Ehrliche Worte

Die Bilder für diesen Blogbeitrag haben mich dazu angeregt, diesen Text hier zu schreiben, aber bevor ich mit meinen ehrlichen Worten anfange, muss ich noch kurz mitteilen, dass mein Werk in Zusammenarbeit mit Abgenäht.de entstanden ist, da ich den Stoff kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Jetzt geht es aber los mit meinen ehrlichen Worten. Ehrliche Worte an uns Frauen.

Als mein Mann das Kleid und die fertigen Bilder gesehen hat, fand er beides sehr schön. Er meinte „Ich hab eine hübsche Frau!“

Vor ein paar Tagen bin ich jemandem begegnet, die mich das letzte Mal mit ca. 12 Jahren gesehen hat. Sie meinte „Du bist aber eine hübsche junge Frau geworden!“

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Sehr schöne Komplimente, aber warum kommen mir völlig andere Gedanken, wenn ich die Bilder von mir sehe?

Ich sehe 5 kg zu viel, die ich loswerden möchte. Ich sehe die strubbeligen Haare, die nicht schön liegen und dringend zum Friseur müssen. Ich sehe die Pickel, die mich seit Wochen stören, …

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Dir geht es bestimmt ähnlich, wenn du in den Spiegel oder auf Bilder von dir schaust (Wenn nicht, dann verrate mir bitte dein Geheimnis).

Du bist kritisch mit dir selber, siehst deine vermeintlichen Makel und denkst, die springen doch jedem direkt ins Auge und fühlst dich eher durchschnittlich als hübsch.

Aber warum? Warum denken wir Frauen so negativ von uns selber? Warum können wir uns nicht so sehen, wie unsere Männer oder andere uns sehen?

Ich will dagegen ankämpfen. Hast du Lust mitzumachen?

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Lasst uns diese Woche in den Spiegel schauen und an das denken, was uns gut gefällt an uns. Und wenn es noch so kleine Sachen sind. Mir gefallen meine Augen, meine Grüppchen und mein Mund. Das ist doch schon mal ein Anfang.

Was gefällt dir an dir? Sag es dir immer wieder vor, damit sich unser Blickwinkel ändert und wir uns irgendwann so richtig wohl in unserer Haut fühlen. Das wünsche ich mir sehr!

Und damit mein Genähtes nicht ganz zu kurz kommt, hier diesmal aber nur kurz die Fakten:

  • Schnittmuster: Joana von Farbenmix als Shirt mit einem breiten Bündchen (aus Jersey) als Rock angenäht
  • Stoff: Abgenäht.de (bis zum 27.04.18 gibt es dort noch 20 % auf alles)
  • Verlinkt bei: RUMS

 

 

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Basic-Shirt mit Spitze

Mein Basic-Shirt von vor ein paar Wochen ist ja wirklich mega angekommen bei euch. So viele Likes und Kommentare hatte ich auf meiner Facebookseite noch nie.

Das bestärkt mich darin, dass gerade auch schlichte, alltagstaugliche Kleidung gefragt ist und nicht nur die bunten Teile, die sofort „selbstgenäht“ schreien.

Also kommt hier mein zweites Basic-Shirt, diesmal mit Spitze (ist es dann überhaupt noch Basic?).

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Wie du das ganz einfach nachmachen kannst, das erkläre ich dir gerne:

Die Grundlage ist ein Oberteilschnitt mit integrierten Ärmeln. Ich habe dafür die Joana von Farbenmix gewählt.

Das Vorder- und auch das Rückenteil wird auf dem Schnittmuster im rechten Winkel zum Stoffbruch geteilt. Hier solltest du an dir selber ausmessen, wo du die Teilung haben möchtest. Beachte, dass der Achselpunkt dort liegt, wo ungefähr die Mitte deines Busens ist.

Beim ersten Mal habe ich nicht aufgepasst und genau an dieser Stelle geteilt. Ganz doof, denn so schaut der BH raus. Beim zweiten Versuch bin von der Achsellinie aus ungefähr 7 cm nach oben gegangen und habe dort mein Rücken- und Vorderteil geteilt.

