Zero Waste

Ist dir schon mal aufgefallen wenn du einkaufen gehst, wie viel Plastik du mit nach Hause bringst?

Jedes Obst oder Gemüse steckt man im Geschäft in eine dünne Plastiktüte. Flüssigseife, Duschgel, Shampoo, Zahnpasta, alles ist in Plastik verpackt. Wurst / Käse, Joghurt, etc. es gibt eigentlich kaum ein Produkt, was nicht mit Plastik mit nach Hause kommt.

Als drei Personen Haushalt kommen wir auf einen nicht ganz vollen gelben Sack Plastikmüll pro Woche. Und dann kommt natürlich auch noch eine halbe Tonne Restmüll dazu. Für einige ist das wenig, für mich ist es zu viel unnützer Müll.

Ich bin keine Umweltaktivistin und lebe auch nicht vegan, aber ein bisschen was möchte ich verändern, einfach nur um mit dieser Welt, die Gott uns geschenkt hat, besser umzugehen.

Ein Schritt ist die Bewegung „Zero Waste“ (Null Abfall). Zuerst dachte ich, das geht doch gar nicht, aber ich habe bei verschiedenen Menschen gesehen, das es geht. Und das mit recht wenig Aufwand, nur etwas umdenken.

Wenn ich von 0 auf 100 oder besser hier von 100 auf 0 mein Leben umändern soll, dann mach ich es nicht. Das ist mir zu viel. Also fange ich in kleinen Schritte an.

Der erste Schritt ist für mich der Obst und Gemüsekauf. Um diese Plastik-Einmaltüten loszuwerden habe ich mir Beutel genäht, die ich zukünftig mit zum Einkaufen nehme und mein Obst / Gemüse dort hineinlege. Mit dieser recht einfachen Sache spare ich mind. 3 kleine Plastiktüten pro Woche. Das ist ein kleiner Anfang.

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Genäht habe ich diese Tüten aus Tüll.

Ja, ich weiß, Tüll ist auch zum Teil aus Polyester hergestellt, aber etwas vergleichbares, was sehr leicht (denn es wird ja an der Kasse mitgewogen), durchsichtig und günstig ist, habe ich aus Baumwolle nicht gefunden. Und ich werde sie ja auch einige Zeit immer und immer wieder nutzen.

Den Tüll habe ich aus dem örtlichen Stoffladen für 2,50 Euro/m gekauft. Dazu noch ein bisschen Satinband und schon waren die Beutel fast fertig.

Ich habe mir verschieden große Streifen Tüll zugeschnitten, so dass ich den Beutel an der Unterkante im Bruch habe. Dann eine Seite komplett zunähen und an der anderen Seite eine Lücke für das Band lassen. Ca. 3 cm vom oberen Rand weg und so breit wie das Band (bei mir 1 cm).

Wenden, den oberen Rand nach innen umklappen (2,5 cm) und rundrum annähen. Band durch das Loch ziehen, beide Enden miteinander verknoten und schon ist die neue Tüte fertig.

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Verlinkt bei „Du für dich am Donnerstag“

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Stoffmalfarbe die 1. + Bastelidee

Heute zeige ich dir meinen ersten Versuch mit Stoffmalfarbe. Es gibt so schöne Beispiele im Internet mit Stoffmalfarbe, dass ich das doch auch unbedingt mal ausprobieren wollte.

Der Dinosaurierstoff, den ich auf der Creativa gekauft habe, bot sich dafür direkt an. Von dem passenden türkisfarbenen Jersey hatte ich noch so viel, dass ich ohne Sorge meinen „Flecken“ austesten konnte.

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Im Internet gibt es viele Anleitungen, wie man mit Stoffmalfarbe Stoffe verschönert, deswegen möchte ich hier nicht näher darauf eingehen. Ich habe versucht mit Schwamm und Pinsel zu arbeiten, bin aber letztendlich beim Pinsel hängen geblieben.

Mit weißer Farbe habe ich dann versucht noch ein paar Highlights auf den „Flecken“ zu bekommen. Das nächste Mal würde ich die aber dann doch weglassen (wobei der Joghurtflecken dadurch nicht auffällt *g*).

