Meine Lieblingsfarbe : Rosa

Schon als kleines Mädchen war rosa meine Lieblingsfarbe und auch heute mag ich die Farbe immer noch sehr gerne.

Im Wohnzimmer mag ich rosa kombiniert mit hellgrün und schlamm. Aber eher recht dezent kombiniert, wie du hier sehen kannst. Sonst würde mein Mann auch streiken ;-)

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Froh bin ich, dass zur Zeit rosa in Mode ist. Das macht es mir einfacher meinen Kleiderschrank mit rosafarbener Kleidung wieder etwas aufzufüllen. Auch Stoffe in rosa, die auch erwachsenentauglich sind findet man zur Zeit besser.

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Bei diesem wunderschönen altrosafarbenen Stoff wusste ich sofort, dass ich mir daraus ein Fledermausshirt nähen werde. Der Stoff ist ein ganz weicher sehr leicht fallender Jersey, der schon ein bisschen in Richtung Modal geht.

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Ein Fledermausshirt aus normalen Jersey zu nähen geht auch, wie ich schon hier und hier gezeigt habe, aber es fällt dann doch ganz anders.

 

Den Schnitt habe ich dahingehend geändert, dass ich die Fledermausärmel unter dem Arm und am Bauch weiter zugeschnitten habe. So fällt es noch besser.

Außerdem habe ich das Oberteil verlängert. Vom Schnittmuster vorgegeben ist ein sehr breites Bündchen, was mir persönlich nicht gefällt. Ich mag das schmale lieber.

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1 Kleid – 4 Styles

Wie letzte Woche erwähnt, habe ich an einem 5-Tage Online-Stilkurs von Frau Maier teilgenommen. In 5 Tagen hat sie uns die wichtigsten Grundregeln aufgezeigt um den eigenen Stil zu finden.

Natürlich konnte sie in dieser kurzen Zeit nur recht einfach auf die wichtigsten Dinge eingehen, denn ihr normaler Kurs dauert 8 Wochen. Aber ich habe trotzdem ein paar Sachen für mich mitgenommen und werde diese so nach und nach umsetzen und bei neuen Einkäufen oder Nähwerken versuchen zu berücksichtigen.

Letzte Woche habe ich schon berichtet, dass ich durch diesen Kurs mein Kleiderproblem lösen konnte. Endlich weiß ich, was für ein Figurtyp ich bin, was ich tun muss um größer zu wirken als meine 1,64 cm und wie ich meine Problemzonen kaschieren kann.

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Ein Tipp von Frau Maier war, mit verschiedenen Accessoirs zu arbeiten und so aus wenigen Kleidungsstücken verschiedene Styles herauszuholen. Diesen Tipp wollte ich doch direkt an meinem neuen Kleid ausprobieren, denn ohne Accessoirs fehlt dem Kleid etwas.

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Also Kleiderschrank auf und rumprobiert. Mein Lieblingsoutfit ist das, was ich letzte Woche schon gezeigt, aber es sind noch vier weitere entstanden. Leider gab mein Kleiderschrank gar nicht so viel her, wie ich zuerst gedacht habe, also muss ich wohl mal wieder shoppen gehen ;-).

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Den türkisfarbenen Bolero habe ich extra für das Shooting genäht, denn man soll sich wenn möglich auf 3 Zusatzfarben beschränken, die einem am besten gefallen.

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Die erste war einfach, denn ich liebe rosa. Mint/Türkis mag ich auch sehr gerne, aber leider sah es da eher mau aus im Schrank. Die dritte Farbe weiß ich noch nicht genau. Vielleicht probiere ich mal gelb aus?

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Bildervergleich

Schon länger wollte ich gerne eine neue Kamera haben. Eine Kamera, bei der ich die Blende richtig einstellen kann, so dass der Hintergrund unscharf wird. So fotografierte Bilder machen deutlich mehr her, als andere. Ist das wirklich so?

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Heute könnt ihr vergleichen. Ich habe von dem neuen Oberteil für den Tierliebhaber Bilder mit der alten und mit der neuen Kamera gemacht. Und ich finde man merkt den Unterschied sehr deutlich.

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Mal sehen, ob ihr die neuen Bilder herausfindet (Auflösung ganz unten).

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Genäht habe ich ein Raglanshirt aus Streifenjersey. Genau wie hier beschrieben, habe ich die Streifen so zugeschnitten, dass sie aufeinander passen. Gerade bei Raglan passt das auch oben an den Ärmeln.

