Lavanda als Top

Meine Kleidertests für Sommerkleider sind abgeschlossen. Das perfekte Sommerkleid für mich ist gefunden. So langsam müsste ich nun mal mit der Herbstproduktion anfangen. Aber irgendwie sträubt sich noch alles in mir. Ich mag den Sommer am liebsten.

Um den Sommer noch ein bisschen hier auf meinem Blog zu halten, zeige ich dir heute noch mein Lieblingssommertop 2017: Das Lavanda-Top.

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Die Kleidvariante habe ich schon vor ein paar Wochen gezeigt, aber beim Probenähen des Schnittes ist auch noch dieses Top entstanden. Es war sozusagen mein Probestück für das Kleid, aber ich trage es sogar fast lieber.

Durch den wunderschönen Ausschnitt ist das Schnittmuster wirklich etwas Besonderes. Ein Sommertop (oder Kleid), welches durchaus auch im Büro tragbar ist.

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Zu dem Schnittmuster habe ich ja schon in dem Beitrag über das Kleid viel geschrieben, da möchte ich heute gar nicht näher drauf eingehen.

Bleiben wir heute beim Thema Jahreszeiten. Hast du ne Idee, wie ich mich auf die neue Jahreszeit einstimmen kann? Herbst ist für mich immer das Zeichen, dass es laaaaaaange dauert bis zum nächsten Sommer, deswegen tu ich mich mit dem Herbst echt schwer.

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Und ich mag kein Orange und Herbst ist immer Orange und Rot. Ich dekoriere ja eigentlich gerne, nur den Herbst nicht, weil diese Farben hier nicht reinpassen und ich sie nicht mag. Wie geht es dir damit?

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Kleidertest No. 4 – Das Perfekte

JA! Ich habe es gefunden! DAS PERFEKTE SOMMERKLEID!

Die anderen drei, nach meinem endlich gelösten Kleiderproblem gefallen mir gut, aber dieses hier ist mein absoluter Favorit!

Kennst du dieses Gefühl, du ziehst was an und fühlst dich rundum wohl? Nicht zu dick, nicht zu dünn (ähm…)? Die Rolle am Bauch stört nicht mehr, der Busen sitzt da wo er sein soll und man fühlt sich einfach super? Dann weißt du, dass du ein perfekt sitzendes Kleidungsstück gefunden hast.

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Bei mir ist es die Lupita von Milchmonster aus diesem wunderschönen blauen Blumenstoff. Ein Jerseykleid in A-Linie mit rundem Ausschnitt oder mit Knopfleiste.

Ich habe mich für die Knopfleiste entschieden und die Versäuberung in dem gleichen Stoff genäht.

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Lupita1

Das Schnittmuster ist einfach zu nähen und die Anleitung ist, wie immer bei Milchmonster, sehr gut beschrieben und bebildert. Ganz perfekt hat die Knopfleiste bei mir nicht geklappt, deswegen habe ich die Rundung am Ausschnitt etwas weniger stark zulaufen lassen. Das werde ich aber auf jeden Fall nochmal üben.

Lupita3

Aber ich bin rundum glücklich mit diesem Kleid!

A-Linie – eigentlich hätte ich mir das ja denken können, mein Hochzeitskleid hatte auch eine A-Linie und das stand mir natürlich auch gut ;-).

Jetzt muss der August nur nochmal so richtig mit dem Sommer loslegen, damit ich das Kleid nochmal anziehen kann. Aber für den Herbst liegen hier auch schon Schnitte und Stoffe bereit.

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Kleidertest No. 3 – Das oft Getrennte

Heute möchte ich euch ein weiteres Kleid vorstellen, welches ein bisschen Ähnlichkeiten mit meinem ersten Kleid hat: Die Butterblume von Goldkrönchen.

Wieder ein Freebook. Allerdings brauchst du zum Nähen dieses Kleides noch ein Schnittmuster für ein gut sitzendes Oberteil. Hier kannst du dir aussuchen, welches deiner vorhandenen Schnitte du nehmen möchtest. Wichtig ist, dass das Oberteil, welches du wählst ENG ANLIEGEND ist. Eng anliegend bedeutet hier wirklich direkt am Körper.

Ich habe mich für mein Lieblingsoberteil Joana entschieden und das war eindeutig zu weit. Deshalb habe ich zwischen dem Oberteil und dem Tunnel auch noch ein Gummiband eingenäht. Ohne dieses warf das Oberteil ganz unschöne Falten.

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Da ich ein ärmeloses Kleid haben wollte, habe ich bei dem Schnittmuster der Joana die Schultern etwas angepasst. Ich habe an der Schulternaht 3 cm weggenommen und den Armausschnitt bis zur Seitennaht in einem Bogen neu gezeichnet.

Wie so etwas genau funktioniert, kannst du dir in meinem Tutorial anschauen.

Butterblume3

 

Wie du die Überlappung im Vorderteil, den Tunnel und den Rock konstruierst, wird im Freebook sehr ausführlich und mit vielen Bildern erklärt.