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Nach dem Fixieren der Farbe habe ich einen Flugsaurier aus Flexfolie auf den „Flecken“ gepresst. Zuerst war ich skeptisch ob das wirklich hält, aber doch das klappt gut. Auch nach mehrfachem Waschen.

Genäht habe ich ein Oberteil aus der Ottobre. Die Teilung habe ich selbst gemacht. In meinem Tutorial „Schnittmuster verändern – Stoffe kombinieren“ erkläre ich dir, wie du so eine Unterteilung ganz leicht selber machen kannst ohne ein neues Schnittmuster kaufen zu müssen.

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Und jetzt noch zur BASTELIDEE.

Beim Fotografieren kam mir die Idee dir zu zeigen woran mein Sohn da im Garten rumspielt.

Aus gesammelten Muscheln, Kordel und einem Stock haben wir im letzten Sommer ein Mobile gebaut.

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Mit dem Akkubohrschrauber mit Steinbohrer haben wir Löcher in die Muscheln gebohrt (das hat meinem Sohn am meisten Spaß gemacht) und die Muscheln dann mit Kordeln zu Reihen geknotet. An einen schönen Ast knoten und in einen Baum hängen.

Eine kleine nette Bastelidee mit Kindern.

(Das Geschenkband hat mein Sohn angebracht, damit er das Mobile zum Schwingen bringen kann. Ist zwar nicht so ganz umweltfreundlich, aber erfüllt seinen Zweck.)

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Besonderes Shirt

Zu Weihnachten haben wir mit den Plottermädels vom kleine göhr.e Team gewichtelt. Mein Wichtel war die liebe Ingrid von Just Tili und sie hat mir wirklich wunderschöne  und besondere Sachen geschenkt.

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Eine Kulturtasche in genau meinen Lieblingsfarben, Nähgewichte (die ich schon lange haben wollte), einen süßen Engel und einen Meter ganz ganz besonderen Stoff. Eine Eigenproduktion von ihr, der in dieser Farbe nicht produziert wurde und wovon es nur diesen einen Meter gab und den habe ich bekommen.

(Andere, auch sehr schöne Farben gibt es aber noch zu kaufen)

Für diesen besonderen Stoff musste auch ein besonderes Shirt her. Diesmal wollte ich mal wieder etwas Neues probieren.

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Als Grundschnittmuster habe ich die Liv von Pattydoo mit normalen Rundhalsausschnitt genommen und wieder etwas mit dem Schnittmuster gespielt.

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Ich habe das Vorderteilschnittmuster wie auf dem Bild auseinander geschnitten und den Schulterbereich an das Rückenteil geklebt.

Beim Zuschneiden des Vorderteils habe ich das Schnittmuster an der Schneidelinie schräg auseinander gezogen.

Damit das Vorderteil wieder an das Rückenteil passt habe ich es gerafft und erst dann angenäht.

 

Ein professioneller Schneider würde sowas wahrscheinlich anders nähen, aber ich finde es ist so ganz gut gelungen. Mir gefällt es.

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Verlinkt bei: RUMS

 

Basic-Shirt mit Spitze

Mein Basic-Shirt von vor ein paar Wochen ist ja wirklich mega angekommen bei euch. So viele Likes und Kommentare hatte ich auf meiner Facebookseite noch nie.

Das bestärkt mich darin, dass gerade auch schlichte, alltagstaugliche Kleidung gefragt ist und nicht nur die bunten Teile, die sofort „selbstgenäht“ schreien.

Also kommt hier mein zweites Basic-Shirt, diesmal mit Spitze (ist es dann überhaupt noch Basic?).

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Wie du das ganz einfach nachmachen kannst, das erkläre ich dir gerne:

Die Grundlage ist ein Oberteilschnitt mit integrierten Ärmeln. Ich habe dafür die Joana von Farbenmix gewählt.

