Kleidertest No. 2 – Das mit Spitze

Als ich für dieses Kleid den Probenähaufruf gesehen habe, musste ich mich sofort bewerben. Der Ausschnitt verhieß  was Besonderes und auch die leichte A-Linie des Kleides könnte mir gut stehen. Gut, dass ich mich direkt mit den Bildern meines letzte Woche gezeigten Sommerkleides bewerben konnte.

Auch wenn der Probenähzeitraum von einer Woche sehr kurz bemessen war, hab ich mich total gefreut, dass ich mit dabei sein durfte.

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Das Besondere an Lavanda ist der Ausschnitt und die Träger. Beides ist nicht ganz so einfach zu nähen, aber mit genauem Lesen der Anleitung und etwas Übung klappt es ganz gut. Fangt am besten mit dem vorderen Ausschnitt an. Da er gerafft wird sieht man Ungenauigkeiten weniger.

Bis auf den Ausschnitt ist das Kleid schnell und leicht genäht und die Anleitung ist sehr schön bebildert und erklärt. Das einzige, was mich etwas stört bei diesem Ebook ist, dass die Maße nicht richtig passen.

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Ich trage normalerweise Gr. 40 und von meinen Maßen würde ich laut Ebook auch hier genau diese Größe tragen können. Im Bauch und Hüftbereich ist es aber zu eng. Gut, dass ich mir zuerst aus einem Probestoff ein Muster genäht habe (gut eignet sich hierfür auch ein altes Jerseybettlaken).

Also habe ich bis zur Taille Gr. 40 und unterhalb der Taille dann Gr. 42 genäht. Gerade wenn ich mir unsicher bin, ob das Kleidungsstück passt, nähe ich die Seitennähte zuerst mit einem normalen Geradstich in der größten Stichlänge zusammen. Diese Naht kann ich schnell und einfach wieder trennen und ich sehe wo das Kleidungsstück passt oder etwas zu eng ist. Da ich immer mit einer Nahtzugabe von 1 cm zuschneide habe ich immer noch etwas Spielraum zum weitermachen.

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Verschönert habe ich mein Kleid dann noch mit einem elastischen Spitzenband am Saum und einem Spitzeneinsatz am Rücken. Dieser ist im Schnittmuster erklärt.

Insgesamt mag ich das Kleid ganz gerne. Das nächste Mal würde ich den Rock allerdings noch etwas weiter ab der Taille machen, dann wird meine Problemzone Bauch etwas mehr kaschiert.

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Kleidertest No.1 – Das Selbstkonstruierte

Vor ein paar Wochen habe ich von meinem Kleiderproblem erzählt und dass ich endlich weiß, worauf ich achten muss damit mir ein Kleid steht. Also habe ich ganz viel gesucht und recherchiert was für Kleider mir gefallen und mir stehen könnten. Und ob es solche Kleider auch als Schnittmuster gibt.

Und ja, ich habe einige Schnittmuster gefunden, die ich dir die nächsten Wochen näher vorstellen möchte. Bisher sind drei Kleider entstanden, aber es werden bestimmt weitere folgen.

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Heute geht es um das Freebook Hailee von Hefferli. Das Kleid zeichnet sich durch das gesmokte Oberteil und einen lockeren Rock aus. Es wird erklärt, wie du aus eigenen Maßen dein Schnittmuster konstruierst und das Ganze dann umsetzt.

An manchen Stellen könnte das Freebook etwas detaillierter sein, aber dafür, dass es umsonst ist reicht es völlig aus.

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Smoken war für mich ein völlig neues Thema. Mit elastischem Unterfaden habe ich bisher noch nicht gearbeitet. Dank eines sehr schönen Videos von Pattydoo und ein bisschen Übung ist es mir aber dann doch ganz gut gelungen.

Im Freebook steht, dass man die Maße seines Brustumfangs x 2 nehmen soll. Ich habe allerdings einfach die volle Stoffbreite verwendet. Das reichte sehr gut aus. Doppelte Stoffbreite wäre zu viel gewesen. Ich würde generell eher 1 ½-mal den Brustumfang nehmen.

Gesäumt habe ich das gesmokte Teil mit einem 2 cm breiten Gummiband.

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Für den Rock habe ich zuerst, wie im Freebook angegeben, die volle Stoffbreite genommen, dann ihn aber doch nochmal einiges schmaler gemacht, aber das ist einfach Geschmackssache.