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Den oberen Teil schneidest du dir aus Spitze zu und den unteren aus Jersey.

Als erstes nähst du dann die Spitze und den Jersey an der geteilten Linie zusammen, damit du wieder ein komplettes Rücken- und Vorderteil bekommst. Die Naht habe ich nach unten geklappt und dort festgenäht.

Jetzt kannst du dein Oberteil normal zusammennähen. Ich habe die Ausschnitte mit Jerseyschrägband eingefasst statt sie umzunähen. Das mag ich bei Spitze lieber.

Beim Ausschnitt habe ich hierfür nur eine Schulternaht geschlossen und dann das Schrägband rundherum angenäht (siehe Bild). Danach habe ich dann erst die zweite Schulternaht geschlossen und damit gleichzeitig das Schrägband zusammengenäht.

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An den Ärmeln habe ich das Schrägband auch erst an den Armausschnitt genäht bevor ich die Seitennähte gemacht habe. So wurde bei dieser Naht direkt das Schrägband aneinander genäht und ich brauchte es nur noch umschlagen und dann falten und festnähen.

Den Saum habe ich einfach umgenäht. Hierbei solltest du immer mind. 2 cm umschlagen, sonst dreht sich der Saum wieder nach außen beim Tragen. Vor dem Nähen gut bügeln. Ich habe das am Anfang auch nicht gemacht, aber es macht doch wirklich was aus beim Nähen!

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Basic-Shirt

Nähst du eher bunt und ausgefallen? Oder lieber schlicht und zurückhaltend? Nähst du dir „nur“ besondere Kleidungsstücke oder auch mal ein Basic-Teil?

Ich war mir erst nicht so wirklich sicher, ob ich mein neues Basic-Shirt überhaupt hier zeigen soll. Ist es nicht zu langweilig? Zu normal? Zu basic? Aber müssen genähte Sachen denn immer ausgefallen und besonders sein?

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Ich sage, nein, müssen sie nicht. Was bringt mir ein ausgefallenes Kleidungsstück, welches ich nur ganz selten trage, weil es diesen Anlass, für den es genäht wurde, sehr selten gibt oder weil es mir zu ausgefallen und bunt ist?

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In nächster Zeit werde ich eher schlichtere Kleidung und auch ab und an mal ein Basic-Teil für mich zeigen. Ich habe gemerkt, dass ausgefallene Sachen im Schrank immer weiter nach unten rutschen, ich fühle mich darin nicht wirklich wohl.

Genäht habe ich eine Joana von Farbenmix mit einer kleinen Änderungen am Ausschnitt. Der Ausschnitt der Joana ist normalerweise recht weit, was ich gerne mag, aber für dieses Basic-Shirt wollte ich lieber einen etwas engeren Ausschnitt.

Dafür habe ich die Schulternähte des Vorder- und Rückenteils in Richtung Halsausschnitt 2 cm verbreitert und mir dann einen runden Ausschnitt gezeichnet, wie ich ihn passend fand.

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Auch bei meinem Basic-Shirt darf natürlich mein Label nicht fehlen. Diesmal aus Kunstleder ausgeschnitten und mit Flexfolie beplottet.

Am liebsten trage ich mein Basic-Shirt kombiniert mit einer schönen Strickjacke und einem Tuch, aber im Sommer bestimmt auch einfach so mit einer schönen Kette.

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Kleidertest No. 3 – Das oft Getrennte

Heute möchte ich euch ein weiteres Kleid vorstellen, welches ein bisschen Ähnlichkeiten mit meinem ersten Kleid hat: Die Butterblume von Goldkrönchen.

Wieder ein Freebook. Allerdings brauchst du zum Nähen dieses Kleides noch ein Schnittmuster für ein gut sitzendes Oberteil. Hier kannst du dir aussuchen, welches deiner vorhandenen Schnitte du nehmen möchtest. Wichtig ist, dass das Oberteil, welches du wählst ENG ANLIEGEND ist. Eng anliegend bedeutet hier wirklich direkt am Körper.

