Burda Bluse No. 1

Wie lang ist es her, seit ich das letzte Mal ein Burda Schnittmuster vernäht habe? Eher tendiere ich zu Ebooks verschiedener kleinerer Schnittmusterersteller oder zur Ottobre.

In meiner Näh-Anfangszeit habe ich mich mal an ein paar Burda Schnittmustern versucht. Ein paar Sachen sind auch für damalige Verhältnisse gut gelungen, aber oft fand ich die Schnittmuster einfach nicht modern, die Anleitungen zu kompliziert und die Größen extrem abweichend.

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Auf der Suche nach schönen Blusenschnitten aus leichter Baumwolle bin ich dann doch mal wieder bei Burda hängen geblieben, denn die die Bluse Nr. 116 aus der Burda 07/2012 gefiehl mir sehr gut. Gekauft habe ich mir diese unter burdastyle.de.

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Eigentlich wird die Bluse doppelt genäht. Ich habe sie aber nur einfach genäht, das passte mir besser zum Sommer.

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Leider hat mich Burda auch diesmal nicht wirklich überzeugt. Die Anleitung ist immer noch schwer verständlich und absolut nicht für Anfänger gemacht. Selbst ich als Fortgeschrittene wusste an ein zwei Stellen nicht sofort, was gemeint ist.

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Größentechnisch hat sich Burda dann doch zu früher verbessert. Genäht habe ich meine Kaufgröße (40), früher hätte ich 2 Nummern größer nähen müssen. Jetzt war die Bluse mir dann sogar viel zu weit und ich habe sie deutlich enger und taillierter genäht.

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Verwendet habe ich einen leichten, nicht dehnbaren Baumwollstoff, den mir meine Mama von der Creativa mitgebracht hat. Ein toller Stoff, der aber kein Auftrennen verzeiht.

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Ich habe noch ein andere Bluse von Burda hier liegen, mal sehen ob diese mich überzeugen kann wieder öfter zu Burdaschnittmustern zu greifen. Zur Zeit gehe ich nicht davon aus, aber ich lasse mich mal überraschen.

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Männertaugliche Streifen

Als ich diesen wunderschönen Streifenstoff von Just Tili zum Vernähen geschickt bekommen habe, wusste ich zuerst nicht, was ich daraus nähen soll.

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Für das Schulkind fand ich den Stoff einfach zu schade, denn weiß und creme bleiben nicht wirklich lange sauber. Meinem Mann stehen so blasse Farben nicht, also auch nichts für ihn.

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Doch dann kam mir die Idee meine Mama zu fragen, ob sie den Stoff nicht für meinen Papa vernähen möchte. Dem Papa gefiehl der Stoff sofort und mit einem tollen dunkelblauen Jersey kombiniert, steht das neue Shirt ihm wirklich super.

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Genäht hat sie das AnniNanni Männershirt Roli mit Knopfleiste. Die Knopfleiste ist auch nochmal mit dem blauen Jersey hinterlegt, was ich wirklich schön finde, denn so schimmert der Stoff nochmal durch.

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Der Stoff kommt bei dem neuen Shirt wirklich toll zur Geltung und ich freue mich mal wieder einen großen Mann hier auf meinem Blog zeigen zu können. Das kommt ja wirklich sehr selten vor.

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Meine Lieblingsfarbe : Rosa

Schon als kleines Mädchen war rosa meine Lieblingsfarbe und auch heute mag ich die Farbe immer noch sehr gerne.

Im Wohnzimmer mag ich rosa kombiniert mit hellgrün und schlamm. Aber eher recht dezent kombiniert, wie du hier sehen kannst. Sonst würde mein Mann auch streiken ;-)

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Froh bin ich, dass zur Zeit rosa in Mode ist. Das macht es mir einfacher meinen Kleiderschrank mit rosafarbener Kleidung wieder etwas aufzufüllen. Auch Stoffe in rosa, die auch erwachsenentauglich sind findet man zur Zeit besser.

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Bei diesem wunderschönen altrosafarbenen Stoff wusste ich sofort, dass ich mir daraus ein Fledermausshirt nähen werde. Der Stoff ist ein ganz weicher sehr leicht fallender Jersey, der schon ein bisschen in Richtung Modal geht.