Das Vorder- und auch das Rückenteil wird auf dem Schnittmuster im rechten Winkel zum Stoffbruch geteilt. Hier solltest du an dir selber ausmessen, wo du die Teilung haben möchtest. Beachte, dass der Achselpunkt dort liegt, wo ungefähr die Mitte deines Busens ist.

Beim ersten Mal habe ich nicht aufgepasst und genau an dieser Stelle geteilt. Ganz doof, denn so schaut der BH raus. Beim zweiten Versuch bin von der Achsellinie aus ungefähr 7 cm nach oben gegangen und habe dort mein Rücken- und Vorderteil geteilt.

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Den oberen Teil schneidest du dir aus Spitze zu und den unteren aus Jersey.

Als erstes nähst du dann die Spitze und den Jersey an der geteilten Linie zusammen, damit du wieder ein komplettes Rücken- und Vorderteil bekommst. Die Naht habe ich nach unten geklappt und dort festgenäht.

Jetzt kannst du dein Oberteil normal zusammennähen. Ich habe die Ausschnitte mit Jerseyschrägband eingefasst statt sie umzunähen. Das mag ich bei Spitze lieber.

Beim Ausschnitt habe ich hierfür nur eine Schulternaht geschlossen und dann das Schrägband rundherum angenäht (siehe Bild). Danach habe ich dann erst die zweite Schulternaht geschlossen und damit gleichzeitig das Schrägband zusammengenäht.

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An den Ärmeln habe ich das Schrägband auch erst an den Armausschnitt genäht bevor ich die Seitennähte gemacht habe. So wurde bei dieser Naht direkt das Schrägband aneinander genäht und ich brauchte es nur noch umschlagen und dann falten und festnähen.

Den Saum habe ich einfach umgenäht. Hierbei solltest du immer mind. 2 cm umschlagen, sonst dreht sich der Saum wieder nach außen beim Tragen. Vor dem Nähen gut bügeln. Ich habe das am Anfang auch nicht gemacht, aber es macht doch wirklich was aus beim Nähen!

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Knusperhaus (Tutorial)

Als Kinder bekamen wir jeden 2. Weihnachtstag von unserem Opa ein Knusperhaus geschenkt. Lange war diese Tradition in Vergesenheit geraten, aber seit einigen Jahren gibt es wieder für meine Familie ein Knusperhaus an Weihnachten.

Mit vielen Leckeren bestückt dürfen sich nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen daran erfreuen.

Mittlerweile habe ich etwas Übung im Basteln des Knusperhauses bekommen. Beim ersten löste sich die Alufolie mit ab und beim zweiten fiel das Haus irgendwann in sich zusammen.

Vielleicht hast auch du mal Lust so ein leckeres Haus zu basteln. Deswegen erkläre ich heute wie es funktioniert:

ANLEITUNG KNUSPERHAUS

Du brauchst:

  • stabilen Karton
  • Klebeband / Paketklebeband
  • Alufolie
  • 2 Pck. Butterkekse
  • 2 Pck. Puderzucker
  • verschiedene Süßigkeiten

So geht´s:

Schritt 1: Die VORLAGE ausdrucken und aus stabilem Karton zuschneiden.

Schritt 2: Das Haus mit Hilfe von Paketklebeband zusammenkleben.

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Schritt 3: Nun das Haus mit Alufolie umwickeln und diese ggf. an ein paar Stellen mit
Klebeband befestigen.

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Schritt 4: Außerdem eine stabile Grundplatte (ich nehme ein Schneidebrett) mit Alufolie
umwickeln.

Schritt 5: Etwas Puderzucker mit Wasser anrühren und das Knusperhaus damit an die
Grundplatte befestigen.

Wichtig: Am besten füllst du Puderzucker in eine Schüssel und tropfst nach und nach
etwas Wasser dazu. Mit einer Gabel den Puderzucker und das Wasser
vermengen bis ein noch recht fester klebriger Brei entsteht. Er darf nicht zu
flüssig werden da er sonst nicht richtig klebt.