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Um den Stoff noch ein kleines bisschen aufzupeppen, habe ich das bald erscheinende Freebie von Art of Singer genutzt. Der Skorpion sieht sehr cool aus und für den Tierliebhaber, der immer noch auf alle Arten von gefährlichen Tieren steht, genau richtig.

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(Bild Nr. 5 & 6 sind mit der neuen Kamera fotografiert)

 

 

Nähen = Sparen?

Ist Nähen eigentlich günstiger, als Sachen neu zu kaufen? Das ist eine schwierige Frage, aber eine, die mir immer wieder gestellt wird.

Kaufst du Kinderkleidung bisher beim Discounter, in großen Modeketten oder im kleinen Kinderbekleidungsgeschäft? Welchen Wert legst du auf Haltbarkeit und Qualität? All das muss berücksichtigt werden um diese Frage zu beantworten.

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Um auszurechnen, was ein selbstgenähtes Oberteil oder eine Hose „wert“ ist, muss man vieles zusammenrechnen. Stoff, Garn, Kreide, Scheren- und Nähmaschinenverschleiß und natürlich auch die eigene Zeit. Rechnet man hier mit dem Mindestlohn von  8,84 Euro pro Stunde wird schnell klar, dass selber nähen nicht günstiger ist, denn für eine Hose brauche ich schon so 2-3 Stunden.

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Ich selber rechne meine eigene Zeit nicht, denn Nähen ist mein Hobby und ich mache es ja gerne. Daher kann ich schon sagen, dass sich in manchen Sachen selber nähen lohnt.

Die Hose, die ich euch heute zeige, hat mir in diesem Sinne nur Garn und Verschleiß der Maschinen gekostet. Den Stoff habe ich aus einer alten, geschenkt bekommenen Jeans recycelt. Auch das Bündchen habe ich diesmal nicht neu gekauft sondern auch von einer alten selbstgenähten Hose abgemacht, die mittlerweile an den Knien durch war.

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Eine neue Jeans kostet zwischen 5 und 25 Euro, je nachdem wo ich sie kaufen würde. Das habe ich gespart und kann es für anderes ausgeben. Aber das ist nur ein Fall. Im Allgemeinen ist selber nähen nicht günstiger, aber es macht Spaß und mein Sohn ist immer einzigartig gekleidet und ich kann seine Wünsche berücksichtigen.

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Deswegen nähe ich grundsätzlich Hosen nur mit Bündchen. Alles andere ist meinem Sohn zu unbequem und bleibt im Schrank liegen. Ich hab echt schon mal drüber nachgedacht bei einer gekauften Hose den Bund abzumachen und Bündchen anzunähen, damit sie getragen wird…

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Exklusivkauf in Hamm

Letzten Herbst habe ich mich mit ein paar Mädels, die ich aus der Probeplottergruppe von kleine göhr.e „kenne“, getroffen. Wir waren in Hamm bei Eva, der „Chefin“ von kleine göhr.e.

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Man war ich vorher aufgeregt. Kannte ich ja alle Mädels nur aus dem Internet. Aber, es war ein wirklich toller Samstag. Wir hatten viel Spaß zusammen, konnten endlich mal die wirklichen Menschen hinter den Facebookprofilen ein bisschen kennenlernen und uns ein bisschen übers Plotten, Basteln und Nähen austauschen.

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Ein Highlight für mich war, dass die liebe Natascha von Astrokoatze exklusiv für uns ihr Lager aufschloss und wir dort ausgiebig shoppen durften. Sie hatte sogar extra für uns ein paar Restekisten bereitgestellt, wo wir drin wühlen durften.

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Gefunden habe ich unter anderem diesen schönen Streifenstoff hier. Im Internet war er schon länger ausverkauft, aber dort fand ich noch ein so gerade eben ausreichendes Stück für ein Oberteil für mich.

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Vorher hatte ich noch nie bei Astrokatze bestellt, denn die Stoffe sind nicht gerade günstig, aber das wird nicht so bleiben, denn hier stimmt die Stoffqualität! Der Stoff ist wunderschön weich und griffig und auch nach dem zigsten Waschen bleiben die Farben gleich.

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Bei besonderen Stoffen gehe ich leiber auf Nummer Sicher und greife auf bewährte Schnitte zurück. Genäht habe ich daher die Joana von Farbenmix. Der Schnitt sitzt, passt und steht mir gut, also kein Risiko.

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Es war gerade genug Stoff für 3/4 Ärmel vorhanden. Da die Streifen recht breit sind, konnte ich diesmal nicht darauf achten, dass die Ärmel vom Muster her gleich wie am Vorderteil sind. Auf einer Seite hat es zufälligerweise hingehauen, auf der anderen nicht. Was mich aber diesmal nicht stört.