Ich habe mich für mein Lieblingsoberteil Joana entschieden und das war eindeutig zu weit. Deshalb habe ich zwischen dem Oberteil und dem Tunnel auch noch ein Gummiband eingenäht. Ohne dieses warf das Oberteil ganz unschöne Falten.

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Da ich ein ärmeloses Kleid haben wollte, habe ich bei dem Schnittmuster der Joana die Schultern etwas angepasst. Ich habe an der Schulternaht 3 cm weggenommen und den Armausschnitt bis zur Seitennaht in einem Bogen neu gezeichnet.

Wie so etwas genau funktioniert, kannst du dir in meinem Tutorial anschauen.

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Wie du die Überlappung im Vorderteil, den Tunnel und den Rock konstruierst, wird im Freebook sehr ausführlich und mit vielen Bildern erklärt.

Bis das Kleid endlich meinen Ansprüchen genügte, musste ich viel trennen, aber ich finde es hat sich gelohnt. Der Stoff ist zwar immer noch etwas zu hell für mich und das Kleid hätte gut 5 cm länger sein können, aber es ist tragbar.

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Exklusivkauf in Hamm

Letzten Herbst habe ich mich mit ein paar Mädels, die ich aus der Probeplottergruppe von kleine göhr.e „kenne“, getroffen. Wir waren in Hamm bei Eva, der „Chefin“ von kleine göhr.e.

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Man war ich vorher aufgeregt. Kannte ich ja alle Mädels nur aus dem Internet. Aber, es war ein wirklich toller Samstag. Wir hatten viel Spaß zusammen, konnten endlich mal die wirklichen Menschen hinter den Facebookprofilen ein bisschen kennenlernen und uns ein bisschen übers Plotten, Basteln und Nähen austauschen.

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Ein Highlight für mich war, dass die liebe Natascha von Astrokoatze exklusiv für uns ihr Lager aufschloss und wir dort ausgiebig shoppen durften. Sie hatte sogar extra für uns ein paar Restekisten bereitgestellt, wo wir drin wühlen durften.

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Gefunden habe ich unter anderem diesen schönen Streifenstoff hier. Im Internet war er schon länger ausverkauft, aber dort fand ich noch ein so gerade eben ausreichendes Stück für ein Oberteil für mich.

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Vorher hatte ich noch nie bei Astrokatze bestellt, denn die Stoffe sind nicht gerade günstig, aber das wird nicht so bleiben, denn hier stimmt die Stoffqualität! Der Stoff ist wunderschön weich und griffig und auch nach dem zigsten Waschen bleiben die Farben gleich.

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Bei besonderen Stoffen gehe ich leiber auf Nummer Sicher und greife auf bewährte Schnitte zurück. Genäht habe ich daher die Joana von Farbenmix. Der Schnitt sitzt, passt und steht mir gut, also kein Risiko.

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Es war gerade genug Stoff für 3/4 Ärmel vorhanden. Da die Streifen recht breit sind, konnte ich diesmal nicht darauf achten, dass die Ärmel vom Muster her gleich wie am Vorderteil sind. Auf einer Seite hat es zufälligerweise hingehauen, auf der anderen nicht. Was mich aber diesmal nicht stört.

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Da ich die Joana wirklich gerne nähe, weil sie 100 % ig sitzt, habe ich mir vorgenommen bei den nächsten Malen mit dem Schnitt zu spielen. Oben ein Gummizug rein, mal eine Bisennaht oder vielleicht einen Fake Reißverschluss? Mal schauen, was mir so einfällt.

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Jeden Moment feiern

Stoff-Eigenproduktionen überschwemmen zur Zeit die Nähszene. Sobald die Stoffe online sind, sind sie schon wieder ausverkauft. Manchmal hat man das Gefühl es ist völlig egal, was auf den Stoffen abgedruckt ist, sie werden gekauft, weil es eben eine Eigenproduktion ist. Egal wie hoch der Preis ist – Hauptsache ich hab ihn.

