Ferien sind anstrengend

*** Dieser Beitrag enthält Werbung, weil ich das Schnittmuster umsonst bekommen habe ***

 

Ich sitze hier vor meinem PC und mein Kopf ist leer. Mir fällt einfach so gar nichts ein, was ich als Aufhänger zu meinem neuen Pullover erzählen soll. Wahrscheinlich liegt das an den Ferien.

Ferien sind für Kinder ja etwas Schönes, aber ich finde diese irgendwie nur anstrengend. Gerade die Abende an denen ich meine Ruhe habe und nähen kann fehlen mir, weil unser Sohn natürlich in den Ferien länger aufbleiben darf. Er muss sich zwar abends weitestgehend selber beschäftigen, aber durch das ins Bett bringen wird man doch immer wieder aus der Ruhe rausgerissen.

Wie gehst du damit um? Was für eine Ferienregelung gibt es bei euch?

Trotzdem mein Kopf leer ist, möchte ich dir meinen neuen Pullover zeigen. Genäht habe ich das neue Schnittmuster Ella vom Kreativlabor Berlin aus einem Sommersweat von Micha´s Stoffecke.

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Das Schnittmuster Ella ist ein einfacher taillierter Pulloverschnitt. Ganz schlicht und schnell genäht.

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Ändern musste ich nur die Länge, aber das muss ich aufgrund meiner Größe bei den meisten Oberteilen. Dafür teile ich das Schnittmuster an der Taille und nehme mir da meistens 5 cm weg.

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Im Schnittmuster wird eigentlich ein Halsbündchen genäht. Ich fand aber einen Beleg schöner. Hierfür habe ich mir vom Vorder- und Rückenteil am Halsausschnitt 3 cm vom Schnittmuster abgeschnitten und diesen nochmal aus dem gleichen Stoff zugeschnitten und an den Halsausschnitt genäht. Damit der Beleg da bleibt, wo er hin soll habe ich den Beleg noch mit einem Abstand von 2,5 cm am Halsausschnitt fixiert.

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Den Ärmelabschluss und den Saum habe ich nicht versäubert damit der Stoff sich rollt. Um den Effekt zu verstärken habe ich den Stoff an den Nähten zweimal nach außen umgeschlagen und fixiert. Dadurch rollt sich der restliche Stoff auf jeden Fall.

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Basic-Cardigan Adele

Schon wieder ein Basic-Teil. Schon wieder in blau!

Ja, auch mein heutiges Werk ist wieder blau und auch zukünftig werde ich dieser Farbe treu bleiben. Denn ich habe sie zu meiner Grundfarbe bestimmt.

Vor einigen Monaten durfte ich an einem kostenlosen Online-Stil-Coaching von Frau Meier teilnehmen. Sie empfiehlt, dass man sich auf eine Grundfarbe reduzieren soll und diese dann mit 2-3 anderen Farben kombinieren soll. So hat man unendlich viele Kombinationen im Schrank, die alle zueinander passen und man bzw. Frau sieht immer gut gekleidet aus.

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Das meine Grundfarbe blau ist, das war mit einem Blick in meinem Kleiderschrank klar. Mit den Kombifarben habe ich mich etwas schwerer getan, aber zwei haben sich herauskristallisiert: Mint und Rosa.

Also werden diese drei Farben in nächster Zeit meinen Blog beherrschen, zumindest was die Kleidung für mich betrifft. Aber keine Sorge, es wird trotzdem nicht langweilig werden!

*** Jetzt kommt etwas Werbung ***

Heute zeige ich euch meinen neuen Cardigan Adele, der im Probenähen für Konfettipatterns entstanden ist.

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Solche Jäckchen selber zu nähen finde ich oft schwierig, denn sie fallen nie so schön, wie Gekaufte. Auch dieser Cardigan fällt nur mit dem richtigen Stoff gut.

Ich habe mich für einen sehr weichen Jersey entschieden, den ich nicht versäubern musste. Modal oder Viscose fallen wahrscheinlich auch sehr gut. Bei dickerem Jersey oder Sweat wird vorne der Schalkragen nicht gut fallen und bei Stoffen, die du vorne versäubern musst auch nicht.

Adele ist ein wirklich schönes Schnittmuster. Mit nur einem oder zwei Schals, evtl. auch in verschiedenen Farben sieht der Cardigan direkt anders aus. Mir gefällt vor allem die Taillierung, die durch zwei Abnäher im Rücken hervorgerufen wird.

