Kleidertest No.1 – Das Selbstkonstruierte

Vor ein paar Wochen habe ich von meinem Kleiderproblem erzählt und dass ich endlich weiß, worauf ich achten muss damit mir ein Kleid steht. Also habe ich ganz viel gesucht und recherchiert was für Kleider mir gefallen und mir stehen könnten. Und ob es solche Kleider auch als Schnittmuster gibt.

Und ja, ich habe einige Schnittmuster gefunden, die ich dir die nächsten Wochen näher vorstellen möchte. Bisher sind drei Kleider entstanden, aber es werden bestimmt weitere folgen.

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Heute geht es um das Freebook Hailee von Hefferli. Das Kleid zeichnet sich durch das gesmokte Oberteil und einen lockeren Rock aus. Es wird erklärt, wie du aus eigenen Maßen dein Schnittmuster konstruierst und das Ganze dann umsetzt.

An manchen Stellen könnte das Freebook etwas detaillierter sein, aber dafür, dass es umsonst ist reicht es völlig aus.

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Smoken war für mich ein völlig neues Thema. Mit elastischem Unterfaden habe ich bisher noch nicht gearbeitet. Dank eines sehr schönen Videos von Pattydoo und ein bisschen Übung ist es mir aber dann doch ganz gut gelungen.

Im Freebook steht, dass man die Maße seines Brustumfangs x 2 nehmen soll. Ich habe allerdings einfach die volle Stoffbreite verwendet. Das reichte sehr gut aus. Doppelte Stoffbreite wäre zu viel gewesen. Ich würde generell eher 1 ½-mal den Brustumfang nehmen.

Gesäumt habe ich das gesmokte Teil mit einem 2 cm breiten Gummiband.

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Für den Rock habe ich zuerst, wie im Freebook angegeben, die volle Stoffbreite genommen, dann ihn aber doch nochmal einiges schmaler gemacht, aber das ist einfach Geschmackssache.

Ich habe auch, anders wie im Freebook, die beiden Teile schon zu einem Ring geschlossen und erst danach aneinandergenäht. Das fand ich deutlich einfacher.

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Die Träger sind aus zwei  4 cm breiten Stoffstreifen entstanden, die ich wie ein Schrägband gefaltet und zusammengenäht habe.

Also mit ein paar Änderungen / Anpassungen meinerseits ist mir das Kleid ganz gut gelungen. Nächstes Mal würde ich den gesmokten Teil etwas schmaler machen, aber fürs erste ist es gut so.

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Burda Bluse No. 1

Wie lang ist es her, seit ich das letzte Mal ein Burda Schnittmuster vernäht habe? Eher tendiere ich zu Ebooks verschiedener kleinerer Schnittmusterersteller oder zur Ottobre.

In meiner Näh-Anfangszeit habe ich mich mal an ein paar Burda Schnittmustern versucht. Ein paar Sachen sind auch für damalige Verhältnisse gut gelungen, aber oft fand ich die Schnittmuster einfach nicht modern, die Anleitungen zu kompliziert und die Größen extrem abweichend.

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Auf der Suche nach schönen Blusenschnitten aus leichter Baumwolle bin ich dann doch mal wieder bei Burda hängen geblieben, denn die die Bluse Nr. 116 aus der Burda 07/2012 gefiehl mir sehr gut. Gekauft habe ich mir diese unter burdastyle.de.

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Eigentlich wird die Bluse doppelt genäht. Ich habe sie aber nur einfach genäht, das passte mir besser zum Sommer.

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Leider hat mich Burda auch diesmal nicht wirklich überzeugt. Die Anleitung ist immer noch schwer verständlich und absolut nicht für Anfänger gemacht. Selbst ich als Fortgeschrittene wusste an ein zwei Stellen nicht sofort, was gemeint ist.

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Größentechnisch hat sich Burda dann doch zu früher verbessert. Genäht habe ich meine Kaufgröße (40), früher hätte ich 2 Nummern größer nähen müssen. Jetzt war die Bluse mir dann sogar viel zu weit und ich habe sie deutlich enger und taillierter genäht.

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Verwendet habe ich einen leichten, nicht dehnbaren Baumwollstoff, den mir meine Mama von der Creativa mitgebracht hat. Ein toller Stoff, der aber kein Auftrennen verzeiht.

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Ich habe noch ein andere Bluse von Burda hier liegen, mal sehen ob diese mich überzeugen kann wieder öfter zu Burdaschnittmustern zu greifen. Zur Zeit gehe ich nicht davon aus, aber ich lasse mich mal überraschen.

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Love, Liebe, Kleinigkeit

Zwischen den Tagen (so heißt bei uns die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr) haben wir uns entschieden, den Hobbyraum und damit auch mein Nähzimmer neu zu gestalten. Bilder hiervon werde ich euch auch noch zeigen, aber heute geht es um meine Kiste Stoffreste.

Beim Wiedereinsortieren meiner ganzen Sachen ist mir aufgefallen, wie voll meine Kiste mit Baumwollresten eigentlich ist. Viel zu schade den ganzen Stoff ungenutzt rumliegen zu lassen, oder?

Also habe ich mir bei Pinterest mal ein paar Ideen zu genähten Kleinigkeiten angeschaut und die ersten zwei direkt umgesetzt.

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Schön erklärt findet ihr die Idee mit dem Bilderrahmen als Notizhalter bei Pech und Schwefel.