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Schritt 6: Jetzt das Haus nach und nach mit den Butterkeksen bekleben. Unten anfangen
und nach oben hocharbeiten. Wenn die Butterkekse zu doll rutschen das Haus
kurz vors offene Fenster oder ins den Kühlschrank stellen. Wenn der Zucker
etwas fester geworden ist weitermachen.

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Schritt 7: Das Haus am besten erstmal eine Nacht trocknen lassen.

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Schritt 8: Wieder Puderzucker anrühren (gleiche Konsistenz wie bei den Keksen) und das Haus mit Süßigkeiten bekleben. Auch hier von unten nach oben arbeiten.

Tipp: Vermeide runde Süßigkeiten, diese sind schwierig festzukleben wie ich dieses Mal
feststellen musste.

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Und jetzt: Guten Appetit und gesegneten 2. Weihnachtstag!

Verlinkt bei: Dienstagsdinge und Creadienstag

Kleines DIY

In der Überschrift meines Blog steht „Nähen, Dekorieren, Plotten“.

Leider ist in letzter Zeit das Dekorieren ziemlich zu kurz gekommen. Schon lange habe ich hier schon keine selbstgemachte Deko mehr gezeigt.

Ich habe aber auch echt lang nichts mehr Neues gemacht oder dekoriert. Vermutlich liegt es daran, dass mir im letzten Jahr einfach die Zeit fehlte. Mit einem Schulkind gehen die Tage doch schneller rum als vorher.

Heute kann ich aber endlich mal wieder etwas Dekoriertes zeigen und habe auch ein kleines DIY für dich.

Und zwar aus unserem Gäste-WC. Die terrakotafarbene Fliesenbordüre und die gleichfarbigen Bodenfliesen gefielen mir schon seit unserem Einzug nicht. Orange ist nicht meine Farbe. Aber es hat ja alles bekanntlich seine Zeit, also musste ich mich mit dem Orange zumindest für ein paar Jahre anfreunden. Bis vor ein paar Wochen.

Da haben wir uns entschieden, das Gäste-WC endlich etwas zu renovieren.

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Mein Mann hat die Wandbordüre entfernt (dank eines Fugenkratzers war das doch gar nicht so schwer wie gedacht) und durch eine neue in Steinoptik ersetzt. Passend zu den Fliesen im Flur hat er dann noch neue Bodenfliesen verlegt und ich konnte mich an die Deko machen.

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Grau und helles Grün waren meine Vorstellungen. Passende Handtücher habe ich im Einrichtungshaus um die Ecke gefunden, die Blumentöpfe beim Schweden und die Lichterkette und den Bilderrahmen in einem kleinem Billigladen.

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Das Bild für den Bilderrahmen habe ich selbstgemacht und damit komme ich auch zu meinem kleinen DIY.

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Du brauchst:

  • Eine alte Buchseite, eine alte Notenseite oder wie ich die Digitalpapiere aus der Datei „Kraftpapier Weihnachten“ von kleine göhr.e
  • Ein schönes Blatt vom Baum (muss nicht getrocknet, aber einigermaßen sauber sein) oder einen anderen Gegenstand (eine Feder sähe bestimmt auch toll aus)
  • Acrylfarbe in Antrazit oder in deiner Wunschfarbe
  • Pinsel

So geht´s:

  1. Male dein Blatt mit deiner gewünschten Acrylfarbe an. Achte darauf, dass es nicht zu dick ist, aber auch nicht zu schnell weggetrocknet ist. Die Farbe muss noch feucht sein.
  2. Dann einfach mit der Farbe nach unten auf deinen Hintergrund legen und gut bis in jede Ecke andrücken. Abziehen und evtl. mit einem feinen Pinsel noch ein paar Stellen nachziehen. Fertig ist dein selbstgemachtes Bild!

 

Verlinkt bei: RUMS

 

 

 

Streifen-Tutorial

Wow, ich bin echt geflasht.

Sooooo viele Menschen haben sich mein Tutorial für das passende Bündchen heruntergeladen. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass es so gut ankommt.

Das zeigt mir, dass solche Nähtipps wirklich gebraucht und gerne angenommen werden.