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Da ich meine Adele weder am Saum, noch am Schal versäubert habe, rollt sich der Stoff an ein paar Stellen ein. Um zu zeigen, dass das beabsichtigt ist, habe ich auch die Ärmel nicht versäubert. Damit sich der Stoff hier aber auch schön rollt, habe ich den Stoff nach außen gerollt und dann an der Naht einmal fixiert.

Den Cardigan gibt es in zwei verschiedenen Längen. Ich wollte gerne ein kurzes Jäckchen und habe deswegen meine eigene Länge gewählt. Hierbei solltest du beachten, dass der Schnitt hinten länger als vorne ist, also lieber nach der gewünschten Vorderlänge schauen und dann kürzen (das wäre bei mir nämlich fast daneben gegangen).

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Mein Lieblingsbeispiel

Hast du überhaupt noch Lust auf noch ein Beispiel der CandyCirles?

Ich hoffe ich gehe dir damit nicht auf die Nerven. 4 Beispiele mehr oder weniger hintereinander ist schon extrem, aber es sind so schöne Sachen entstanden, die musste ich unbedingt zeigen.

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Ganz nach dem Motto „Das schönste kommt zum Schluss“ habe ich mein Lieblingsbeispiel für den erstmal letzten Beitrag zu den CandyCircles aufgehoben.

Für meinen Sohn habe ich die Farbe Gold vernähen dürfen. Die Farbe Gold ist die, die man am besten von allen dreien kombinieren kann. Mit braun, grau oder wie in meinem Beispiel mit jeansblauem Jersey sieht der Stoff toll aus.

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Genäht habe ich diesmal den Jonte von Lolletroll. Dieses Schnittmuster macht die besondere Rückenpasse aus. Mit Ziernähten verschönert oder auch mal mit einem Aufdruck versehen, macht die Passe richtig was her.

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Das Schnittmuster ist auch gut für schmale Kinder geeignet, nur den Halsausschnitt muss ich ca. 1 cm rundum vergrößern, damit der Kopf besser durchpasst.

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Verschönert habe ich das Shirt noch mit einer Plotterdatei von kleine göhr.e passend zu Halloween, auch wenn wir uns entschieden haben dieses Fest nicht mitzumachen.

Ein Jahr haben wir mitgemacht, aber ich fand es einfach nur ätzend von Haus zu Haus zu gehen und etwas Süßes zu erbetteln, indem man sagt „Süßes sonst gibts Saures“. Was ist das bitteschön für eine Aussage? „Wenn du mir nichts süßes gibst, dann…“ Da war unser Sankt-Martin-Singen als Kind einfach viel schöner. Schade, dass es das hier in unserer Stadt nicht gibt.

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Beste Freunde

„Beste Freunde sind die Geschwister,

die man sich aussuchen kann.“

 

Gerade für Einzelkinder, so wie mein Sohn eins ist, sind Freunde unheimlich wichtig.

Zu Hause gibt es niemanden, außer den Eltern, mit dem man spielen kann. Umso schöner ist es, dass die beste Freundin nur ein paar Häuser weiter wohnt.

Angefangen im Kindergartenalter hält die Freundschaft jetzt schon 4 Jahre und das obwohl die Interessen teilweise wirklich schon sehr auseinander gehen. Die zwei finden trotzdem immer was zum Spielen und die beste Freundin gehört bei uns schon fast zum Haushalt dazu.

Als ich von Just Tili gefragt wurde, ob ich nicht nur die Farben BLUE und GOLD der neuen Eigenproduktion vernähen möchte, sondern auch PINKY, wusste ich direkt wem ich daraus etwas nähen werde:

Ein Kleid für die beste Freundin meines Sohnes.

Sie hat nämlich schon öfter gefragt, ob ich ihr nicht mal wieder ein Kleid nähen würde. Das letzte ist schon ein Jahr her und passt mittlerweile nur noch als Longsleeve.

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Genäht habe ich ihr dann ein Kleid aus der Ottobre. Mit gerafften kurzen Ärmeln, dafür aber der Rest eher schlicht. Um dem Kleid noch ein bisschen Pepp zu verleihen habe ich am Saum rechts und links noch eine Raffung angenäht.