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Da ich die Joana wirklich gerne nähe, weil sie 100 % ig sitzt, habe ich mir vorgenommen bei den nächsten Malen mit dem Schnitt zu spielen. Oben ein Gummizug rein, mal eine Bisennaht oder vielleicht einen Fake Reißverschluss? Mal schauen, was mir so einfällt.

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Freya Lady als Weste

Kennt ihr die Freya Lady? Eigentlich ein Pullunder, aber ich wollte doch so gerne eine Weste. Schön für den Übergang, wenn es noch nicht so warm für ne leichte Jacke, aber zu warm für die Winterjacke ist.

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Also hab ich es gewagt und das Schnittmuster vorne nicht im Bruch zugeschnitten sondern geteilt. Damit die Weste auch schön warm ist, habe ich noch ein Futter eingenäht.

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Die einzelnen Schritte, die ich gemacht habe, um aus dem Pullunder eine Weste zu nähen, kann ich euch nicht wirklich alle nennen, manche weiß ich selber gar nicht mehr.

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Mein Fazit:

Ich liebe meine Weste! Aber wollt ihr eine Weste nähen, kauft lieber ein wirkliches Schnittmuster dafür. Denn ich habe an einigen Stellen schon ziemlich geflucht und geschimpft. Und manche Stellen – gerade am Kragen – hätte man besser anders nähen sollen.

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Die schönen Fotos sind an dem gleichen Tag entstanden, wie die von meinem letzten Beitrag. Und die Weste war eindeutig das bessere Kleidungsstück für das Wetter. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie ich in dem Sommertop gefroren habe ;-).

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Mehr schreib ich heute nicht, denn diese Woche ist total voll und mein Kopf ist gerade ziemlich leer, aber ich glaube die Fotos reichen heute aus.

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Wie ihr seht, ein bisschen Spaß hatten wir an dem Tag auch noch ;-)

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Neue Eigenproduktion

Die Bilder, die ich euch heute zeigen möchte, machen schon richtig Lust auf den Sommer! Am letzten Wochenende hat zwar die Sonne geschienen, aber es war doch noch recht frisch.

Ich gebe zu, ich habe schon etwas gefroren beim Fotografieren und musste bei der Bilderwahl auch drauf achten, die Bilder mit Gänsehaut auszusortieren ;-)

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Aber was macht man nicht alles für schöne Bilder… und ich wollte euch mein neues Sommeroberteil unbedingt zeigen. Es ist nämlich etwas ganz Besonderes:

Ich durfte die Allererste sein, die diesen Stoff vernäht!

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Ingrid von Just Tili hat ihre erste Eigenproduktion herausgebracht in einem wunderschönen Design von unserer Lieblingsdesignerin. Und sie hat mich gefragt, ob ich nähen möchte. Na aber sicher doch! Was für eine Ehre!

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Nachdem ich schon bei meinem Celebrate-Shirt erzählt habe, was mir bei Stoffeigenproduktionen wichtig ist und warum ich nicht jede kaufe, seit ihr bestimmt gespannt, wie ich den Stoff finde oder?

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Ich sage direkt vorher, meine Begeisterung ist nicht gekauft! Sie ist ehrlich! Würde ich den Stoff doof finden, würde ich auch das erzählen!

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Der Stoff ist schöner als ich zuerst gedacht habe. Hellbraune Kreise auf reinweiß, mit rosa kombiniert – ein Traum. Und eine 1a Qualität. Er fühlt sich butterweich an, ein richtiges Streichelstöffchen. Beim Waschen ist er nur 1 % eingelaufen und auch in der Verarbeitung ist der Stoff top. Mit 18,50 Euro der Meter liegt er bei der Stoffqualität wirklich noch in einem guten Preis.

Ihr merkt, ich bin total begeistert, was ihr wahrscheinlich auch an den vielen Bildern seht.

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Genäht habe ich eine Superbia von Erbsünde. Ein wirklich einfacher Schnitt und ein schönes Sommeroberteil auch fürs Büro (je nach Stoffwahl). Insgesamt ist es meine dritte Superbia. Meine ersten Beiden sind recht am Anfang meines Bloggerseins entstanden (hier und hier). Und es werden bestimmt noch mehr werden.

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Wenn euch der Stoff gefällt, dann könnt ihr ihn bei Just Tili vorbestellen. Es gibt noch zwei andere schöne Stoffe zu bestellen. Schaut sie euch einfach mal an.

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