Ich bin keine gelernte Schneiderin und auch ich habe Sachen, die ich noch nie gemacht habe, aber ich werde beim Nähen mal darauf achten, was für dich interessant sein könnte.

Wenn du Ideen hast, dann schreib mir ruhig. Vielleicht wird dann aus deiner Idee ein neues Tutorial.

Heute möchte ich dir zeigen, wie du Streifenstoffe so zuschneidest, dass die Streifen zueinander passen.

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Gerade bei Streifen- oder Musterstoffen ist es mir wichtig, dass die Streifen der einzelnen Schnittteile zusammenpassen und dass die Ärmel im gleichen Streifenverlauf wie der Rest des Oberteils verlaufen.

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Das Oberteil, welches ich für meinen Sohn aus diesem wunderschönen Streifenstoff genäht habe, ist kein besonderer Schnitt und auch nicht wirklich aufwendig genäht. Mir war es wichtig, dass der geplottete Wolf so richtig zur Geltung kommt. Dafür habe ich auf Teilungen und Schnick Schnack verzichtet.

Mein Tutorial kannst du hier herunterladen. Viel Spaß damit.

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Eine eigene Werkbank & Erziehungsfragen

(Vorab: Heute wird es etwas länger, es lohnt sich aber zu lesen)

Wenn ich Urlaub habe, dann überlege ich oft, was ich alles noch in unserem Haus verändern oder welche kreative Idee ich noch umsetzen will. Zum Leidwesen meines Mannes fällt mir immer wieder was Neues ein.

Diesen Urlaub habe ich mich aber bewusst gezwungen unsere Einrichtung an zweite Stelle zu stellen und mich einem anderen Thema zu widmen: Erziehung.

Wenn man ein eigenes Kind bekommt, dann steht man vor der Frage, wie erziehe ich dieses? Was halte ich für sinnvoll, was nicht? Mache ich es so, wie meine Eltern oder doch anders? Heute gibt es so viele verschiedene Erziehungsstile, Erziehungsratgeber und Meinungen, dass man als junge Eltern wirklich überfordert sein kann. Und egal wie man sich dann letztendlich entscheidet, irgendeiner findet es so wie man es macht doch nicht gut und man sieht sich gezwungen sich zu verteidigen.

Unser Sohn ist mittlerweile ein Schulkind und wir konnten uns schon ein paar Jahre in Sachen Erziehung ausprobieren. Ich sage bewusst „ausprobieren“, denn ob unsere Erziehung so richtig war, werden wir erst sehen, wenn das Kind erwachsen ist.

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Vor ein paar Wochen bin ich durch einen meiner liebsten Blogs (Mamahoch 2) auf das Buch „Leben, Ermutigen, Loslassen – Erziehen nach Montessori“ gestoßen. Mit Montessori hatte ich bisher kaum Berührungspunkte, aber das was in dem Blog über das Buch berichtet wurde, hat mich sehr neugierig gemacht. Eine gute Urlaubslektüre also.

Ich will jetzt gar nicht viel über den Inhalt des Buches referieren, wenn du mehr über den Inhalt wissen willst, dann schau bei mamahoch2 vorbei. Ich kann das Buch aber wirklich allen empfehlen, die gerade am Anfang der Erziehung stehen, aber auch so wie wir schon mittendrin sind. Ich hätte das Buch gerne direkt am Anfang gehabt, dann hätte ich bestimmt ein paar Sachen anders gemacht, aber besser spät als nie.

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Und was hat das jetzt alles mit der neuen Werkbank für unseren Sohn zu tun?

Durch dieses Buch bin ich auf die Idee gekommen ihm einen eigenen Werkplatz zur Verfügung zu stellen, wo er bauen kann was, wann und so viel er möchte. So braucht er nicht mehr darauf warten, dass der Papa von der Arbeit kommt und Papas Werkstatt aufgeräumt ist. Und er kann sich ausprobieren ohne Hilfe und Anleitung von anderen.

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Die Werkbank ist aus einem alten Rollkontainer, zwei Regalbrettern und zwei Regalhalterungen entstanden. Schön, was sich alles noch im Keller finden und benutzen lässt.