Dafür habe ich ein 5 cm breites, 15 cm langes Stoffstück genommen und dieses mit drei senkrechten Linien angenäht. Die mittlere Linie sollte dabei etwa 1 cm kürzer sein als die anderen drei. Der Abstand zwischen den Linien hängt von der Kordel ab, die du benutzen möchtest. Ich habe sie 1,5 cm weit auseinander genäht.

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Und für die Katzen- und Pferdeliebhaberin gab es noch einen schönen Pferdeplott vorne aufs Kleid.

Ob sie es mag, musste ich gar nicht fragen, das Kleid wird seit Tagen jeden Tag angezogen. Das reicht mir als Bestätigung.

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CandyCircles

Diesen Beitrag wollte ich schon soooooo lange schreiben, denn an der Entstehung dieses Stoffes war ich ein kleines bisschen mitbeteiligt.

Ingrid von Just Tili hat Anfang des Jahres ihre erste Stoff-Eigenproduktion herausgebracht und wir haben gemeinsam überlegt, wie denn die nächste aussehen soll. Die erste war schlicht, die zweite sollte bunter werden.

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Ein Stoff, der für sich alleine steht, den man aber auch zu vielen anderen Stoffen kombinieren kann. Herausgekommen sind die CandyCircles in drei Farben:

GOLD, PINKY und BLUE

Und ich durfte sie ALLE vernähen!!! Total genial!

Heute möchte ich dir als erstes die Farbe BLUE zeigen. Vernäht habe ich diesen Stoff für mich als eine Liv von Pattydoo.

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Die Liv gibt es ja in vielen verschiedenen Varianten. Ich habe mich für den gerafften Rundhalsausschnitt und die 3/4 Ärmel entschieden. Statt den Halsausschnitt wie im Schnittmuster angegeben zu raffen, habe ich mich für eine Kellerfalte entschieden. Die 3/4 Ärmel habe ich etwas zum Ende hin verschmalert und statt einem Bündchen habe ich einfach einen normalen Saumabschluss genäht.

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Wenn dir der Stoff gefällt, dann freu dich auf Sonntag, denn dann kannst du ihn bei Just Tili erwerben. Übrigens auch diesmal wieder in einer Top-Stoffqualität.

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Und hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack auf PINKY. Wer in diesem Stoff steckt, das erfahrt ihr nächste Woche.

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Galaxy

Normalerweise veröffentliche ich meine Beiträge eher Dienstags und Donnerstags, aber heute muss ich eine Ausnahme machen.

Ich habe ein bisschen Sorge, dass der Stoff, aus dem ich meinem Sohn eine neue Sweatjacke genäht habe, nächste Woche schon ausverkauft ist, denn es ist wirklich ein toller Stoff gerade für größere Jungs. Und ich möchte, dass du noch die Chance hast ihn zu kaufen.

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Mein Sohn ist jetzt in der 2. Klasse und schon letztes Jahr veränderten sich ein bisschen die Geschmäcker. Süße Tierchen oder Baufahrzeuge gehen gar nicht mehr. Coole Stoffe müssen her.

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Wie glücklich war ich, als ich diesen graugrünen Sweat zum Designnähen von Stoffgeflüster erhalten habe. Endlich ein Stoff, der auch für Schulkinder taugt.

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Genäht habe ich die Sweatjacke Sky mit Kragen und den innenliegenden Taschen. Allerdings habe ich die Taschenöffnung schmaler gemacht, da mir das besser gefällt. Normalerweise ist die Öffnung 1,5 cm. Ich habe mich für 0,5 cm entschieden. Dafür musst du die Breite einfach nur an der Taschenzeichnung im Schnittmuster anpassen.

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Die Hose ist mal wieder aus einer alten Jeans entstanden. Leider sieht man auf den Bildern die besondere grün blaue Waschung nicht so wirklich. Genäht habe ich hier eine Mixed-Pants.

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Zur Vervollständigung des Sets habe ich meinem Sohn noch eine einfache Beanie genäht und eins der Raumschiffe darauf appliziert.

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Lavanda als Top

Meine Kleidertests für Sommerkleider sind abgeschlossen. Das perfekte Sommerkleid für mich ist gefunden. So langsam müsste ich nun mal mit der Herbstproduktion anfangen. Aber irgendwie sträubt sich noch alles in mir. Ich mag den Sommer am liebsten.

