Ärmelloses Shirt – Anleitung

Als ich mit meinem Blog vor drei Jahren angefangen habe, habe ich nicht gedacht, dass ich überhaupt Anleitungen machen werde.

Nach und nach habe ich aber festgestellt, dass es vielen schwer fällt Schnittmuster  anzupassen. Dadurch sind meine Tutorials „Schnittmuster verändern“ entstanden.

In „Schnittmuster verändern – Teil 1“ geht es darum, ein vorhandenes Oberteil-Schnittmuster zu unterteilen, um mehrere Stoffe verwenden zu können.

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In „Schnittmuster verändern – Passform“ erkläre ich, wie man ein Oberteil-Schnittmuster den Proportionen des Kindes anpasst.

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Heute geht es in meinem neuen Tutorial darum, ein vorhandenes Oberteil-Schnittmuster so zu verändern, dass daraus ein ärmelloses Top wird.

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Als ich die Sommergarderobe meines Sohnes überprüft habe, fehlten eindeutig Oberteile ohne Ärmel. Wenn es richtig warm ist, dann läuft er zu Hause oben ohne rum, aber in der Schule oder um in der Siedlung zu spielen geht das natürlich nicht.

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Ein neues Schnittmuster für Tops zu kaufen habe ich nicht wirklich eingesehen. Es musste doch auch mit einem einfachen Oberteilschnitt gehen, indem man die Ärmel weglässt.

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Ein bisschen hin und her testen und schon ist daraus ein neues Tutorial entstanden, wie du einen vorhandenen Schnitt ganz schnell und einfach veränderst.

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Mein Sohn liebt sein neues Sommertop und auch ich bin total begeistert. Zuerst fand ich den Stoff wirklich furchtbar, aber mit diesem Schnitt gefällt er mir dann doch wirklich gut!

Ein zweites Top ist auch schon entstanden, aber das zeige ich euch ein anderes Mal.

Und hier geht es zum Tutorial (einfach aufs Bild klicken):

Ärmelloses Shirt

*** ZUSAMMENFASSUNG ***

 

 

Love, Liebe, Kleinigkeit

Zwischen den Tagen (so heißt bei uns die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr) haben wir uns entschieden, den Hobbyraum und damit auch mein Nähzimmer neu zu gestalten. Bilder hiervon werde ich euch auch noch zeigen, aber heute geht es um meine Kiste Stoffreste.

Beim Wiedereinsortieren meiner ganzen Sachen ist mir aufgefallen, wie voll meine Kiste mit Baumwollresten eigentlich ist. Viel zu schade den ganzen Stoff ungenutzt rumliegen zu lassen, oder?

Also habe ich mir bei Pinterest mal ein paar Ideen zu genähten Kleinigkeiten angeschaut und die ersten zwei direkt umgesetzt.

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Schön erklärt findet ihr die Idee mit dem Bilderrahmen als Notizhalter bei Pech und Schwefel.

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Die Herzschablone für das Dekoherz habe ich selbst angefertigt. Ein Herz zeichnen, dass bekomm ich auch noch hin ;-).

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Die Plotterdateien habe ich für Frau Scheiner schneidert getestet und gerade das „Love rulez“ finde ich super schön. Die Schriftart ist toll.

Wenn ich in den  nächsten Wochen nochmal zum Schweden gekommen bin, dann zeig ich euch auch mal mein neues Nähreich. Denn ein paar Klenigkeiten fehlen noch.

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*** Zusammenfassung ***

Schnittmuster verändern – Teil 2

Einschulung! Wie lang hat der kleine Mann auf diesen Tag gewartet.

Ich allerdings habe diesen Tag mit gemischten Gefühlen entgegen gesehen. Na klar ist es schön, dass das Kind größer wird, aber es es ist ein neuer Lebensabschnitt. Die Zeit im Kindergarten war so schön und der kleine Mann immer noch ein Stück Baby für mich.

Jetzt ist er ein Schulkind! Noch kuschelt er sehr gerne mit mir, aber nicht mehr lange, dann werden Freunde wichtiger werden und Mama wird irgendwann uncool.

Ich weiß, es ist noch ein bisschen Zeit bis dahin, aber der Lebensabschnitt hat begonnen…

Bevor ich jetzt hier wieder in Grübeleien versinke ;-), komme ich zu dem eigentlichen Grund meines Beitrages: Das EINSCHULUNGSOUTFIT und das TUTORIAL!

