Strandkombi

Strandurlaub!

Was für Assotiationen kommen bei diesem Wort hoch? Lange in der Sonne liegen… gemütlich ein Buch lesen… relaxen… entspannen… zwischendurch mal in den Pool springen… die Seele baumen lassen…

Wenn du jetzt mit dem Kopf nickst, dann hast du wahrscheinlich keine kleineren Kinder, denn ein Strandurlaub mit Kind sieht doch etwas anders aus:

Buddeln… Muscheln suchen… Burgen bauen… Burgen verzieren… Kind einschmieren…  nass gespritzt werden… Kind abtrocknen… Drachen steigen lassen… Sand aus den Augen holen… und noch vieles mehr, aber wenig von dem, was oben steht.

Ja, ab und an habe ich in diesem Urlaub die Ruhe und Erholung doch vermisst, aber auch ein Urlaub mit Kind hat viele schöne Seiten, die ich nicht missen möchte.

Ich bin immer wieder fasziniert, dass ein paar Schippen, ein Sieb und ein Eimer ausreichen, um den ganzen Tag am Meer verbringen zu können. Manchmal braucht es echt nicht viel, damit ein Kind glücklich ist.

Und ich konnte die Zeit nutzen, um schöne Fotos von den neu genähten Sachen zu knipsen, die eigentlich nicht als Set gedacht waren, aber auch gut so tragbar sind.

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Fangen wir oben an: Die KAPPE ist aus dem  Schnittmuster Armymütze von Bunte Nadel by Sanna entstanden. Da mein Sohn es geschafft hat, seine heißgeliebte andere Mütze am letzten Tag in der Schule zu vergessen, musste für den Urlaub ein Ersatz her.

Damit der Schirm diesmal richtig stabil is,t habe ich die dickste Schabrackeneinlage, die es zu kaufen gibt, direkt doppelt genommen.

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Den Tigerkopf habe ich auf einen anderen Baumwollstoff mit Flex aufgeplottet und diesen dann mit einer ganz engen Zickzacknaht auf die Kappe appliziert.

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Für das SHIRT habe ich als Grundlage einen einfachen Oberteilschnitt aus der Ottobre genommen und nach meiner Anleitung ein ärmelloses Top daraus gemacht. Diesmal habe ich die Ausschnitte nicht mit dem gleichen Stoff sondern mit Bündchen versäubert.

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Die Hose ist wieder aus dem Schnitt Eoin von Moira Lita entstanden. Ich mag diesen Schnitt für kurze Hosen echt gerne. Er ist einfach genäht und sitzt super. Nur das Bauchbündchen musste ich, wie hier schonmal geschrieben, verbreitern, denn da passt der Schnitt so überhaupt nicht.

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In der Anleitung wird der Saum unten einfach nach außen geklappt, so dass man das innere des Stoffes sieht. Das mag ich persönlich nicht und habe es bisher bei allen Eoins anders gemacht:

Ich habe den Rand mit der Overlook versäubert und diesen dann 2,5 oder 3 cm nach innen (statt wie im Ebook angegeben nach außen) umgeklappt. In der versäuberten Overlooknaht habe ich den Saum dann mit einem Geradstich rundherum fixiert und den Saum danach 2 cm nach außen zurückgeklappt. Die Overlooknaht bleibt auf der Innenseite der Hose. Damit der Saum nicht ständig zurückklappt habe ich ihn an den Seitennähten und an der Innenbeinnaht der Hose mit einem Geradstich in der Nahtlinie angenäht.

Zusammen ergeben diese drei Teile das perfekte Strandoutfit. Mein Sohn hat sich sehr wohlgefühlt und ich liebe die entstandenen Bilder total.

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Kurze Hose Eoin

Meine Güte. Heute fällt es mir irgendwie voll schwer einen sinnvollen Anfang dieses Beitrages zu schreiben. Mein Kopf ist gerade leer und ich weiß nicht, mit was für einer tollen Überleitung ich dir mein neues Werk vorstellen soll.

Also gibt es heute keine große Einleitung oder Geschichte. Ein einfaches „Ich habe meinem Sohn eine neue Hose genäht“ muss heute mal reichen ;-)

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Entstanden ist die Hose Eoin von Moira Lita, die ich probenähen durfte. Den Schnitt gibt es schon länger, aber Mo will das Ebook etwas aktualisieren und mit neuen Bildern füllen.