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Ein Fledermausshirt aus normalen Jersey zu nähen geht auch, wie ich schon hier und hier gezeigt habe, aber es fällt dann doch ganz anders.

 

Den Schnitt habe ich dahingehend geändert, dass ich die Fledermausärmel unter dem Arm und am Bauch weiter zugeschnitten habe. So fällt es noch besser.

Außerdem habe ich das Oberteil verlängert. Vom Schnittmuster vorgegeben ist ein sehr breites Bündchen, was mir persönlich nicht gefällt. Ich mag das schmale lieber.

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1 Kleid – 4 Styles

Wie letzte Woche erwähnt, habe ich an einem 5-Tage Online-Stilkurs von Frau Maier teilgenommen. In 5 Tagen hat sie uns die wichtigsten Grundregeln aufgezeigt um den eigenen Stil zu finden.

Natürlich konnte sie in dieser kurzen Zeit nur recht einfach auf die wichtigsten Dinge eingehen, denn ihr normaler Kurs dauert 8 Wochen. Aber ich habe trotzdem ein paar Sachen für mich mitgenommen und werde diese so nach und nach umsetzen und bei neuen Einkäufen oder Nähwerken versuchen zu berücksichtigen.

Letzte Woche habe ich schon berichtet, dass ich durch diesen Kurs mein Kleiderproblem lösen konnte. Endlich weiß ich, was für ein Figurtyp ich bin, was ich tun muss um größer zu wirken als meine 1,64 cm und wie ich meine Problemzonen kaschieren kann.

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Ein Tipp von Frau Maier war, mit verschiedenen Accessoirs zu arbeiten und so aus wenigen Kleidungsstücken verschiedene Styles herauszuholen. Diesen Tipp wollte ich doch direkt an meinem neuen Kleid ausprobieren, denn ohne Accessoirs fehlt dem Kleid etwas.

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Also Kleiderschrank auf und rumprobiert. Mein Lieblingsoutfit ist das, was ich letzte Woche schon gezeigt, aber es sind noch vier weitere entstanden. Leider gab mein Kleiderschrank gar nicht so viel her, wie ich zuerst gedacht habe, also muss ich wohl mal wieder shoppen gehen ;-).

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Den türkisfarbenen Bolero habe ich extra für das Shooting genäht, denn man soll sich wenn möglich auf 3 Zusatzfarben beschränken, die einem am besten gefallen.

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Die erste war einfach, denn ich liebe rosa. Mint/Türkis mag ich auch sehr gerne, aber leider sah es da eher mau aus im Schrank. Die dritte Farbe weiß ich noch nicht genau. Vielleicht probiere ich mal gelb aus?

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Meine Helvi und das Kleiderproblem

In meinem Kleiderschrank hängen viele Hosen, auch einige Röcke, aber wenig Kleider. Schade eigentlich, denn so ungern trage ich Kleider gar nicht.

Aber warum habe ich dann so wenige? Bisher habe ich kaum Kleider gefunden, die mir gefallen und die mir stehen. Oft stand ich in der Umkleidekabine vor dem Spiegel und hatte das Gefühl, dass ich mit Kleidern 5 Kilo dicker aussehe. Meine Problemzone ist der Bauch und der wurde bei den Kleidern immer recht unvorteilhaft betont.

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Als zum Probenähen für „Meine Helvi“ aufgerufen wurde, dachte ich mir: Wow, das Kleid ist schön, das will ich probieren. Wie war ich glücklich, als ich ausgesucht wurde.

Die Ernüchterung kam als meine erste Helvi fertig war (mit Gummizug in der Taille) und ich vor dem Spiegel stand. Auch nach dem Anfertigen eines zweiten Oberteils und Verschiebung des Gummizuges auf die Hüfte konnte mein Spiegelbild mich so gar nicht überzeugen.

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Ich war kurz davor das Probenähen einfach nur mit der Shirtvariante zu beenden.