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Die Herzschablone für das Dekoherz habe ich selbst angefertigt. Ein Herz zeichnen, dass bekomm ich auch noch hin ;-).

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Die Plotterdateien habe ich für Frau Scheiner schneidert getestet und gerade das „Love rulez“ finde ich super schön. Die Schriftart ist toll.

Wenn ich in den  nächsten Wochen nochmal zum Schweden gekommen bin, dann zeig ich euch auch mal mein neues Nähreich. Denn ein paar Klenigkeiten fehlen noch.

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*** Zusammenfassung ***

… der Vater im Himmel für Freude uns macht.

Interessiert euch auch manchmal die Herkunft von Sachen, die es für euch schon „immer“ gibt?

Wenn nicht, dann lest weiter unten weiter, denn ich hab mich die Tage gefragt, seit wann es eigentlich die Tradition des Adventskalenders gibt und will euch mein zusammengelesenes Wissen nicht vorenthalten.

Advent bedeutet ja „Ankunft“ und die Adventszeit ist die Zeit des Wartens auf Weihnachten und damit auf die Geburt Jesus. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts schon versucht man vor allem für die Kinder die Zeit vom 01. bis 24. Dezember mit einem Adventskalender zu verkürzen und vielleicht auch die Spannung zu steigern.

Wer den Adventskalender erfunden hat, konnte ich leider nicht erfahren, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es eine Mutter war, die die Frage „Wann ist denn endlich Weihnachten“ nicht mehr hören konnte. Oder was meint ihr dazu?

Seitdem ich denken kann, haben wir Kinder von meiner Mutter einen Adventskalender bekommen. Liebevoll eingepackte Päckchen, meistens mit verschiedenen Schokoladenarten, entweder an einer Schnur oder an einem selbstgenähten Adventkalender aufgehängt. Später hat diese Tradition der große Mann übernommen, so dass ich bisher kein Jahr ohne auskommen musste.

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Letztes Jahr habe ich es dann endlich mal geschafft, dem kleinen und dem großen Mann Adventskalendersäckchen zu nähen. Zum einen sieht es schöner aus und zum anderen ist es nicht so viel Müll. Wenn ihr schauen wollt, hier habe ich darüber berichtet.

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Der große Mann hat sich dann zwar beschwert, dass ich keinen für mich genäht habe, aber nach 48 Säckchen nähen und beplotten (daraus entstand der Entschluss gegen das Bügeleisen und für die Transferpresse) hatte ich echt keine Lust mehr.

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Aber dieses Jahr! Endlich habe ich mir auch einen schönen Adventskalender gemacht. Die Säckchen habe ich nach eigenen Maßen genäht. Die Leiter ist geweißelt. Mehr Angaben siehe unten.

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Eine Hülle für mich

Die meisten Hefthüllen, die ich so nähe sind deutlich bunter, mit Namen und Geburtstag drauf und eher für ein U-Heft gedacht. Diese hier ist endlich mal für mich. Für mein U-Heft? Nein, das existiert leider nich mehr. Wäre schon interessant gewesen die Zahlen mit denen vom kleinen Mann zu vergleichen.

Dieses Buch ist mein Buch für Gedanken, Wünsche und Gebete. Ich treffe mich alle zwei Wochen mit ein paar Mädels aus meiner Kirchengemeinde zum Reden, zum Gedankenaustausch, zum Miteinander und Füreinander beten und wie sollte es bei Müttern anders sein, zum Loswerden der Sorgen und Nöte im Bezug auf unsere Zwerge. Damit ich so weiß, was in den zwei Wochen alles passiert ist, versuche ich täglich (im Moment bleibt es leider oft nur beim Versuch) aufzuschreiben, was  war und was mich beschäftigt.

Die Hülle ist aus den Stoffresten von meinen Sofakissen entstanden, so dass das Buch auch noch super zur restlichen Deko im Wohnzimmer passt. Die Möwe ist noch von einem anderen Projekt übrig geblieben und ich fand sie passte perfekt dazu.

Und endlich konnte ich mein neues Logo benutzen *freu*.

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Plotten mit der Stickmaschine

Eigentlich sind der Löwe und die Giraffe auf diesen beiden U-Hefthüllen Plotterdateien. Ich finde aber gerade auf Hefthüllen gesticktes deutlich schöner. Also hat sich meine liebe Mama an ihr Stickprogram gesetzt und die zwei Dateien umgewandelt. Ich finde es ist ihr richtig gut gelungen und die Hüllen sind super angekommen.

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Pirat gegen Chamäleon

Zwischen all den Shirts für mich bin ich doch noch dazu gekommen dem kleinen Mann eine neue Mütze für die heißeren Tage zu nähen. Die aus dem letzten Jahr wird ein bisschen zu knapp, also musste eine Neue her.

Der Mützenschnitt ist so gemacht, dass die Mütze super als Wendemütze genäht werden kann. Ich hab die eine Seite mit einem bunten Piratenstoff genäht, die andere in grün mit einem Chamäleon draufgeplottet. Eigentlich hätte ich gedacht, dass er die mit dem Chamäleon vorziehen würde, da Piraten bisher nicht so sein Thema waren, aber ich habe mich getäuscht. Der Favorit ist definitiv die Piratenseite. Und warum? Weil die ja gefährlicher sind, als ein Chamäleon. (Da kann man nichts mehr zu sagen, außer ICH LIEBE IHN!)

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