Meinen Geldbeutel freut es sicherlich, dass bei mir dieser Hipe noch nicht angekommen ist. Ich schaue mir auch viele Eigenproduktionen an, aber überlege doch lieber zweimal, ob ich ihn wirklich gebrauchen kann. Oft scheitert es auch am Preis. Unter 10 Euro der Meter Jersey, da kann man keine gute Qualität erwarten; 14-16 Euro für einen Meter Stoff finde ich in Ordnung; geht es aber schon an die 20 Euro muss der Stoff doch wirklich sehr besonders sein. Und gerade die geringe Produktionsmenge bei Eigenproduktionen schlägt sich oft sehr auf den Preis nieder. Da muss er schon richtig toll sein.

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Heute zeige ich euch ein Werk aus so einem Stoff. Der Stoff hat mir sofort richtig gut gefallen. Einen schlichten, aber doch besonderen Stoff findet man selten. Und der Preis war für mich auch völlig in Ordnung.

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Bewusst habe ich mich bei diesem Oberteil für eine schlichte Joana entschieden. Mit angesetzten Ärmeln und langen Armbündchen. Ich hoffe ich gehe euch mit den vielen Joanas nicht auf den Keks, aber es ist einfach der Schnitt, der bei mir am besten sitzt.

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Ohne Schnickschnack

Wenn ich Bilder von bis zum Rand gefüllten Stoffschränken sehe, dann frag ich mich immer wie die anderen Näherinnen das machen.

Mein Stoffschrank ist zwar gut gefüllt, aber eher mit Stoffresten, Bündchenstücken und alten Hosen, die ich gesammelt habe um daraus neue für den kleinen Mann zu nähen. Ein wirklich ganz kleiner Berg sind Stoffe, die noch völlig unangeschnitten sind.

Wenn ich einen Stoff kaufe, dann meistens weil ich schon weiß, was ich daraus nähen möchte und dies dann auch innerhalb von ein oder zwei Wochen umsetze.

Den Stoff heute allerdings habe ich echt jetzt schon einige Monate im Schrank liegen. Nicht weil er mir nicht gefällt, sondern weil ich mich nicht so richtig getraut habe ihn anzuschneiden.

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Ich wusste so richtig nicht, was ich daraus nähen soll. Ein Oberteil soll es werden, aber welches? Soll es was besonderes werden oder was schlichtes? Die Entscheidung war gar nicht so einfach.

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Letztendlich ist es mein Lieblingsschnitt geworden ohne Schnickschnack, ohne Deko, ohne was besonderes. Einfach nur ein Shirt. Aber ich finde gerade dadurch wirkt der Stoff.

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Mal schauen, was ich aus dem gleichen Stoff nur in grau nähe, da bin ich mir auch wieder unsicher. Ich glaub ich brauch dringend neue Oberteilschnitte.

Was ist dein Lieblingsschnitt? Ich brauche dringend Inspiration.

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Frust adé

Gute Vorsätze fürs neue Jahr hält man ja eh nicht. So ist es zumindest bei mir. Deswegen versuche ich mir nichts vorzunehmen, vor allem nichts, was ich eh nicht halten kann, wie mehr Sport, weniger Schokolade, …

Aber ich hab mir jetzt doch was vorgenommen. Ich will meine Frust-Nähsachen anpacken. Bis zum Urlaub im Sommer will ich sie weg haben.

Das irgendwie nicht sitzende Shirt, das misslungene Weihnachtskleid, der nervige Rock, die Beanie die aussieht wie ne Schwimmkappe, all diese Sachen werde ich jetzt anpacken und schauen ob nicht doch noch was Schönes draus wird.

Heute kommt das Erste: Das nicht sitzende Shirt.

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Zugeschnitten habe ich eine Liv mit gekräuselten Kragen. An den Ärmeln und am Abschluss wollte ich ein Fake-Bündchen nähen.

  1. Problem: Der gekräuselte Kragen gefiehl mir mit dem Stoff so überhaupt nicht.
  2. Problem: Das Fake-Bündchen wellte sich total und das Shirt war zu kurz.
  3. Problem: Mir gefiehl der Stoff an mir nicht.