Um den Sommer noch ein bisschen hier auf meinem Blog zu halten, zeige ich dir heute noch mein Lieblingssommertop 2017: Das Lavanda-Top.

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Die Kleidvariante habe ich schon vor ein paar Wochen gezeigt, aber beim Probenähen des Schnittes ist auch noch dieses Top entstanden. Es war sozusagen mein Probestück für das Kleid, aber ich trage es sogar fast lieber.

Durch den wunderschönen Ausschnitt ist das Schnittmuster wirklich etwas Besonderes. Ein Sommertop (oder Kleid), welches durchaus auch im Büro tragbar ist.

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Zu dem Schnittmuster habe ich ja schon in dem Beitrag über das Kleid viel geschrieben, da möchte ich heute gar nicht näher drauf eingehen.

Bleiben wir heute beim Thema Jahreszeiten. Hast du ne Idee, wie ich mich auf die neue Jahreszeit einstimmen kann? Herbst ist für mich immer das Zeichen, dass es laaaaaaange dauert bis zum nächsten Sommer, deswegen tu ich mich mit dem Herbst echt schwer.

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Und ich mag kein Orange und Herbst ist immer Orange und Rot. Ich dekoriere ja eigentlich gerne, nur den Herbst nicht, weil diese Farben hier nicht reinpassen und ich sie nicht mag. Wie geht es dir damit?

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Kleidertest No. 2 – Das mit Spitze

Als ich für dieses Kleid den Probenähaufruf gesehen habe, musste ich mich sofort bewerben. Der Ausschnitt verhieß  was Besonderes und auch die leichte A-Linie des Kleides könnte mir gut stehen. Gut, dass ich mich direkt mit den Bildern meines letzte Woche gezeigten Sommerkleides bewerben konnte.

Auch wenn der Probenähzeitraum von einer Woche sehr kurz bemessen war, hab ich mich total gefreut, dass ich mit dabei sein durfte.

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Das Besondere an Lavanda ist der Ausschnitt und die Träger. Beides ist nicht ganz so einfach zu nähen, aber mit genauem Lesen der Anleitung und etwas Übung klappt es ganz gut. Fangt am besten mit dem vorderen Ausschnitt an. Da er gerafft wird sieht man Ungenauigkeiten weniger.

Bis auf den Ausschnitt ist das Kleid schnell und leicht genäht und die Anleitung ist sehr schön bebildert und erklärt. Das einzige, was mich etwas stört bei diesem Ebook ist, dass die Maße nicht richtig passen.

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Ich trage normalerweise Gr. 40 und von meinen Maßen würde ich laut Ebook auch hier genau diese Größe tragen können. Im Bauch und Hüftbereich ist es aber zu eng. Gut, dass ich mir zuerst aus einem Probestoff ein Muster genäht habe (gut eignet sich hierfür auch ein altes Jerseybettlaken).

Also habe ich bis zur Taille Gr. 40 und unterhalb der Taille dann Gr. 42 genäht. Gerade wenn ich mir unsicher bin, ob das Kleidungsstück passt, nähe ich die Seitennähte zuerst mit einem normalen Geradstich in der größten Stichlänge zusammen. Diese Naht kann ich schnell und einfach wieder trennen und ich sehe wo das Kleidungsstück passt oder etwas zu eng ist. Da ich immer mit einer Nahtzugabe von 1 cm zuschneide habe ich immer noch etwas Spielraum zum weitermachen.

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Verschönert habe ich mein Kleid dann noch mit einem elastischen Spitzenband am Saum und einem Spitzeneinsatz am Rücken. Dieser ist im Schnittmuster erklärt.

Insgesamt mag ich das Kleid ganz gerne. Das nächste Mal würde ich den Rock allerdings noch etwas weiter ab der Taille machen, dann wird meine Problemzone Bauch etwas mehr kaschiert.

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Raketenschnell

Gibt es einen Jungen, der sich nicht irgendwann mal für Raketen interessiert hat?

Ich finde es interessant, wie unterschiedlich Mädchen und Jungen sind und wie viele gleiche Verhaltensweisen Jungen und Mädchen untereinander aufzeigen.

Raketen, Eisenbahn, Müllabfuhr, Polizei, gefährliche Tiere, Bälle, Autos, das sind recht typische Jungenthemen, die auch bei uns immer mal wieder interessant werden.