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Damit die Werkbank nicht ganz so langweilig daher kommt, habe ich sie noch ein bisschen mit Vinylfolie verschönert und der Papa einiges an Werkzeug von sich abgegeben. Das was fehlte, hat unser Sohn sich dann noch am nächsten Tag im Baumarkt von seinem Taschengeld selber dazu gekauft.

Das erste Projekt ist ein Dekoflugzeug. Ich bin gespannt, wie er es umsetzt.

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Ärmelloses Shirt – Anleitung

Als ich mit meinem Blog vor drei Jahren angefangen habe, habe ich nicht gedacht, dass ich überhaupt Anleitungen machen werde.

Nach und nach habe ich aber festgestellt, dass es vielen schwer fällt Schnittmuster  anzupassen. Dadurch sind meine Tutorials „Schnittmuster verändern“ entstanden.

In „Schnittmuster verändern – Teil 1“ geht es darum, ein vorhandenes Oberteil-Schnittmuster zu unterteilen, um mehrere Stoffe verwenden zu können.

Schnittmuster Verändern_Teil 1_1

In „Schnittmuster verändern – Passform“ erkläre ich, wie man ein Oberteil-Schnittmuster den Proportionen des Kindes anpasst.

Schnittmuster Verändern_Teil 2_1

Heute geht es in meinem neuen Tutorial darum, ein vorhandenes Oberteil-Schnittmuster so zu verändern, dass daraus ein ärmelloses Top wird.

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Als ich die Sommergarderobe meines Sohnes überprüft habe, fehlten eindeutig Oberteile ohne Ärmel. Wenn es richtig warm ist, dann läuft er zu Hause oben ohne rum, aber in der Schule oder um in der Siedlung zu spielen geht das natürlich nicht.

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Ein neues Schnittmuster für Tops zu kaufen habe ich nicht wirklich eingesehen. Es musste doch auch mit einem einfachen Oberteilschnitt gehen, indem man die Ärmel weglässt.

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Ein bisschen hin und her testen und schon ist daraus ein neues Tutorial entstanden, wie du einen vorhandenen Schnitt ganz schnell und einfach veränderst.

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Mein Sohn liebt sein neues Sommertop und auch ich bin total begeistert. Zuerst fand ich den Stoff wirklich furchtbar, aber mit diesem Schnitt gefällt er mir dann doch wirklich gut!

Ein zweites Top ist auch schon entstanden, aber das zeige ich euch ein anderes Mal.

Und hier geht es zum Tutorial (einfach aufs Bild klicken):

Ärmelloses Shirt

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Love, Liebe, Kleinigkeit

Zwischen den Tagen (so heißt bei uns die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr) haben wir uns entschieden, den Hobbyraum und damit auch mein Nähzimmer neu zu gestalten. Bilder hiervon werde ich euch auch noch zeigen, aber heute geht es um meine Kiste Stoffreste.

Beim Wiedereinsortieren meiner ganzen Sachen ist mir aufgefallen, wie voll meine Kiste mit Baumwollresten eigentlich ist. Viel zu schade den ganzen Stoff ungenutzt rumliegen zu lassen, oder?

Also habe ich mir bei Pinterest mal ein paar Ideen zu genähten Kleinigkeiten angeschaut und die ersten zwei direkt umgesetzt.

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Schön erklärt findet ihr die Idee mit dem Bilderrahmen als Notizhalter bei Pech und Schwefel.

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Die Herzschablone für das Dekoherz habe ich selbst angefertigt. Ein Herz zeichnen, dass bekomm ich auch noch hin ;-).

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Die Plotterdateien habe ich für Frau Scheiner schneidert getestet und gerade das „Love rulez“ finde ich super schön. Die Schriftart ist toll.

Wenn ich in den  nächsten Wochen nochmal zum Schweden gekommen bin, dann zeig ich euch auch mal mein neues Nähreich. Denn ein paar Klenigkeiten fehlen noch.

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*** Zusammenfassung ***