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Was zieht ein Schulkind bei 35°C zu Einschulung an? Richtig, kurze Hose und T-Shirt. Aber das T-Shirt kann natürlich nicht ein 0-8-15 Standardshirt sein, nein es soll natürlich zur Schultüte und dem Tornister passen (zumindestens wenn die Mama nähen kann).

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Das Schnittmuster was ich benutzt habe, ist eins meiner Lieblings-Schnittmuster. Als der kleine Mann noch etwas kleiner war, musste ich das Schnittmuster etwas in der Weite anpassen, damit es ihm passt.

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Wenn man weiß, wie es geht, ist das Anpassen eigentlich recht einfach. Für alle, die sich das selber noch nicht so richtig zutrauen, kommt heute der 2. Teil meines Tutorials:

Was kann ich tun, wenn das Schnittmuster zu eng/ zu weit / zu lang oder zu kurz ist?

Schnittmuster Verändern - Teil 2

Viel Spaß damit. Ich freue mich über Rückmeldungen von euch, ob ihr damit zurechtgekommen seit.

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Tüten & Utensilos

Immer wieder gibt es Menschen, die mich auf neue Ideen bringen. Diesmal war es die liebe Claudia von Claudias Kreativstube.

Claudia und ich sind im gleichen Plotterteam und von Claudia kommen immer ganz viele wunderschöne Utensilos und Geschenktüten.

Als sie dann vor ein paar Wochen auf unser langes Drängeln hin, endlich mal ein Tüten-Tutorial veröffentlicht hat, musste ich die Anleitung direkt auch mal ausprobieren.

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Für meinen Papa zum Geburtstag und für die Erzieherinnen zum Abschied gabs das Geschenk in selbstgemachten Tüten. Da ich nicht gerne mit Papier werkel habe ich sie recht schlicht und einfach gehalten.

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Schaut aber mal auf Claudias Facebookseite vorbei, da könnt ihr noch viele richtig aufwändig gestaltete Tüten sehen.

Ein Utensilo nähen war für mich jetzt nicht wirklich neu, aber Claudia hat mich mal wieder auf den Geschmack gebracht. Also hab ich mir ein Utensilo fürs Auto genäht.

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Fürs Auto? Ja, fürs Auto. Bei uns fliegt aller Müll wie Parktickets oder Bonbonpapier. immer auf dem Boden oder in den Türenfächern rum. Meistens so lange, bis sich irgendeiner erbarmt. Das kann aber schon echt lange dauern.

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Dafür gibts jetzt mein Müll-Utensilo. Mit einem Band an der Seite wird es am Schaltknüppel befestigt.

Zur Zeit hege ich noch die Hoffnung, dass es auch wirklich gelehrt wird wenn es voll ist. Auf der Fahrt in den Urlaub und wieder zurück hat es seinen Dienst schon gut erfüllt und wurde sogar geleert. Ich hoffe das geht so weiter.

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Schnittmuster verändern – Teil 1

Immer wieder werde ich gefragt, was man macht, wenn das gewünschte Schnittmuster zu eng ist oder zu kurz oder wenn man mehrere Stoffe kombinieren möchte.

Viele tun sich damit leicht Schnittmuster zu verändern, andere aber so gar nicht. Aus diesem Grund habe ich zwei Tutorials geschrieben, wie ihr Kinderoberteilschnittmuster verändern könnt.

In Teil 1, welchen ich euch heute zeigen möchte, geht es darum Schnittmuster so zu verändern, dass man Reststoffe verwenden kann oder mehere gewünschte Stoffe kombinieren kann.

In Teil 2 (voraussichtlich nächsten Dienstag) erkläre ich euch dann, was ihr machen könnt, wenn das Schnittmuster zu eng, zu weit, zu kurz, zu lang, … ist.

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Passend zu meinen heutigen Tutotial habe ich für den kleinen Mann ein Dschungelshirt genäht. Normalerweise mag ich Druckstoffe nicht gerne, aber an diesem Dschungelstoff konnte ich nicht vorbei. Nein, ich finde ihn nicht übermäßig hübsch, aber ich wusste, dass der kleine Mann mir um den Hals fallen würde und das war es wert den eigenen Geschmack zu übergehen.

