich mit meinen ehrlichen Worten anfange, muss ich noch kurz mitteilen, dass mein Werk in Zusammenarbeit mit Abgenäht.de entstanden ist, da ich den Stoff kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Jetzt geht es aber los mit meinen ehrlichen Worten. Ehrliche Worte an uns Frauen.

Als mein Mann das Kleid und die fertigen Bilder gesehen hat, fand er beides sehr schön. Er meinte „Ich hab eine hübsche Frau!“

Vor ein paar Tagen bin ich jemandem begegnet, die mich das letzte Mal mit ca. 12 Jahren gesehen hat. Sie meinte „Du bist aber eine hübsche junge Frau geworden!“

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Sehr schöne Komplimente, aber warum kommen mir völlig andere Gedanken, wenn ich die Bilder von mir sehe?

Ich sehe 5 kg zu viel, die ich loswerden möchte. Ich sehe die strubbeligen Haare, die nicht schön liegen und dringend zum Friseur müssen. Ich sehe die Pickel, die mich seit Wochen stören, …

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Dir geht es bestimmt ähnlich, wenn du in den Spiegel oder auf Bilder von dir schaust (Wenn nicht, dann verrate mir bitte dein Geheimnis).

Du bist kritisch mit dir selber, siehst deine vermeintlichen Makel und denkst, die springen doch jedem direkt ins Auge und fühlst dich eher durchschnittlich als hübsch.

Aber warum? Warum denken wir Frauen so negativ von uns selber? Warum können wir uns nicht so sehen, wie unsere Männer oder andere uns sehen?

Ich will dagegen ankämpfen. Hast du Lust mitzumachen?

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Lasst uns diese Woche in den Spiegel schauen und an das denken, was uns gut gefällt an uns. Und wenn es noch so kleine Sachen sind. Mir gefallen meine Augen, meine Grüppchen und mein Mund. Das ist doch schon mal ein Anfang.

Was gefällt dir an dir? Sag es dir immer wieder vor, damit sich unser Blickwinkel ändert und wir uns irgendwann so richtig wohl in unserer Haut fühlen. Das wünsche ich mir sehr!

Und damit mein Genähtes nicht ganz zu kurz kommt, hier diesmal aber nur kurz die Fakten:

  • Schnittmuster: Joana von Farbenmix als Shirt mit einem breiten Bündchen (aus Jersey) als Rock angenäht
  • Stoff: Abgenäht.de (bis zum 27.04.18 gibt es dort noch 20 % auf alles)
  • Verlinkt bei: RUMS