Ich habe auch, anders wie im Freebook, die beiden Teile schon zu einem Ring geschlossen und erst danach aneinandergenäht. Das fand ich deutlich einfacher.

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Die Träger sind aus zwei  4 cm breiten Stoffstreifen entstanden, die ich wie ein Schrägband gefaltet und zusammengenäht habe.

Also mit ein paar Änderungen / Anpassungen meinerseits ist mir das Kleid ganz gut gelungen. Nächstes Mal würde ich den gesmokten Teil etwas schmaler machen, aber fürs erste ist es gut so.

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Meine Helvi und das Kleiderproblem

In meinem Kleiderschrank hängen viele Hosen, auch einige Röcke, aber wenig Kleider. Schade eigentlich, denn so ungern trage ich Kleider gar nicht.

Aber warum habe ich dann so wenige? Bisher habe ich kaum Kleider gefunden, die mir gefallen und die mir stehen. Oft stand ich in der Umkleidekabine vor dem Spiegel und hatte das Gefühl, dass ich mit Kleidern 5 Kilo dicker aussehe. Meine Problemzone ist der Bauch und der wurde bei den Kleidern immer recht unvorteilhaft betont.

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Als zum Probenähen für „Meine Helvi“ aufgerufen wurde, dachte ich mir: Wow, das Kleid ist schön, das will ich probieren. Wie war ich glücklich, als ich ausgesucht wurde.

Die Ernüchterung kam als meine erste Helvi fertig war (mit Gummizug in der Taille) und ich vor dem Spiegel stand. Auch nach dem Anfertigen eines zweiten Oberteils und Verschiebung des Gummizuges auf die Hüfte konnte mein Spiegelbild mich so gar nicht überzeugen.

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Ich war kurz davor das Probenähen einfach nur mit der Shirtvariante zu beenden.

Während dieser Zeit durfte ich an einem kostenloses 5-Tage Online-Stil-Coaching von Frau Maier teilnehmen und schilderte in der Facebookgruppe mein Kleiderproblem. Schnell wurde klar, dass meine Taille anscheinend nicht da ist, wo andere ihre Taille haben, sondern deutlich weiter oben. Ich fand heraus, dass Kleider, die unter der Brust tailliert sind, die perfekten Kleider für mich sind.

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Also hab ich mich doch an eine zweite Variante der Helvi getraut. Um auf Nummer sicher zu gehen diesmal ohne Teilung und ohne Gummi, dafür aber etwas taillierter als im Schnitt vorgesehen.

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Und siehe da: Sie steht mir! Und ich habe schon ganz viele Ideen, was ich mir alles für Kleider nähen werde.

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Überziehdingsbums

Der Probenähaufruf ist zu Ende (ich hab es frühzeitig beendet bei so vielen Kommentaren), also kommt wie gehofft heute mal wieder was für mich.

Der große Mann war am Sonntag so lieb noch ein paar Bilder von meinem neuen Überziehdingsbums zu machen. Tja, was ist es eigentlich???

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Ein Pullunder? Unter Pullunder stell ich mir diese gestrickten Teile mit V-Ausschnitt und Zopfmuster vor, also nein.

Eine Weste? Es hat vorne keinen Reißverschluss oder Knöpfe, also auch nein.

Ein Kleid ohne Ärmel? Richtig lang ist es ja nicht, ich muss auf jeden Fall ne Hose drunter ziehen, eher nein.

Ein Long-Pulli? Aber dann fehlen ja die Ärmel, passt auch nicht.

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Also bleiben wir beim Überziehdingsbums. Schön aus Sweat genäht ist es richtig kuschelig und super für den Herbst.

Würde ich das nächste Mal am Schnitt was verändern? Ja, ich finde die Angaben für die Bündchen an Kapuze und Taschen sind etwas kurz. Die würde ich länger machen, dann wellt es sich nicht so, aber ansonsten sitzt es richtig gut. Und die Sterne an der Seite hübschen es so richtig auf, oder?

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Ich habe übrigens unsere Kirche direkt vor dem Haus als Foto-Lokation endeckt. Sieht besser aus als im Garten und es ist vielseitiger. Mal schaun auf was für Ideen ich noch so bei den nächsten Shootings komme.