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Die Hose lässt sich aus Jersey sowie auch aus Webware nähen. Ich habe mich für nicht dehnbaren Baumwollstoff entschieden (eine alte kurze Hose der Oma).

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Wenn du den Schnitt aus Baumwolle nähen möchtest, solltest du lieber eine Nummer größer nähen. Mein Sohn ist recht schmal, daher reichte bei uns die normale Größe.

(Nein, um die Hose größer zu nähen reicht es nicht mehr Nahtzugabe zu geben, denn das verändert den kompletten Schnitt!)

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Die Umschläge an den Hosenbeinen habe ich an den Nähten fixiert, damit sie nicht ständig zurückklappen.

Insgesamt gefällt mir der Schnitt sehr gut und die Anleitung ist auch super beschrieben.

Das Einzige was mich überrascht hat war das Bauchbündchen. Entweder habe ich irgendwas falsch ausgedruckt oder ausgeschnitten (was ich mehrfach überprüft habe) oder die Kinder der anderen sind noch dünner als meiner, denn das Bauchbündchen war bei uns viel zu eng. Ich musste es locker um 10 cm verlängern. Ich hätte das niemals so an die Hose bekommen. Darauf bitte beim Zuschneiden achten!

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Das passende Shirt zu der Hose ist letztes Jahr zur Einschulung entstanden. Farblich passt beides wirklich toll zusammen.

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Kontrastprogramm

Leute, wir haben Anfang SEPTEMBER! Bis Weihnachten sind es noch 108 Tage und nicht nur, dass ich schon Spekulatius und co. im Supermarkt kaufen kann, nein jetzt fängt die Nähwelt auch schon an Adventskalender und Weihnachtsnähereien anzubieten. Sorry, aber das ist mir echt ein bisschen zu früh.

Deswegen zeige ich euch heute ganz bewusst mein Kontrastprogramm. Bei den Temperaturen die wir diese Woche haben, passt meine neue Shorts auch viel besser, als Kugeln, Plätzchen und co.

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Schon länger wollte ich mir eine so richtig bequeme, aber auch schöne Shorty nähen. Am Strand oder auch zu Hause trage ich sowas sehr gerne wenn es richtig warm ist.

Warm war es beim Bilder machen in Dänemark am Strand zwar nicht so richtig, aber für ein paar Minuten hab ich es dann doch in der kurzen Hose ausgehalten.

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Das Schnittmuster habe ich mir bei einer 2 Euro Aktion gekauft und zum ersten Mal genäht. Eigentlich ist der Schnitt und das Nähen recht einfach, aber beim Schnittmuster zusammenkleben hatte ich ein bisschen meine Schwierigkeiten. Für mich war es nicht so richtig ersichtlich wo man die Schnittteile anneinander kleben sollte. Wie weit sie sich überlappen oder ob sogar gar nicht.

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Auch war es nicht so einfach elastisches Schrägband hier vor Ort zu bekommen. Beide Stoffläden gaben vor keins zu besitzen. Bei einem der beiden bin ich dann doch zum Erstaunen der Verkäuferin auf eine Rolle elastisches Band gestoßen und zum Glück in der richtigen Farbe. Ich glaub ich muss mir doch endlich mal einen Schrägbandformer zulegen…

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Aufgehübscht habe ich die Shorts dann noch mit einem wunderschönen Freebie im Vintagedesign. Diese neue Folie ist echt der Hammer! Gerade der Vintagelook gefällt mir super. Mehr über meine Erfahrungen mit der Folie könnt ihr hier nachlesen.

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Strand meets Shorts (Recycling)

Wir sind aus dem Urlaub zurück. Zwar schon seit Sonntag, aber ich komme erst heute dazu euch ein paar Strandbilder zu zeigen. Natürlich nur welche mit einem genähten Teil oder wollt ihr auch andere sehen?

Bei der Durchsicht der Anziehsachen für den Urlaub ist mir aufgefallen, dass der kleine Mann recht wenig Shorts besitzt. Naja, wenig wäre untertrieben. Ich habe weniger, aber ich muss meine auch nicht so oft wechseln – zumindest meistens nicht ;-). Also ran an die Nähmaschine, alte Shorts der Oma zerschneiden und drauflosnähen.

Normalerweise überlege ich vorher recht genau wie mein Nähprojekt aussehen soll. Diesmal hab ich einfach den Schnitt genommen und während dem Nähen spontan entschieden. Sollte ja auch zackig gehen. Und mir gefällt die Shorts auch ohne vorher viel zu Überlegen richtig gut.

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