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Lösung:

  1. Problem: Alles wieder aufmachen und den Kragen anhand des Ausschnittes der Joana ändern. VIEL BESSER!
  2. Problem: Trennen  – oh wie ich trennen haße! – und ein richtiges Bündchen aus dem gleichen Stoff dran nähen. Das erste war wieder zu kurz (WARUM hab ich mich hier so oft vermessen???), aber das zweite hat dann endlich geklappt.
  3. Problem: Daran lässt sich eigentlich nichts ändern. Jetzt wo es besser sitzt, gefällt es mir schon viel, viel besser und mit meiner schwarzen Strickjacke gefällt es mir sogar richtig gut.

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Ich hoffe ihr verzeiht mir, dass ich euch die Ärmel nicht zeige, aber ich habe mit Strickjacke schon ziemlich gefroren, ohne wären es sicher keine schönen Bilder geworden.

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Rote Bank im Wald

An einigen Aussichtspunkten in unserer Umgebung stehen rote Bänke. Ursprünglich eine Marketingidee einer örtlichen Bank. Aber die Bänke sind auch danach geblieben. Meistens so plaziert, dass man einen wunderschönen Ausblick hat, wenn man sich auf diese Bank setzt.

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Und als Fotolokation gefiehl mir die Bank am Samstag beim Spazierengehen auch ganz gut. Es sind einige Bilder entstanden, die vom kleinen Mann hab ich euch ja schon am Montag gezeigt. Heute sind meine dran. Aber nicht nur die.

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Es war so ein schöner Sonnentag, dass ich auf dem Spazierweg immer wieder die Kamera in die Hand nehmen musste. Eine Auswahl der Bilder zeig ich euch heute auch.

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Im Moment regnet es bei uns sehr viel, aber diese kleinen Frühlingsboten machen das heutige Wetter doch ein bisschen wieder wett. Oder was meint ihr? Ich freu mich schon auf den Frühling.

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So und jetzt genießt die Bilder.

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  • Schnittmuster: Joana von Farbenmix als Shirt
  • Stoff: Örtlicher Stoffladen
  • Verlinkt bei: RUMS

 

 

Herumexperimentieren mal zwei

Lange hab ich überlegt ob ich mir das Schnittmuster Joana kaufen soll oder nicht. Immer wieder bin ich drauf gestoßen und nein, ich konnte dann doch nicht dran vorbei. Und ich habe es nicht bereut. Im Gegenteil.

Als Kleid, als Shirt mit langen Ärmeln oder doch kurzen. Mit Latz oder ohne (ich bevorzuge eindeutig ohne!), Das Schnittmuster ist sehr vielseitig. Überzeugt haben mich die integrierten Ärmel und die schöne Passform in der Taille.

Also warum musste ich herumexperimentieren?

Das Schnittmuster ist eindeutig für größere Personen als mich konstruiert worden. Bei meinen beschaubaren 1,64 m saß der Hüftstreifen eher mittig über dem Hintern.

Naja, kann man ja schnell ändern. Aber Nahtauftrennen, ach ne. Geht auch anders. Das dachte ich mir zumindestens. Nein! Geht es nicht. Egal was ihr für Ideen habt, wie ihr um das Auftrennen drumrum kommt. Meistens gehen sie doch schief oder? Ist zumindestens bei mir so, aber irgendwie lerne ich da nicht wirklich draus *schäm*.

Nach mehrerem Hin und Her kam schlussendlich dann doch der Nahttrenner zum Einssatz und nun passt meine Joana dann doch richtig gut und alles sitzt wo es hinsoll.

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Und warum Herumexperimentieren mal zwei?

Ich versuche meine Bildqualität stetig zu steigern, aber ich bin Leie und auf die Hilfe oder die Anregungen anderer angewiesen. Vor ein paar Tagen hat Muckelie auf ihrem Blog (ein ganz toller übrigens!) einen Beitrag zum Thema Vintage-Fotos und Fotogestaltung veröffentlicht.

Und da musste ich doch direkt mal herumexperimentieren, ob meine Bilder so nicht auch besser aussehen. Ich finde schon, was meint ihr? An der Bildaufteilung muss noch gearbeitet werden, aber alles nach und nach.

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