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  • Schnittmuster: Ottobre 5/2015
  • Stoff: Sweat
  • Verlinkt bei: RUMS

Babys, Babys, Babys

In unserem Bekannten und Familienkreis ist mal wieder einiges an Nachwuchs unterwegs oder teilweise schon angekommen. Jungen, Mädchen, beides dabei.

Ich liebe es gerade an die neuen Erdenbürger etwas Selbstgestaltetes zu verschenken. Was ganz individuelles, was kein anderes Baby hat.

Perfekt dazu kam vor einigen Wochen von kleine göhr.e ein Datei für Babys raus. Mit ganz vielen schönen Motiven und Sprüchen.

Und was ich daraus gemacht habe, das sehr ihr hier.

Das Kleid ist schon verschenkt. Der Rest ist schon verpackt und wartet auf seinen Besitzer. Mal schauen, wer dann hinterher sagen wird „Das hab ich ja schon auf deinem Blog gesehen!“

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ABC1 ABC2 Baby_Girl_1 Baby_Girl_2 Body Body_1 Herstellung

Herumexperimentieren mal zwei

Lange hab ich überlegt ob ich mir das Schnittmuster Joana kaufen soll oder nicht. Immer wieder bin ich drauf gestoßen und nein, ich konnte dann doch nicht dran vorbei. Und ich habe es nicht bereut. Im Gegenteil.

Als Kleid, als Shirt mit langen Ärmeln oder doch kurzen. Mit Latz oder ohne (ich bevorzuge eindeutig ohne!), Das Schnittmuster ist sehr vielseitig. Überzeugt haben mich die integrierten Ärmel und die schöne Passform in der Taille.

Also warum musste ich herumexperimentieren?

Das Schnittmuster ist eindeutig für größere Personen als mich konstruiert worden. Bei meinen beschaubaren 1,64 m saß der Hüftstreifen eher mittig über dem Hintern.

Naja, kann man ja schnell ändern. Aber Nahtauftrennen, ach ne. Geht auch anders. Das dachte ich mir zumindestens. Nein! Geht es nicht. Egal was ihr für Ideen habt, wie ihr um das Auftrennen drumrum kommt. Meistens gehen sie doch schief oder? Ist zumindestens bei mir so, aber irgendwie lerne ich da nicht wirklich draus *schäm*.

Nach mehrerem Hin und Her kam schlussendlich dann doch der Nahttrenner zum Einssatz und nun passt meine Joana dann doch richtig gut und alles sitzt wo es hinsoll.

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Und warum Herumexperimentieren mal zwei?

Ich versuche meine Bildqualität stetig zu steigern, aber ich bin Leie und auf die Hilfe oder die Anregungen anderer angewiesen. Vor ein paar Tagen hat Muckelie auf ihrem Blog (ein ganz toller übrigens!) einen Beitrag zum Thema Vintage-Fotos und Fotogestaltung veröffentlicht.

Und da musste ich doch direkt mal herumexperimentieren, ob meine Bilder so nicht auch besser aussehen. Ich finde schon, was meint ihr? An der Bildaufteilung muss noch gearbeitet werden, aber alles nach und nach.

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Ich hab es gewagt…

Lange hab ich hin und her überlegt, was ich aus meinen beiden blau weiß gepunkteten Stoffen machen soll. Ein einfaches Shirt? Eine Tunika? Ein Rock? … puh, irgendwie viel es mir schwer mich zu entscheiden und es geisterte auch die ganze Zeit das Wort „Kleid“ im Kopf rum. Ok, Entscheidung gefällt, es wird ein Kleid. Aber der großgepunktete Stoff eignet sich nicht für das Rockteil (zu wabbeliger Stoff) und andersrum? Kann das auch aussehen? Ohje, es war echt nicht einfach, aber ich hab mich dann doch überwunden und drauflos genäht. Zwischendrin sah es mal aus wie ein Kittel und ich war schon echt kurz davor alles in die Tonne zu hauen, aber es ist doch etwas draus geworden. Und auch wenn es andersrum (kleine Punkte oben, große Punkte unten) bestimmt noch einen Ticken besser ausgesehen hätte, gefällt es mir richtig gut. Ich hoffe, auf der nächsten Hochzeit wird es warm, ich würde es da total gerne ausführen. Habt ihr auch manchmal Werke, die ihr eigentlich lieber in die Tonne schmeißen würdet und dann ist doch was tolles draus geworden?

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