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Der kleine Mann wusste auch sofort, was er aus diesem Stoff alles haben möchte: Eine Hose, ein Shirt und einen Pulli. Tja, bei einem halben Meter Stoff wird das etwas schwierig, also musste ich den Stoff mit anderen kombinieren. Ich glaube ein Shirt komplett aus diesem Fotoprint wäre auch ein bisschen krass geworden.

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Dadurch ist dann die Idee für das Tutorial entstanden. Ich hoffe es gefällt euch und hilft euch weiter.

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Zerschnittenes Herz -DIY

Manchmal kommt es anders als man denkt… Dieser Spruch trifft voll und ganz auf diesen Beitrag hier zu. Diesen Beitrag habe ich vor 8 Monaten angefangen und komme jetzt erst dazu ihn endlich zu veröffentlichen.

Warum? Weil ich es irgendwie nicht geschafft habe das Shirt mit dem zerschnittenen Herz zu fotografieren. Getragen habe ich es recht häufig in dieser Zeit, aber entweder war keine Kamera zur Hand, oder es hatte schon nen Fleck oder ich hab einfach nicht daran gedacht.

Am Wochenende hat es dann endlich geklappt, ABER freut euch nicht zu früh, ich zeige euch nur wenige Bilder, denn ich war so gar nicht in der richtigen Stimmung zum Fotografieren und so sehen die Bilder auch aus.

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Aber dafür zeig ich euch endlich das Shirt und erkläre euch, wie ich das Herz hinbekommen habe.

DIY – So funktioniert´s:

  1. Herz (Stern, oder sonstiges) in der gewünschten Größe aufzeichnen oder ausdrucken.
  2. Das Herz mit 1cm Nahtzugabe aus dem Stoff, den ihr unten drunter haben wollt ausschneiden (bei mir dunkelblau).
  3. Mit Overlook oder Zickzackstich versäubern.
  4. Das Herz an die gewünschte Stelle unter den Shirtstoff legen und gut feststecken.
  5. Das Herz mit Geradstich einmal rundrum festnähen (am einfachsten ist das von der linken Seite, denkt dann aber an den farblich passenden Unterfaden).
  6. In dem Herz auf dem Oberstoff in 2 cm Abständen gerade Linien nähen.
  7. Parallel zu den Linien zwischen diesen einschneiden.
  8. Wenn der Stoff sich nicht genügend rollt, könnt ihr diesen mit kleinen Nähten an ein paar Stellen festnähen.

Falls ihr was nicht verstanden habt, meldet euch gerne bei mir.

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Tutorial Bildertransfer

Vor einem Jahr habe ich auf einem Kreativworkshop getestet, wie es funktioniert ein Bild auf Holz zu übertragen. Mit dem richtigen Transfermittel eigentlich recht einfach.

Was mich aber daran hinderte mir selber so ein Zeug zu kaufen war, dass man kein 100%iges Ergebnis damit erzielen kann. Irgendwo geht immer ein bisschen Rand, Bild oder Schrift ab. So zeigten es auch alle Erklärvideos im Netz und auch mein erster Versuch.

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Vor ein paar Wochen habe ich dann gesehen, dass jemand ein wirklich perfektes Ergebnis damit erziehlt hat. Das Bild war an keiner Ecke abgerubbelt oder beschädigt. Das hat dann doch meinen Ergeiz geweckt.

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Nach ein paar Fehlversuchen hat es dann auch wirklich geklappt! Es erfordert zwar Übung und Fingerspitzengefühl, aber bei mir hat es ganz gut funktioniert.

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Wie ich es gemacht habe und wie das mit dem Bildertransfert generell funktioniert hab ich euch in meinem neuen Tutorial erklärt. Ich hoffe bei euch klappt es auch.

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Endlich fertig

Wir wohnen mittlerweile schon ein paar Jahre in unserem Haus, aber es gibt immer noch Ecken, die mir nicht so richtig gefallen, die noch nicht rund sind.

So auch unsere Küche.

Unsere Küche ist weiß, die Wände wie auch die Schränke. Schöner Eiche-Holzfußboden macht die Küche gemütlicher und wärmer. An einer Wand haben wir einen Tisch hängen. Dort hatten wir zuerst eine geblühmte rot-schwarze Tapete angebracht, an der ich mich aber sehr schnell sattgesehen hatte. FEHLENTSCHEIDUNG 1!