Bis das Kleid endlich meinen Ansprüchen genügte, musste ich viel trennen, aber ich finde es hat sich gelohnt. Der Stoff ist zwar immer noch etwas zu hell für mich und das Kleid hätte gut 5 cm länger sein können, aber es ist tragbar.

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Kleidertest No. 2 – Das mit Spitze

Als ich für dieses Kleid den Probenähaufruf gesehen habe, musste ich mich sofort bewerben. Der Ausschnitt verhieß  was Besonderes und auch die leichte A-Linie des Kleides könnte mir gut stehen. Gut, dass ich mich direkt mit den Bildern meines letzte Woche gezeigten Sommerkleides bewerben konnte.

Auch wenn der Probenähzeitraum von einer Woche sehr kurz bemessen war, hab ich mich total gefreut, dass ich mit dabei sein durfte.

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Das Besondere an Lavanda ist der Ausschnitt und die Träger. Beides ist nicht ganz so einfach zu nähen, aber mit genauem Lesen der Anleitung und etwas Übung klappt es ganz gut. Fangt am besten mit dem vorderen Ausschnitt an. Da er gerafft wird sieht man Ungenauigkeiten weniger.

Bis auf den Ausschnitt ist das Kleid schnell und leicht genäht und die Anleitung ist sehr schön bebildert und erklärt. Das einzige, was mich etwas stört bei diesem Ebook ist, dass die Maße nicht richtig passen.

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Ich trage normalerweise Gr. 40 und von meinen Maßen würde ich laut Ebook auch hier genau diese Größe tragen können. Im Bauch und Hüftbereich ist es aber zu eng. Gut, dass ich mir zuerst aus einem Probestoff ein Muster genäht habe (gut eignet sich hierfür auch ein altes Jerseybettlaken).

Also habe ich bis zur Taille Gr. 40 und unterhalb der Taille dann Gr. 42 genäht. Gerade wenn ich mir unsicher bin, ob das Kleidungsstück passt, nähe ich die Seitennähte zuerst mit einem normalen Geradstich in der größten Stichlänge zusammen. Diese Naht kann ich schnell und einfach wieder trennen und ich sehe wo das Kleidungsstück passt oder etwas zu eng ist. Da ich immer mit einer Nahtzugabe von 1 cm zuschneide habe ich immer noch etwas Spielraum zum weitermachen.

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Verschönert habe ich mein Kleid dann noch mit einem elastischen Spitzenband am Saum und einem Spitzeneinsatz am Rücken. Dieser ist im Schnittmuster erklärt.

Insgesamt mag ich das Kleid ganz gerne. Das nächste Mal würde ich den Rock allerdings noch etwas weiter ab der Taille machen, dann wird meine Problemzone Bauch etwas mehr kaschiert.

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Kleidertest No.1 – Das Selbstkonstruierte

Vor ein paar Wochen habe ich von meinem Kleiderproblem erzählt und dass ich endlich weiß, worauf ich achten muss damit mir ein Kleid steht. Also habe ich ganz viel gesucht und recherchiert was für Kleider mir gefallen und mir stehen könnten. Und ob es solche Kleider auch als Schnittmuster gibt.

Und ja, ich habe einige Schnittmuster gefunden, die ich dir die nächsten Wochen näher vorstellen möchte. Bisher sind drei Kleider entstanden, aber es werden bestimmt weitere folgen.

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Heute geht es um das Freebook Hailee von Hefferli. Das Kleid zeichnet sich durch das gesmokte Oberteil und einen lockeren Rock aus. Es wird erklärt, wie du aus eigenen Maßen dein Schnittmuster konstruierst und das Ganze dann umsetzt.

An manchen Stellen könnte das Freebook etwas detaillierter sein, aber dafür, dass es umsonst ist reicht es völlig aus.

Hailee1

Smoken war für mich ein völlig neues Thema. Mit elastischem Unterfaden habe ich bisher noch nicht gearbeitet. Dank eines sehr schönen Videos von Pattydoo und ein bisschen Übung ist es mir aber dann doch ganz gut gelungen.

Im Freebook steht, dass man die Maße seines Brustumfangs x 2 nehmen soll. Ich habe allerdings einfach die volle Stoffbreite verwendet. Das reichte sehr gut aus. Doppelte Stoffbreite wäre zu viel gewesen. Ich würde generell eher 1 ½-mal den Brustumfang nehmen.

Gesäumt habe ich das gesmokte Teil mit einem 2 cm breiten Gummiband.

Hailee2

Für den Rock habe ich zuerst, wie im Freebook angegeben, die volle Stoffbreite genommen, dann ihn aber doch nochmal einiges schmaler gemacht, aber das ist einfach Geschmackssache.

Ich habe auch, anders wie im Freebook, die beiden Teile schon zu einem Ring geschlossen und erst danach aneinandergenäht. Das fand ich deutlich einfacher.

Hailee5

Die Träger sind aus zwei  4 cm breiten Stoffstreifen entstanden, die ich wie ein Schrägband gefaltet und zusammengenäht habe.

Also mit ein paar Änderungen / Anpassungen meinerseits ist mir das Kleid ganz gut gelungen. Nächstes Mal würde ich den gesmokten Teil etwas schmaler machen, aber fürs erste ist es gut so.

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