Während dieser Zeit durfte ich an einem kostenloses 5-Tage Online-Stil-Coaching von Frau Maier teilnehmen und schilderte in der Facebookgruppe mein Kleiderproblem. Schnell wurde klar, dass meine Taille anscheinend nicht da ist, wo andere ihre Taille haben, sondern deutlich weiter oben. Ich fand heraus, dass Kleider, die unter der Brust tailliert sind, die perfekten Kleider für mich sind.

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Also hab ich mich doch an eine zweite Variante der Helvi getraut. Um auf Nummer sicher zu gehen diesmal ohne Teilung und ohne Gummi, dafür aber etwas taillierter als im Schnitt vorgesehen.

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Und siehe da: Sie steht mir! Und ich habe schon ganz viele Ideen, was ich mir alles für Kleider nähen werde.

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Bildervergleich

Schon länger wollte ich gerne eine neue Kamera haben. Eine Kamera, bei der ich die Blende richtig einstellen kann, so dass der Hintergrund unscharf wird. So fotografierte Bilder machen deutlich mehr her, als andere. Ist das wirklich so?

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Heute könnt ihr vergleichen. Ich habe von dem neuen Oberteil für den Tierliebhaber Bilder mit der alten und mit der neuen Kamera gemacht. Und ich finde man merkt den Unterschied sehr deutlich.

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Mal sehen, ob ihr die neuen Bilder herausfindet (Auflösung ganz unten).

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Genäht habe ich ein Raglanshirt aus Streifenjersey. Genau wie hier beschrieben, habe ich die Streifen so zugeschnitten, dass sie aufeinander passen. Gerade bei Raglan passt das auch oben an den Ärmeln.

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Um den Stoff noch ein kleines bisschen aufzupeppen, habe ich das bald erscheinende Freebie von Art of Singer genutzt. Der Skorpion sieht sehr cool aus und für den Tierliebhaber, der immer noch auf alle Arten von gefährlichen Tieren steht, genau richtig.

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(Bild Nr. 5 & 6 sind mit der neuen Kamera fotografiert)

 

 

Nähen = Sparen?

Ist Nähen eigentlich günstiger, als Sachen neu zu kaufen? Das ist eine schwierige Frage, aber eine, die mir immer wieder gestellt wird.

Kaufst du Kinderkleidung bisher beim Discounter, in großen Modeketten oder im kleinen Kinderbekleidungsgeschäft? Welchen Wert legst du auf Haltbarkeit und Qualität? All das muss berücksichtigt werden um diese Frage zu beantworten.

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Um auszurechnen, was ein selbstgenähtes Oberteil oder eine Hose „wert“ ist, muss man vieles zusammenrechnen. Stoff, Garn, Kreide, Scheren- und Nähmaschinenverschleiß und natürlich auch die eigene Zeit. Rechnet man hier mit dem Mindestlohn von  8,84 Euro pro Stunde wird schnell klar, dass selber nähen nicht günstiger ist, denn für eine Hose brauche ich schon so 2-3 Stunden.

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Ich selber rechne meine eigene Zeit nicht, denn Nähen ist mein Hobby und ich mache es ja gerne. Daher kann ich schon sagen, dass sich in manchen Sachen selber nähen lohnt.

Die Hose, die ich euch heute zeige, hat mir in diesem Sinne nur Garn und Verschleiß der Maschinen gekostet. Den Stoff habe ich aus einer alten, geschenkt bekommenen Jeans recycelt. Auch das Bündchen habe ich diesmal nicht neu gekauft sondern auch von einer alten selbstgenähten Hose abgemacht, die mittlerweile an den Knien durch war.

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Eine neue Jeans kostet zwischen 5 und 25 Euro, je nachdem wo ich sie kaufen würde. Das habe ich gespart und kann es für anderes ausgeben. Aber das ist nur ein Fall. Im Allgemeinen ist selber nähen nicht günstiger, aber es macht Spaß und mein Sohn ist immer einzigartig gekleidet und ich kann seine Wünsche berücksichtigen.

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Deswegen nähe ich grundsätzlich Hosen nur mit Bündchen. Alles andere ist meinem Sohn zu unbequem und bleibt im Schrank liegen. Ich hab echt schon mal drüber nachgedacht bei einer gekauften Hose den Bund abzumachen und Bündchen anzunähen, damit sie getragen wird…

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