Um das Farbkonzept des Wohnzimmers (Schlammfarben, kombiniert mit Rosa und Grün) wieder aufzugreifen habe ich die Tapete vor einiger Zeit entfernt und durch ein helles Grün ersetzt. Da die Wand sehr kahl aus sah, verzierte ich diese mit einem schwarzen Wandtattoo (Ast mit Vögeln), aber auch das war für mich nicht rund. Irgendwie sah die Küche durch das Grün kalt aus. FEHLENTSCHEIDUNG 2!

Nach langem Überlegen habe ich das Wandtattoo kurzerhand abgemacht und die Wand in dem gleichen Schlamm gestrichen, wie im Wohnzimmer. Schon viel besser!

Aber jetzt fehlte noch ein schönes Bild.

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Die Idee zu dem Bild kam mir mal wieder als Eva von kleine göhr.e uns ihre neuen Familienregeln zeigte.

Die Bretter habe ich zuerst mit Holzfarbe in Eiche lackiert und dann mit weißer Acrylfarbe übermalt und diese mit einem nassen Tuch wieder teilweise weggewischt. (Hier hab ich mal genau erklärt wie das funktioniert)

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Für die Buchstaben habe ich mir eine Schablone geplottet und diese dann in einem dunkleren Schlamm aufgemalt. Dank dem lieben großen Mann ziert das fertige Bild nun endlich seit Samstag unsere Küche. FERTIG!!!

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Und es gefällt mir!

Jetzt fehlt nur noch das Rollo fürs Fenster an dem ich gerade nähe, dann ist auch endlich die Küche ganz fertig und rund!

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Meins

Manchmal sehe ich Dinge, die muss ich einfach mitnehmen. Weil sie mir gefallen, weil ich doch bestimmt noch ein bisschen mehr Deko brauche und weil ich sie einfach haben will.

So ging es mir bei diesem blauen Kranz. Blau passt super in unser Schlafzimmer und dieser Kranz, den ich in der Dekoabteilung des Baumarktes gefunden habe, musste einfach mit.

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Der große Mann ist leider nicht immer von meinen Errungenschaften begeistert. Meistens schon (worüber ich sehr froh bin), aber dieser Kranz trifft eindeutig nicht sein Geschmack.

Trotzdem war er so lieb und hat mir aus einer dünnen Sperrholzplatte das Schild zugeschnitten, mit dem ich den Kranz noch ein bisschen mehr verschönert habe. Das Schild findet der große Mann schön, den Kranz leider immer noch nicht :-(

Hält mich das davon ab ihn ins Schlafzimmer zu hängen? „Nein, mein Schatz, tut es nicht. Du wirst ihn ertragen müssen.“

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Wie ich das Schild gemacht habe, könnt ihr in meiner Anleitung nachlesen.

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  • Material: Sperrholzplatte und Acrylfarbe
  • Plotterdatei: Vintage Set 2 von kleine göhr.e
  • Verlinkt bei: Plotterliebe und RUMS (denn der Kranz ist nur für mich!)

Müde, aber glücklich

Müde, geschafft, aber rundum zufrieden bin ich am Sonntag abend von meiner Nähfreizeit nach Hause gekommen.

20 nähverrückte Frauen haben sich im Freizeitheim meiner Eltern getroffen, um von Freitag bis Sonntag zu nähen. Von Anfänger bis Fortgeschrittene, von Jung bis Alt, aus NRW oder Hessen, alles war vertreten. Meine Mutter und ich standen als Freizeitleiter die ganze Zeit zur Verfügung für Fragen, Tipps und auch um manches Problem mit der Nähmaschine zu lösen.

Es war anstrengend, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht. Unser Fazit: Ja, wir werden es nochmal machen.

Ich selber kam an diesem Wochenende, wie schon erwartet, nicht zum nähen, auch wenn es mir bei so vielen Projekten und Schnitten echt in den Fingern kribbelte.

Deswegen zeige ich euch heute Deko, die ich schon seit ein paar Wochen fertig habe. Aber nach den vielen Eindrücken wird meine Nähmaschiene diese Woche bestimmt nicht traurig in der Ecke stehen bleiben. Meine Finger kribbeln immer noch…

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Nun zu den Betonhäusern. Die Häuser habe ich euch hier schon mal als Weihnachtsdeko gezeigt und erklärt, wo ich die Anleitung her habe.

Ich fand es viel zu schade die Häuser nach Weihnachten in den Keller zu räumen, also hab ich sie einfach umgedreht und von der anderen Seite mit zeitlosen Motiven verziert. Jetzt können Sie auch das ganze Jahr stehen bleiben.

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