Den Stoff für das heutige Shirt hat sich mein Sohn selber ausgesucht. Im Stoffladen konnte er nicht daran vorbei gehen.

Ich habe zwar mehr als ein halbes Jahr gebraucht um ihm daraus ein Oberteil zu nähen, aber endlich hat er sein heißersehntes Raketenshirt.

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Genäht habe ich hier wieder das Schnittmuster Niall von Moira Lita. Diesmal habe ich den Halsausschnitt verengt, damit es nicht so rutscht wie das Tigershirt. Wie man ein Shirt verändert, kannst du in meinem Tutorial nachlesen.

Schnittmuster Verändern_Teil 2_1

Ich gebe zu, dass ich kein Fan von integrierten Ärmeln bin. Wenn die Arme unten sind, stehen die Ärmel unschön ab. Außer es ist sehr dünner Jersey. Dann doch lieber angesetzte Ärmel oder ganz ohne für den Sommer.

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Verschönert wurde das Shirt mit einem Plott von kleine göhr.e. Damit die Schrift etwas besser zu sehen ist auf dem bunten Stoff habe ich hier die Vintage Folie von Happy Fabric verwendet. Der Rest ist normale Flexfolie.

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Die Hose ist auch wieder die Eoin von Moira Lita diesmal aus einer alten Hose von mir. Wie schon bei der ersten Hose angekündigt, habe ich hier die Hose um 2 cm verlängert. Die Länge gefällt mir so doch besser. Außerdem habe ich hinten Taschen aufgesetzt und diese mit den Knöpfen meiner alten Hose verschönert.

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Vorne habe ich noch ein kleines Extra der alten Hose angenäht. Ich mag es sehr gerne solche Dekoelemente der alten Hosen mit zu übernehmen.

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Kleidertest No.1 – Das Selbstkonstruierte

Vor ein paar Wochen habe ich von meinem Kleiderproblem erzählt und dass ich endlich weiß, worauf ich achten muss damit mir ein Kleid steht. Also habe ich ganz viel gesucht und recherchiert was für Kleider mir gefallen und mir stehen könnten. Und ob es solche Kleider auch als Schnittmuster gibt.

Und ja, ich habe einige Schnittmuster gefunden, die ich dir die nächsten Wochen näher vorstellen möchte. Bisher sind drei Kleider entstanden, aber es werden bestimmt weitere folgen.

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Heute geht es um das Freebook Hailee von Hefferli. Das Kleid zeichnet sich durch das gesmokte Oberteil und einen lockeren Rock aus. Es wird erklärt, wie du aus eigenen Maßen dein Schnittmuster konstruierst und das Ganze dann umsetzt.

An manchen Stellen könnte das Freebook etwas detaillierter sein, aber dafür, dass es umsonst ist reicht es völlig aus.

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Smoken war für mich ein völlig neues Thema. Mit elastischem Unterfaden habe ich bisher noch nicht gearbeitet. Dank eines sehr schönen Videos von Pattydoo und ein bisschen Übung ist es mir aber dann doch ganz gut gelungen.

Im Freebook steht, dass man die Maße seines Brustumfangs x 2 nehmen soll. Ich habe allerdings einfach die volle Stoffbreite verwendet. Das reichte sehr gut aus. Doppelte Stoffbreite wäre zu viel gewesen. Ich würde generell eher 1 ½-mal den Brustumfang nehmen.

Gesäumt habe ich das gesmokte Teil mit einem 2 cm breiten Gummiband.

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Für den Rock habe ich zuerst, wie im Freebook angegeben, die volle Stoffbreite genommen, dann ihn aber doch nochmal einiges schmaler gemacht, aber das ist einfach Geschmackssache.

Ich habe auch, anders wie im Freebook, die beiden Teile schon zu einem Ring geschlossen und erst danach aneinandergenäht. Das fand ich deutlich einfacher.

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Die Träger sind aus zwei  4 cm breiten Stoffstreifen entstanden, die ich wie ein Schrägband gefaltet und zusammengenäht habe.

Also mit ein paar Änderungen / Anpassungen meinerseits ist mir das Kleid ganz gut gelungen. Nächstes Mal würde ich den gesmokten Teil etwas schmaler machen, aber fürs erste ist es gut so.

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